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Schneeschippen in Kanada In 15 Jobs bis zum Ende der Welt

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-17075-2

Erschienen: 14.11.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Paperback

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Es fing damit an, dass er mal wieder dringend einen Job brauchte … Alexander Langer, Mitte dreißig, war unter anderem schon Daytrader, Tretbootverleiher, Animateur und Besitzer einer deutschen Bar in Seoul. Seine Jobs führten ihn einmal um die Welt – und in die unmöglichsten Situationen. Wie man beispielsweise Jazzbassist wird, ohne Bass spielen zu können, oder als illegaler Taxifahrer in Montreal durch Improvisationsgeschick der Justiz entwischt, davon erzählt er ebenso witzig wie selbstironisch. Wer braucht schon eine Festanstellung, wenn Jobben so schön sein kann?

Alexander Langer (Autor)

Alexander Langer, geboren 1980 in Kassel und aufgewachsen in Montreal, sammelt Jobs wie andere Menschen Pokémon. Nebenbei studierte er am Literaturinstitut in Leipzig. Derzeit ist er Redakteur beim Wirtschaftsmagazin Business Punk in Berlin und macht dort bald ein Casino auf. Wahrscheinlich.

eBook (epub)
8 Seiten 4c

ISBN: 978-3-641-17075-2

€ 9,99 [D] | CHF 12,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 14.11.2016

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Ein unterhaltsames, mit viel Humor geschriebenes Buch!

Von: Annette Traks Datum: 24.11.2016

www.annette-traks.com

Als er noch ein Kind war, wanderten Alexanders Eltern mit ihm von Deutschland ins kanadische Montreal aus. Ein paar Jahre später verließ der Vater die Familie.

Zwar hat die Mutter eine Anstellung als Kindergärtnerin, dennoch ist das Geld stets knapp. Und als er 15 Jahre alt ist, sagt sie dem Sohn, dass auch er Geld verdienen müsse - neben der Schule wohlgemerkt!

Sie hat auch schon etwas organisiert: Er soll auf die Kinder einer Nachbarin aufpassen. Doch dies wird ein Kürzest-Engagement und bedeutet den Start zu einer wahren Jobsammlung.

Schneeschippen vor dem Unterricht jedoch ist der Versetzung gar nicht dienlich, wird daher gecancelt.

Die anschließende Ferienarbeit in einem Motel hat es in sich und verläuft so ganz anders, als Alexander sie sich vorgestellt hat.

Danach arbeitet er als illegaler Taxifahrer in Montreal, bevor die Mutter ihn nach Deutschland zu Verwandten schickt. Dort schafft er den Schulabschluss, beginnt in Leipzig zu studieren und montiert als Aushilfe in der Autobahnmeisterei Leitplanken.

Das Studium ist nichts für ihn, da gefällt es ihm schon eher, für ein Unternehmen u.a. im französischen Cannes Sofortdrucker aufzustellen. Er lernt das Nachtleben an der Côte d'Azur kennen.
Als Jazzbassist schließlich kann man auch auftreten, wenn man vom Spielen des Instruments keine Ahnung hat - Haltung ist eben (fast) alles ... denkt er optimistisch.

Ein Tretbootverleih in Schwaben bringt nicht die erhofften Erträge, und als "Animateur für ausländische Studenten", die für ein Studium in Deutschland fit gemacht werden wollen, findet Alexander nicht die Erfüllung.

Seine deutsche Bar in Seoul entwickelt sich ganz anders als erwartet; die anschließende Tätigkeit als Statist beim Film in Berlin ist auch nur ein Intermezzo.

Die Arbeit bei Amazon im Lager ist extrem stressig, die als Daytrader nervenaufreibend, und im Startup-Dschungel muss man sich erst einmal zurechtfinden.

Resümee:
Dieses Buch richtet sich in erster Linie an 15- bis 35-Jährige, ist aber auch für die ältere Generation sehr unterhaltsam. Es ist erfrischend zu lesen, mit welcher Unbekümmertheit und welchem Optimismus Alexander sein Leben in die Hand nimmt und vor kaum einer Tätigkeit zurückschreckt. Trotz etlicher - auch finanzieller - Fehlschläge kommt er immer wieder schnell auf die Beine, um sich sofort ins nächste Abenteuer zu stürzen.

Sein Motto, das das ganze Buch wie ein roter Faden durchzieht, lautet:
"Ich brauche einen Job!" Denn wer will eine Festanstellung, wenn das Leben einem offensteht und man auch mit vorübergehenden Beschäftigungen Geld verdienen kann? Wenn dem nur immer so wäre, denn oft geht Alexander am Ende (fast) leer aus: Einige Jobs und Arbeitgeber haben ihre manchmal gewaltigen Tücken.

Das Buch ist eine Rückschau des Autors auf sein Job-Leben und sehr humorvoll mit einer gehörigen Portion Selbstironie geschrieben.

Heute ist Alexander Langer 35 Jahre alt und arbeitet aktuell als Redakteur bei der Wirtschaftszeitschrift "Business Punk".

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Schneeschippen in Kanada

Von: Elternpower Datum: 24.11.2017

www.elternpower.ch

„Es ist selten gut, wenn du fünfzehn Jahre alt bist und deine Mutter mit dir reden muss ...

Muss, nicht will.“ Alexander Langer ist ein Junge, der nicht gerne zur Schule geht. Jeden Tag baut er „Scheisse“. Und weil seine Mutter findet, dass er nun sein eigenes Geld verdienen sollte, braucht er einen Job. (S. 7) Darum geht’s im Buch, um die verschiedensten Jobs, die Alexander annimmt und sammelt wie Pokémon. Welche urkomischen Situationen der erlebt! So arbeitete er als Kinderbetreuer. Er schippt Schnee. Viel Schnee. Er montiert in Paris Fotoautomaten in Drogerien. Er befestigt an der Autobahn Teile, streicht ein Motel neu in der Farbe „Bahama-Beige“ (S. 27) und in wirklich vielen seiner Jobs lernt er die falschen Leute am falschen Ort kennen. So hofft man durchs ganze Buch hinweg, dass er immer wieder heil raus komme und es bald schaffen würde, einen wirklich guten Job zu kriegen. Und eines Tages ... wird er Teil einer Jazzband, ohne dabei ein Instrument spielen zu können. (Seite 113) Wie er das wohl wieder hinkriegt? Eigentlich sucht er doch nur eine neue Wohnung ...

Immer wieder braucht er dringend einen neuen Job. Dabei verschlägt es Alexander quer durch die ganze Welt. Mal arbeitet er bei Amazon, mal als Statist beim Film, mal verschlägt es ihn an einen kleinen See, als stolzer Besitzer eines Bootsverleihs ... aber dies nur als Nebenjob, denn davon kann man schliesslich nicht leben.

Das Buch empfehle ich Erwachsenen zum Kauf, die sich beim Lesen gerne amüsieren. So was von schräg und lustig, dass man grosse Lust kriegt, den eigenen Job an den Nagel zu hängen und selbst jobmässig was Verrücktes zu suchen. Was kann dabei schon schief gehen?

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