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Schuld war Elvis Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-13762-5

Erschienen: 09.03.2015
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Ein Eifeldorf, ein Fachwerkhaus und eine kunterbunte Großfamilie

Inmitten einer Großfamilie, deren Mitglieder ebenso stur wie lebenslustig sind, wird in den Siebzigerjahren das Mädchen Hebron geboren.

Den eigenwilligen Namen verdankt sie ihrem Vater, der sich nach der Zeugung in seine Heimat Israel abgesetzt hat. Überhaupt hatte ihre Mutter Meggy Pech mit den Männern: Vom örtlichen Friseur bekommt sie Zwillinge. Der hätte sie gern geheiratet – wäre er nicht bei einem Autorennen ums Leben gekommen. Der Vater ihres Sohnes Francis ist ein katholischer Mönch, und Ben Omars Erzeuger Hadschi ist ein Rastafari mit Hundehaufenfrisur, dem seine Haschplantage wichtiger ist als die Kindererziehung, während Meggy die Familie ernährt. Die bunte Schar bewohnt ein windschiefes Fachwerkhaus in einem biederen Eifeldorf.

Da Hadschi verschwunden ist, muss Hebron sich um die kleinen Geschwister kümmern. Als sie daran fast zerbricht, reist sie nach Israel, um ihren Vater zu finden …

"Feuerwerk an skurrilen Familiengeschichten."

NDR Info (30.03.2015)

Rebecca Maria Salentin (Autorin)

Rebecca Maria Salentin, geboren 1979 in Eschweiler, aufgewachsen in der Eifel, lebt in Leipzig. Sie hat selbst jüdische und katholische Wurzeln und stammt aus einer Großfamilie. Die Autorin las beim Open Mike und nahm am Klagenfurther Literaturkurs teil. Ihr erster Roman "Hintergrundwissen eines Klavierstimmers" ist bei Schöffling erschienen und erregte große Aufmerksamkeit. In Leipzig betreibt sie in einem alten Zirkuswagen das Sommercafé ZierlichManierlich.

"Feuerwerk an skurrilen Familiengeschichten."

NDR Info (30.03.2015)

"Witzig, spannend, sehr dynamisch, voller Energie - ein ganz tolles Buch."

radioBERLIN 88,8 (30.03.2015)

"Dieses Buch ist so großartig, dass man wünscht, es möge nicht enden. Nach den letzten Worten bleibt ein großes Glücksgefühl, diesen herrlichen Roman gelesen zu haben."

Lübecker Nachrichten (12.06.2015)

"'Schuld war Elvis' ist ein lesenswertes Buch mit vielfältigen Facetten und einem angenehmen Ton zwischen Heiterkeit und Lebensernst."

Wetzlarer Zeitung (14.04.2015)

"Toller Roman."

lea (11.03.2015)

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eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-13762-5

€ 15,99 [D] | CHF 19,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: C. Bertelsmann

Erschienen: 09.03.2015

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Ein durchaus lesenswerter Familienroman mit Figuren, die einen so schnell nicht wieder los lassen.

Von: Sabine Engel Datum: 02.05.2015

hamburgerarroganz.blogspot.de/

Die in Leipzig lebende Autorin legt einen Familienroman vor, der viele Personen über vier Generationen zwischen Deutschland, Polen und Israel begleitet - ich habe die Namen, die im Stammbaum, der zum Buch gehört, nicht gezählt.

Inmitten einer Eifler Großfamilie, deren Mitglieder ebenso stur wie lebenslustig sind, wird in den siebziger Jahren Hebron Maria Magdalena Hunger geboren. Den eigenwilligen Vornamen verdankt sie ihrem Vater, der sich nach der Zeugung in seine Heimat Israel abgesetzt hat.

Hebrons Mutter Meggy hatte oft Pech mit den Männern: Vom örtlichen Friseur bekommt sie Zwillinge. Der hätte sie gern geheiratet – wäre er nicht bei einem Autorennen ums Leben gekommen. Der Vater ihres Sohnes Francis ist ein katholischer Mönch, und Ben Omars Erzeuger Hadschi ist ein Rastafari mit Hundehaufenfrisur, dem seine Haschplantage wichtiger ist als die Kindererziehung, während Meggy die Familie ernährt.

