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Sieben Minuten nach Mitternacht

Mit Illustrationen von Jim Kay

Ab 12 Jahren

Kundenrezensionen (12)

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€ 7,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 9,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epdf) ISBN: 978-3-641-57097-2

Erschienen: 29.08.2011
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Zwei große Erzähler – eine Geschichte, die den Tod in seine Schranken weist

Das Monster erscheint sieben Minuten nach Mitternacht. Aber es ist nicht das Monster, das Conor fürchtet. Was er eigentlich fürchtet, ist jener monströse Albtraum, der ihn jede Nacht quält, seit seine Mutter ihre Behandlung begann. Dieser Traum, in dessen Herzen tiefstes Dunkel herrscht und wo im Abgrund ein Albtraumwesen lauert, bis dann ein Schrei die Nacht zerreißt …

Das Monster aber, das scheinbar im Garten hinter Conors Haus lebt, verkörpert etwas völlig anderes. Es ist uralt, wild und weise – es ist das Leben selbst. Und es ist gekommen, um Conor zu helfen. Doch auf welchen Weg Conor sich mit seinem gigantischen Freund begeben wird, ahnt er nicht. Er wird ihn hinab in die tiefsten Tiefen seiner Seele führen, er wird ihn in seinen Albtraum begleiten und dann wird er ihm das Gefährlichste überhaupt abverlangen: die ganze Wahrheit. Denn nur wenn Conor sich dieser stellt, wird er das wahre Wesen des Lebens erkennen …

Silberner Leserpreis für die besten Bücher 2011 bei lovelybooks.de

Patrick Ness (Autor)

Patrick Ness wuchs in den Vereinigten Staaten und auf Hawaii auf. Seit Ende der 90er-Jahre lebt er in London und ist dort als Literaturkritiker für die Tageszeitung The Guardian tätig. Für seine Kinder- und Jugendbücher wurde er mehrfach ausgezeichnet, er gewann unter anderem den renommierten Costa Children's Book Award und war auf der Auswahlliste für die Carnegie Medal.

Für »Sieben Minuten nach Mitternacht« erhielt er als erster Autor gleichzeitig die Carnegie Medal und den Kate Greenaway Award sowie neben unzähligen anderen Auszeichnungen den Deutschen Jugendliteraturpreis 2012.

In »Sieben Minuten nach Mitternacht« schreibt Patrick Ness eine Idee seiner mit der Carnegie Medal ausgezeichneten Schriftstellerkollegin Siobhan Dowd weiter. Ihr früher, tragischer Krebstod verhinderte die Umsetzung ihrer Idee in eine eigene Geschichte.


Siobhan Dowd (Autorin)

Siobhan Dowd, in London geboren, stammte aus County Waterford, Irland, und verbrachte dort einen großen Teil ihrer Kindheit. Nach der Schulzeit in London studierte sie in Oxford und begann dort als Redakteurin für PEN International und als freischaffende Autorin zu arbeiten. Bereits ihr Debutroman kam auf die Auswahlliste des Deutschen Jugendliteraturpreises, für ihr drittes Jugendbuch wurde sie mit der Carnegie Medal ausgezeichnet. Nach schwerer Krankheit erlag Siobhan Dowd 2007 ihrem Krebsleiden.

Übersetzt von Bettina Abarbanell
Originaltitel: A Monster Calls
Originalverlag: Walker UK

Mit Illustrationen von Jim Kay

eBook (epdf)

ISBN: 978-3-641-57097-2

€ 7,99 [D] | CHF 9,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbj

Erschienen: 29.08.2011

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

En Monster oder ein Freund?

