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Sei kein Spießer, sei katholisch!

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-10192-3

Erschienen: 24.06.2013
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Das Problem der Entweltlichung wird uns über das „Jahr des Glaubens“ hinaus weiter beschäftigen. Das vorliegende Buch bietet Gelegenheit für eine Ortsbestimmung der katholischen Kirche in Deutschland. Wofür steht sie? Was ist ihr noch heilig? Wie erreicht sie die Menschen? Wilhelm Imkamp, Prälat und Wallfahrtsdirektor, stellt sich diesen Fragen und verzichtet dabei nicht auf Seitenhiebe gegen den vermeintlich aufgeklärten Zeitgeist und seine heimlichen Dogmen.

Er versteht es bestens, seine oft unbequemen und unkonventionellen Positionen pointiert zu Gehör zu bringen. Zum katholischen „Jahr des Glaubens“ erscheint sein theologischer Zwischenruf. Ein intellektuelles und sprachliches Vergnügen – Klartext, garantiert clerical incorrect.

»Das Buch ist originell, frech und lesbar.«

Matthias Drobinski in Süddeutsche Zeitung (24.12.2013)

Wilhelm Imkamp (Autor)

Prälat Dr. Wilhelm Imkamp, geboren 1951 am Niederrhein, ist Theologe und Dogmenhistoriker und seit 1988 Wallfahrtsdirektor des schwäbisch-bayerischen Wallfahrtsortes Maria Vesperbild. Imkamp ist ordentliches Mitglied der Päpstlichen Römischen Theologenakademie und Konsultor der Heiligsprechungs- und Gottesdienstkongregation in Rom. Ferner ist er Mitglied der wissenschaftlichen Kommission des Archivs der Glaubenskongregation und Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaft und Künste. 2006 ernannte ihn der Papst Benedikt XVI. zum päpstlichen Ehrenprälaten und 2012 zum apostolischen Protonotar.

Er ist bundesweit bekannt durch zahlreiche Fernsehauftritte, u.a. bei Maischberger.

»Das Buch ist originell, frech und lesbar.«

Matthias Drobinski in Süddeutsche Zeitung (24.12.2013)

»Ein von Klugheit, Wissen und Geist überströmendes Kompendium, das den Leser in unterhaltsam-vergnüglicher Weise an die Essentials des katholischen Glaubens erinnert.«

Stefan Meetschen in Die Tagespost (29.06.2013)

»Sein neues Buch "Sei kein Spießer, sei katholisch" ist deshalb so unterhaltsam, weil es übermütig behauptet, anstatt missmutig mit Daten und Definitionen zu langweilen.«

Christiane Florin in Christ & Welt (28.07.2013)

»Eine der wichtigsten Neuerscheinungen des Jahres«

www.kath.net (08.07.2013)

»Kein Buch zum Kuscheln, wohl aber eins zum Nachdenken.«

Stefan Rammer in Passauer Neue Presse (12.08.2013)

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-10192-3

€ 13,99 [D] | CHF 17,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Kösel

Erschienen: 24.06.2013

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Katholischer Klartext

Von: Charly Piepers aus D-47638 Straelen/Ndrrh Datum: 07.10.2014

sehr zu empfehlen

„Monsignore Pop“ – Hardliner der katholischen Kirche

Von: A. Buttero aus Martensrade Datum: 29.09.2013

Der römisch-katholische Theologe Wilhelm Imkamp ist sowohl durch seine Schriften als auch durch seine Auftritte in Talkrunden oder Interviews bereits bekannt. Er gilt als Hardliner der katholischen Kirche und scheut nicht, in seinen Äußerungen zu polemisieren oder zu polarisieren. Einerseits erzkonservativ, nutzt er gleichzeitig die Mittel der modernen Medien ganz vortrefflich, um seine Zuhörer und Leser zu erreichen.
In seinem Buch „Sei kein Spiesser, sei katholisch!“ geht er konkret den einfachen aber brisanten Fragen „Wofür steht die katholische Kirche?“, „Was ist ihr noch heilig?“ und „Wie erreicht sie die Menschen?“ nach.
Sein Hauptkritikpunkt: die ständige Versuchung der Kirche, sich dem Mainstream anzupassen! Er kreiert dafür das Schlagwort „clerical correctness“. Diese findet sich z.B. in der Pressearbeit der Kirche, „manchmal fatal, weil sie nicht anecken möchte“ oder auch in der Beschwichtigungspolitik der Kirche, die sich u.a. mit Umweltfragen befasst statt mit dem Leben von Jesus Christus.
Seine Forderung: „Der Katechismus muss in die Gesellschaft getragen werden, und zwar mit klaren Worten.“ Die Dogmen wie das Zölibat, das Fegefeuer, die Schöpfungsgeschichte und das Allerheiligste Altarsakrament sollen von der Kirche und ihren Vertretern klar transportiert und von den Gläubigen selbstbewusst vertreten werden. Durch diese deutliche Positionierung ermutigt er, sich gegen den Zeitgeist zu stellen, die Abgrenzung zu den Mainstream-angepassten Spiessern zu erreichen. Auch sollen Priester keine intellektuellen Kuscheltiere mehr sein sondern sich z.B. durch ein angemessenes Priestergewand selbstbewusst ihrem Amt stellen und sich auf die Seelsorge konzentrieren statt sich dem Bild eines Eventmanagers anzugleichen.
Sehr provokativ dürften besonders in den Reihen der Kirchenmodernisierer seine Ausführungen bezüglich des ökomenischen Kirchentages, den er „Parteitag des Zeitgeistes“ nennt, die Zulassung der Frau zum Priestertum, die er ablehnt oder auch die Darstellung der Heiligen Inquisition als Befreiungsbewegung sein. Dieser Befreiungsbewegung verdankt die Gesellschaft die Erneuerung des Rechtssystems sowie die Einführung der Pflichtverteidiger.
So klar, wie Imkamp spricht, fordert er von der Kirche, dass sie so klar reden sollte, „dass man sie genau versteht und gegebenenfalls auch weiß, wogegen man ist“.
Und seinem Wunsch, dieses Buch als Anregung zu ernsthaften Gesprächen zu sehen, kann ich mich anschließen. Nicht nur für Katholiken, sondern auch für jeden anderen, unabhängig von Konfession oder Weltanschauung, ist dieses Buch sehr lesenswert, nicht nur aufgrund der hier aufgestellten Punkte sondern auch aufgrund der sehr historischen Tiefe zur Untermauerung dieser.

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