Die bunte Schar bewohnt ein windschiefes Fachwerkhaus in einem biederen Eifeldorf und ist der Schrecken der Nachbarn. Vor allem die Zwillinge lassen sich nicht bändigen, schon gar nicht von ihrer Schwester, die fast daran zerbricht. Schließlich reist sie nach Israel, um ihren Vater zu finden.

Salentin erzählt die Geschichte von Hebrons Familie in Rückblenden. So erfährt die geneigte Leserin, wie ihre Großeltern väterlicherseits im besetzten Polen die Shoah überlebten und schließlich nach Israel auswandern konnten. Während ihres Überlebenskampfes werden sie unwissentlich mit Hebrons Familie mütterlicherseits verknüpft - beide Familien verbindet mehr, als es auf den ersten Blick den Anschein hat.

Durch die ausführliche Schilderung der Familiengeschichte über mehrere Generationen gerät "Schuld war Elvis" streckenweise etwas langatmig und anstregend.

Das Mädchen Hebron ist die Klammer, die all die unterschiedlichen Biographien und Geschichten zusammenhält, aber manchmal hätte ich mir doch gewünscht, dass der Focus mehr auf der Gefühls- und Gedankenwelt von Hebron liegt. Nachdem Hebron in Israel angekommen ist, hätte ich mir gewünscht, zu erfahren, wie es dort mit ihr und mit der Familie ihres Vaters weiter geht. Vielleicht ist das Stoff für eine Fortsetzung?

Ein durchaus lesenswerter Familienroman mit Figuren, die einen so schnell nicht wieder los lassen.

Von: Sabine Engel  aus Hamburg Datum: 02.05.2015

Die in Leipzig lebende Autorin legt einen Familienroman vor, der viele Personen über vier Generationen zwischen Deutschland, Polen und Israel begleitet - ich habe die Namen, die im Stammbaum, der zum Buch gehört, nicht gezählt.

Inmitten einer Eifler Großfamilie, deren Mitglieder ebenso stur wie lebenslustig sind, wird in den siebziger Jahren Hebron Maria Magdalena Hunger geboren. Den eigenwilligen Vornamen verdankt sie ihrem Vater, der sich nach der Zeugung in seine Heimat Israel abgesetzt hat.

Hebrons Mutter Meggy hatte oft Pech mit den Männern: Vom örtlichen Friseur bekommt sie Zwillinge. Der hätte sie gern geheiratet – wäre er nicht bei einem Autorennen ums Leben gekommen. Der Vater ihres Sohnes Francis ist ein katholischer Mönch, und Ben Omars Erzeuger Hadschi ist ein Rastafari mit Hundehaufenfrisur, dem seine Haschplantage wichtiger ist als die Kindererziehung, während Meggy die Familie ernährt.

Die bunte Schar bewohnt ein windschiefes Fachwerkhaus in einem biederen Eifeldorf und ist der Schrecken der Nachbarn. Vor allem die Zwillinge lassen sich nicht bändigen, schon gar nicht von ihrer Schwester, die fast daran zerbricht. Schließlich reist sie nach Israel, um ihren Vater zu finden.

Salentin erzählt die Geschichte von Hebrons Familie in Rückblenden. So erfährt die geneigte Leserin, wie ihre Großeltern väterlicherseits im besetzten Polen die Shoah überlebten und schließlich nach Israel auswandern konnten. Während ihres Überlebenskampfes werden sie unwissentlich mit Hebrons Familie mütterlicherseits verknüpft - beide Familien verbindet mehr, als es auf den ersten Blick den Anschein hat.

Durch die ausführliche Schilderung der Familiengeschichte über mehrere Generationen gerät "Schuld war Elvis" streckenweise etwas langatmig und anstregend.

Das Mädchen Hebron ist die Klammer, die all die unterschiedlichen Biographien und Geschichten zusammenhält, aber manchmal hätte ich mir doch gewünscht, dass der Focus mehr auf der Gefühls- und Gedankenwelt von Hebron liegt. Nachdem Hebron in Israel angekommen ist, hätte ich mir gewünscht, zu erfahren, wie es dort mit ihr und mit der Familie ihres Vaters weiter geht. Vielleicht ist das Stoff für eine Fortsetzung?

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