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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-10246-3

Erschienen: 27.03.2017
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Manchmal ist das Ende erst der Anfang ...

Mit 34 glaubt Russell auf der absoluten Glücksseite des Lebens zu stehen: Er hat eine umwerfende Frau und eine süße kleine Tochter, ein wunderschönes großes Haus und beruflichen Erfolg. Doch dann zerbricht sein Traum binnen kürzester Zeit: In der Ehe zeigen sich deutliche Risse, und eine berufliche Neuorientierung erweist sich als gefährliche Sackgasse. Vollkommen unvermittelt steht er mit einem Mal da, verlassen und arbeitslos, und soll sich allein um die fünfjährige Tochter London kümmern. Zunächst fühlt er sich komplett überfordert, nur langsam schafft er es, sich aus der Krise herauszukämpfen. Dabei hilft ihm auch eine Frau, die er für immer verloren glaubte. Doch dann schlägt das Schicksal erneut zu …

»Nicholas Sparks erzählt eine ungewöhnliche Vater-Tochter-Beziehung und rührt zu Tränen.«

freundin (06.04.2017)

Nicholas Sparks (Autor)

Nicholas Sparks, 1965 in Nebraska geboren, lebt in North Carolina. Mit seinen Romanen, die ausnahmslos die Bestsellerlisten eroberten und weltweit in über 50 Sprachen erscheinen, gilt Sparks als einer der meistgelesenen Autoren der Welt. Mehrere seiner Bestseller wurden erfolgreich verfilmt. Alle seine Bücher sind bei Heyne erschienen, zuletzt „Kein Ort ohne dich”.

»Nicholas Sparks erzählt eine ungewöhnliche Vater-Tochter-Beziehung und rührt zu Tränen.«

freundin (06.04.2017)

Aus dem Amerikanischen von Astrid Finke
Originaltitel: Two By Two
Originalverlag: Grand Central

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-10246-3

€ 15,99 [D] | CHF 19,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 27.03.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Das Leben hat oft andere Pläne

Von: Martinas Buchwelten Datum: 25.05.2017

martinasbuchwelten.blogspot.co.at/

Bewertung: 3 1/2 Sterne

Unüblich für einen Sparks Roman ist der sehr langsame Einstieg, der leider der Geschichte anfangs ziemlich die Spannung nimmt. Jedoch weiß man am Ende, dass die Vorstellung der Charaktere und das Begleiten von Russel durch seinen Alltag einfach dazu gehören muss. Vielleicht hätte der Autor dies etwas abkürzen können....

Das Verfolgen von Russels Alltag und wie seine Ehe langsam auseinander bricht, ist manchmal für den Leser etwas langatmig. Es geht darum, dass Russels Frau Vivian nach ihrer gewollten Elternzeit wieder zu arbeiten beginnt, als Russel sich gerade selbstständig gemacht hat. Nicht gerade ein günstiger Zeitpunkt. Russel hat nun für die fünfjährige London zu sorgen, wobei es anfangs ziemlich chaotisch zugeht. Jede Mutter weiß, wie einfach sich ihre Ehemänner oft den Alltag mit einem Kind vorstellen und total überfordert sind, wenn sie plötzlich diese Aufgabe übernehmen müssen. Genauso ergeht es Russel. Noch dazu ist er gerade im Begriff seine Firma aufzubauen, die eher schlecht als recht anläuft. Das gibt ihm allerdings mehr Zeit für London und zwischen den Beiden entsteht ein tiefes Band, während sich Vivian immer weiter von ihrer Familie entfernt.

Vivian ist eine sehr Ich-bezogene und unsympathische Frau. Nicht weil sie wieder arbeiten gehen möchte, sondern sie behandelt Russel einfach wie einen Abstreifer. Noch dazu hat sie sich längst von ihm entfernt. Sie ändert täglich ihre Meinung, ist intrigant und hinterhältig.
Russel ist ein netter Mann, romantisch und weich...zu weich. Im Umgang mit seiner Tochter ist er liebevoll und geduldig. Er liebt die Harmonie und will jedem alles recht machen. Er denkt viel, doch handelt nicht. Mit der Zeit beginnt man sich zu fragen, ob Russel jemals aufwacht. Als er beginnt sich Gedanken zu machen und Dinge zu hinterfragen, ist es fast zu spät, denn Vivian hat bereits die Scheidung eingereicht und will das Sorgerecht für London.

In diesem Roman begleiten wir eine normale Familie durch ihren Alltag. Hier geht es einfach ums Leben und dass man zwar Pläne machen kann, aber das Leben sich nicht an diese Pläne hält. Wie sagte John Lennon so passend....."Life is what happens, while you are busy making other plans"

Natürlich wird hier auch nicht mit Klischee gespart. Ich mag es nicht sonderlich, wenn Männer, die Kinderbetreuung und Haushalt machen, als Übermänner bezeichnet werden, während Hausfrauen und Mütter für dieselbe Arbeit oft nur belächelt werden. Auch ist eine arbeitende Frau keine Rabenmutter! In Sparks Roman fällt es aber unheimlich schwer Vivian auch nur ein bisschen sympathisch zu finden.
Die Familie wird in diesem Roman großgeschrieben. Der Leser lernt Russels Eltern und seine Schwester Marge kennen, mit der ihm ein ganz besonders Band verbindet. Marge ist unheimlich sympathisch und hat viel, was Russel fehlt: Durchsetzungsvermögen und Spontanität. Die Beiden haben seit ihrer Kindheit eine sehr enge Beziehung. Gut gefunden habe ich, dass der Autor hier das Thema Frauenliebe aufgegriffen hat, denn Marge ist lesbisch. Ihre Lebensgefährtin Liz ist Psychologin und ebenfalls ein wunderbarer Charakter.