Von: die.buecherdiebin Datum: 19.04.2017

https://www.instagram.com/die.buecherdiebin/

Seit seine Mutter an Krebs erkrankt ist, hat der 13jährige Conor jede Nacht einen Albtraum um genau sieben Minuten nach Mitternacht. Eines Nachts erwacht die riesige Eibe, die seine Mutter ständig vom Fenster aus anstarrt, zum Leben und wird zu einem riesigen Monster. Zwar sieht es furchterregend aus, doch es ist gekommen, um Conor zu helfen Abschied zu nehmen. Es ist uralt, weise und wild und kennt Conor's Ängste genau. Denn Conor leidet sehr unter der unerträglichen Situation und weiß nicht, ob er seine geliebte Mutter loslassen darf.
Das Buch „Sieben Minuten nach Mitternacht“ schrieb Patrick Ness nach einer Idee der an Krebs verstorbenen Siobhan Dowd mit seinen eigenen Worten. Die düsteren, ausdrucksstarken Zeichnungen stammen von Jim Kay (dem Illustrator der Harry Potter Schmuckausgaben). Die Zeichnungen passen hervorragend zum Text und unterstreichen die Atmosphäre der Geschichte perfekt.
Das Schicksal von Conor ist sehr hart. Da er allein mit seiner Mutter lebt (sein Vater lebt mit seiner neuen Familie in Amerika und will ihn auch nicht bei sich aufnehmen und seine Großmutter mag er nicht), erledigt er viele Aufgaben im Haus und sorgt für sich und seine Mutter. In der Schule ist er ohne Freunde und wird gemobbt. Er ist völlig überfordert mit der Situation und seinen Gefühlen. Das Monster zeigt ihm, dass man nicht immer stark sein muss und eröffnet ihm neue Denkweisen.
Das Buch ist eigentlich ein Kinder- und Jugendbuch, doch auf jeden Fall auch für ältere Leser empfehlenswert. Der Schreibstil ist sehr einfach und flüssig und die Kapitel relativ kurz. Schon nach dem ersten Satz war ich in der Geschichte. Ich habe das Buch an einem Abend gelesen, da ich es nicht weglegen konnte. Obwohl das Thema sehr traurig ist, fand ich die Geschichte nicht bedrückend, sondern tief berührend und mitreißend.

Eine traurige und nachdenklich stimmende Geschichte von einer Tiefe, die ich nie erwartet hätte

Von: theklaus Datum: 19.04.2017

www.bookola.de

Das grobe Gerüst dieses Buches schrieb Siobhan Dowd kurz vor ihrem Tod und Patrick Ness übernahm auf Wunsch des Verlages die Aufgabe daraus eine fesselnde Geschichte zu machen. Und er hat seine Aufgabe mehr als gut gemacht. Ihm ist etwas gelungen, was niemand so erwartet hätte, denn obwohl es eigentlich ein recht dünnes Buch ist (nur 216 Seiten), das auch noch mit vielen Illustrationen gefüllt ist, war es für mich besser als manch dicker Wälzer.
Der Protagonist Conor O’Malley ist eine Figur, die man sofort ins Herz schliesst und mit der man ohne irgendwelche Kompromisse mitfühlen und mitleiden kann. Und er hat es auch nicht wirklich einfach. Seine Mutter ist schwer an Krebs erkrankt und jedes Treffen von Conor und seiner Mutter wird eine Prüfung für die Gefühle des Lesers. Patrick Ness schildert alle Situationen extrem einfühlsam und bringt sie treffsicher auf den Punkt. Auch das Monster in Form einer riesigen Eibe, das immer punktgenau um 7 Minuten nach Mitternacht auftaucht, erscheint nicht surreal sondern man glaubt auch daran. Der Junge fühlt sich von ihm in den ersten Situationen bedroht, erkennt aber nach und nach den tieferen Sinn. Denn das Monster erzählt ihm nach und nach 3 Geschichten und am Ende muss Connor selbst eine Geschichte erzählen.

Fazit:
Ein Buch, das man gelesen haben sollte, angereichert mit wunderbaren schwarzweiß Illustrationen von Jim Kay.
Eine traurige und nachdenklich stimmende Geschichte von einer Tiefe, die ich nie erwartet hätte.

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