Schulinfarkt

Was wir tun können, damit es Kindern, Eltern und Lehrern besser geht

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Dieses Buch bringt Jesper Juuls Analysen, Vorschläge und Provokationen zum Thema Schule auf den Punkt. Er bezieht darin vor allem Position für die Schüler, dabei aber nicht gegen die Lehrer. In seinem Plädoyer, die bestehenden Zustände an Schulen nicht mehr länger hinzunehmen, beschreibt der bekannte Konfliktberater und Familientherapeut die Bausteine, die eine neue Schule braucht – damit sie nicht länger eine Institution ist, die Kindern und Jugendlichen die natürliche Freude am Lernen austreibt.

Jesper Juul hat selbst Lehramt für Religion und Geschichte studiert und viele Weiterbildungen mit Lehrern geleitet. Mit seinem Buch ermutigt er

• Schüler, Eltern und Lehrer, sich als Leidtragende am überkommenen Schulsystem zu verbünden.

• Nicht länger darauf zu warten, dass die Politik dafür sorgt, dass sich etwas ändert.

• Die Schüler als gleichwürdige Gesprächspartner und Mitspieler in diesem System einzubeziehen.

• Als wichtigsten ersten Schritt die Beziehungsqualität zwischen Lehrern und Schülern zu verändern.

Und er zeigt ganz konkrete Wege auf, um heute damit anzufangen.

»Jesper Juul, bekannt geworden als Erziehungsratgeber, postuliert mit seinem Buch eine Diagnose der Zustände in der deutschen Schule und einen bereits eingetretenen Zusammenbruch.«

Andreas Gruschka in Frankfurter Allgemeine Zeitung (18. Juli 2013)

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ISBN: 978-3-641-09893-3
Erschienen am  01. April 2013
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ein großartiges Buch über Lernen, Bildung und Schule - das mich allerdings dennoch ratlos zurück lässt...

Von: A Bullerbü Life

24.06.2016

Ein aufschlussreiches, aufrüttelndes Buch – das Eltern jedoch trotz aller guten Anregungen seltsam ratlos zurücklässt. Jesper Juul hat in seiner bekannten charmanten Art dieses Buch über unser Schulsystem, unsere Kinder und alle damit verbundenen Fragen geschrieben. Er macht deutlich welche Bedürfnisse unsere Kinder haben, wie sie lernen und wie unsere Schulen gestrickt sind. Kinder und Jugendliche lernen gern – viele von ihnen gehen allerdings nicht gern zur Schule. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, da unser Schulsystem sich deutlich langsamer entwickelt als unsere Gesellschaft. Nach wie vor bemühen sich die Schulen darum, aus Schülern Menschen zu machen, die in eine Gesellschaft passen, die so gar nicht mehr existiert. Statt unsere Kinder darin zu unterstützen, kreative, unabhängige und eigenverantwortliche Menschen zu werden, ist immer noch der angepasste und gehorsame Schüler das Ziel unseres Schulsystems. Trotz aller Anregungen, lässt Jesper Juul Eltern seltsam ratlos zurück. Zwar mahnt er uns zum Protest und ruft uns dazu auf, hinter unseren Kindern zu stehen – doch Anregungen für den Alltag habe ich schmerzlich vermisst.

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Vita

Jesper Juul, geboren 1948 in Dänemark, ist einer der bedeutendsten und innovativsten Familientherapeuten Europas, Konfliktberater und Gründer von familylab international. Durch zahlreiche Seminare, Vorträge, Medienauftritte und erfolgreiche Elternbücher wurde er international bekannt. Seine respektvolle, gleichwürdige Art, mit Menschen umzugehen, beeindruckt Fachleute und Eltern immer wieder neu.

www.familylab.de

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Zitate

»Juul belässt es nicht bei seiner vernichtenden Diagnose, er verspricht auch Aufschluss darüber, was „wir tun können“.«

Joachim Feldmann in Die Welt (09. März 2013)

»Endlich gibt´s Klartext zur Schulmisere.«

Abendzeitung (30. März 2013)