Als Sparks Leser hat man das Gefühl, dass die erste Hälfte des Romans eher untypisch für den Autor ist. In einer Rezension habe ich gelesen, dass die Leserin meinte, er hätte hier wohl seine eigene Scheidung verarbeiten müssen. Dem kann ich bedingt zustimmen. Doch die zweite Hälfte hat dann wieder ganz die Handschrift von Nicholas Sparks und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Mit einem Kloß im Hals habe ich den Roman zugeklappt und warte nun sehnsüchtig auf das nächste Buch des Autors.

Schreibstil:
Der Schreibstil des Autors ist flüssig und lässt sich sehr gut lesen. Zu Beginn jedes Kapitels gibt es einen kurzen Rückblick in Russels Vergangenheit. Die Geschichte wird aus seiner Sicht erzählt.

Fazit:
"Seit du bei mir bist" gehört nicht unbedingt zu Nicholas Sparks besten Büchern und die erste Hälfte gestaltet sich ein bisschen zäh. Doch ab der zweiten Hälfte läuft der Autor wieder zur Höchstform auf und liefert genau das ab, was wir Fans uns von ihm wünschen. Achtung: Taschentücher bereit halten!

Diesen Sparks kann man guten Gewissens aussetzen!

Von: TheWonderlandBooks Datum: 24.05.2017

https://thewonderlandbooks.wordpress.com/

Wie viele andere auch, bin ich ein großer Sparks-Fan und habe mich auf seinen neuen Roman sehr gefreut. Dass ich jemals so eine Rezension über einen seiner Romane schreiben würde, hätte ich beim besten Willen nicht für möglich gehalten. Aber leider ist dem so und da gibt es auch nichts zu beschönigen: „Seit du bei mir bist“ hat mir nicht gefallen.

In der Regel ist es ja so, dass man sich in die Charaktere, insbesondere in die männlichen, bei einem Nicholas Sparks-Roman sofort verliebt. Mir ging es bisher zumindest sehr häufig so. Doch hier ist es leider nicht ansatzweise der Fall. Selten war mir jemand so unsympathisch und ging mir so auf den Geist wie Russ. Von seiner Ehefrau wollen wir gar nicht erst anfangen, die schießt den Vogel ab. Ich habe regelrecht einen Hass auf die beiden entwickelt.

Dadurch, dass ich die Charaktere größtenteils einfach überhaupt nicht mochte, war mir ihr Schicksal auch relativ egal und in meinen Augen vieles auch komplett selbstverschuldet. Auch weiß ich irgendwie nicht, warum die Geschichte so in die Länge gezogen wurde. Wenn ich ganz ehrlich bin, war die Geschichte fast bis zum Schluss langweilig und uninteressant. Es gab keine Höhepunkte oder Spannungsmomente, keine schönen Liebesszenen. Nichts. Ich kann verstehen, wenn Leute das Buch abbrechen und war am Ende froh, es tatsächlich beendet zu haben.

Gefühlt besteht das Buch aus einer langen Einleitung und einem Ende. Am Anfang dachte ich noch, dass es wieder ein schöner, typischer Liebesroman wird, aber ich wurde spätestens dann enttäuscht, als nach 300 Seiten immer noch nichts Großartiges passiert ist und immer noch über Russ‘ ach so furchtbares Leben lamentiert wurde. Natürlich ist es nicht schön, was Russ passiert ist, aber oft war er einfach selbst Schuld und sowas passiert heutzutage so vielen Menschen.

Da könnte man jetzt natürlich behaupten, dass dieses Buch eine realitätsnahe Geschichte aus dem Leben erzählt. Damit kann ich mich anfreunden. Warum ich darüber ein Buch mit über 500 Seiten lesen muss, erschließt sich mir allerdings nicht. Lediglich das Ende war dann etwas Sparks-typisch, wobei auch das nicht mehr überzeugen konnte und mir ein Augenrollen abverlangte. Es fehlt von vorne bis hinten an Gefühl.

Mir persönlich hätte es besser gefallen, wenn irgendwann eine richtige Liebesbeziehung thematisiert worden wäre. So wie man es von Nicholas Sparks kennt und liebt. Oder wieder in die spannende Richtung gehen, das kann der Autor ja auch, wie er bereits bewiesen hat. Mir hat er mit „Seit du bei mir bist“ einen Flopp auf ganzer Linie beschert und meiner Meinung nach ist er hier einen sehr langweiligen und uninteressanten Weg gegangen. Ich hoffe sehr, dass sein nächster Roman wieder besser ist.

Es tut mir in der Leserseele weh, das über ein Buch von einem meiner Lieblingsautoren zu schreiben, aber es bringt auch nichts es zu beschönigen.

Fazit: Diesen Sparks kann man guten Gewissens aussetzen!

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