Schwindende Schatten

Roman

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»Zweifellos einer der herausragendsten spanischen Autoren der Gegenwart.« Die Zeit

In Lissabon, einer der schönsten Städte der Welt, kreuzen sich zwei Lebenswege: James Earl Ray, der als Attentäter von Martin Luther King Schlagzeilen machte, ist auf der Flucht vor der Polizei. Und der passionierte Spaziergänger Antonio Muñoz Molina, der dreißig Jahre später dort an einem seiner wichtigsten Romane arbeitet, auf der Suche nach sich selbst und seinem Schreiben. Die Stadt am Atlantik wird zum Umschlagplatz von Leben, Geschichte und Literatur.

Durchzogen von der vibrierenden Atmosphäre Lissabons und klugen Reflexionen über das Schreiben, klingt »Schwindende Schatten« wie ein guter Jazzsong, wie eine Mischung aus absoluter Kontrolle und Improvisation, aus Leichtigkeit und Tiefe.


Aus dem Spanischen von Willi Zurbrüggen
Originaltitel: COMO LA SOMBRA QUE SE VA
Originalverlag: Seix Barral
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-24487-3
Erschienen am  25. Februar 2019
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Vita

Antonio Muñoz Molina, 1956 im andalusischen Úbeda geboren, zählt zu den wichtigsten Gegenwartsautoren Spaniens und hat mehr als ein Dutzend Romane veröffentlicht, darunter „Der polnische Reiter“ (1991), „Die Augen eines Mörders“ (1997) und „Die Nacht der Erinnerungen“ (2011). Sein belletristisches Werk wurde vielfach ausgezeichnet, so gleich zwei Mal mit dem spanischen Staatspreis für Literatur. 1995 wurde er in die Königlich Spanische Akademie für Sprache und Dichtung aufgenommen. Muñoz Molina lebt in Madrid und New York City.

Zur AUTORENSEITE

Willi Zurbrüggen

Willi Zurbrüggen, 1949 in Nordrhein-Westfalen geboren, arbeitet nach einer Übersetzerausbildung in Heidelberg und mehrjährigem Aufenthalt in Mexiko seit 1982 als freier Übersetzer. Er überträgt aus dem Spanischen, so u.a. Werke von Javier Cercas, Luis Landero, Luis Sepúlverda und Antonio Skármeta. Zurbrüggen wurde mehrfach ausgezeichnet, zuletzt 2013 mit dem Übersetzerpreis der Spanischen Botschaft in Berlin.

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Events

27. März 2019

Vortrag im Rahmen des Deutschen Hispanistentages

19:00 Uhr | Berlin | Lesungen & Events
Antonio Muñoz Molina
Schwindende Schatten

Pressestimmen

»Wann hat man zuletzt so gelesen? Als Kind auf jedenFall. Bei Erwachsenen kommen Leseglückserlebnisse dieser Art seltener vor. Schlägt man Antonio Muñoz Molinas jüngsten Roman „Schwindende Schatten“ auf, stellt es sich aber mit den ersten Sätzen wieder ein.«

»Dieses Buch verwischt die Grenzen zwischen Roman, Biografie und Autobiografie… Ergebnis ist das faszinierende Doppelporträt eines Schriftstellers, der den wirren Geist eines Mörders ergründet.«

Publishers Weekly (29. Mai 2017)

»Dieser Roman ist eine schonungslose Selbstbetrachung, eine Reflexion über das Schreiben, eine Geschichte vom Finden und Verlieren der Liebe... und ein Krimi.«

El País (22. November 2014)

»Ein zweistimmiges Geständnis, eine Reflexion über die Zeit, die Leere, über Betrug, Glück und Verlust.«

El Mundo

»Antonio Muñoz Molina ist zweifellos einer der herausragendsten spanischen Autoren der Gegenwart.«

Die Zeit

»Antonio Muñoz Molina ist eine Galionsfigur der ›nueva narrativa española‹, der wichtigsten literarischen Strömung des demokratischen Spaniens.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Antonio Muñoz Molina ist nicht einfach ein guter, sondern ein großer Autor.«

Kultur SPIEGEL (01. Oktober 2011)

»Molina lässt den Leser mit seiner detailreichen Sprache hautnah an den Erlebnissen und Leiden der Hauptfigur teilhaben. Eine anspruchsvolle, sehr empfehlenswerte Lektüre.«

Hörzu über "Die Nacht der Erinnerungen" (23. September 2011)

»Ein totaler Roman voller Klugheit, Anteilnahme, eindringlicher Schilderungen und scharfsinniger Psychologie.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung über "Die Nacht der Erinnerungen" (02. September 2011)

»Einzigartig, sehr literarisch, ganz besonders.«

Bayerischer Rundfunk – LeseZeichen über "Die Nacht der Erinnerungen" (10. Oktober 2011)

»Beeindruckend, wie genau der Autor die Gedankengänge seiner Figuren seziert. Jeder Dialog, jeder Unter- und Zwischenton, jede Stimmungsänderung ist psychologisch glaubwürdig. Imposant.«

Ruhr Nachrichten über "Die Nacht der Erinnerungen" (10. Oktober 2011)

»Eine spannende Erzählung und zugleich ein melancholischer Nachruf auf la tercera España, auf das ›dritte Spanien‹ zwischen den Extremen.«

Neue Zürcher Zeitung über "Die Nacht der Erinnerungen" (08. Oktober 2011)

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