Sieh mich an

Jeder hat Narben. Manche sind nur besser zu sehen.

Ab 14 Jahren
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Bei einem schrecklichen Feuer hat die 16-jährige Ava alles verloren, was ihr wichtig ist: ihre Eltern, ihre Cousine Sara, die zugleich ihre beste Freundin war, ihr Zuhause. Sie musste zahlreiche Operationen über sich ergehen lassen. Und noch immer ist ihr ganzer Körper, vor allem aber ihr Gesicht, von tiefen Narben gezeichnet. Doch nun soll Ava sich Schritt für Schritt in den Alltag zurückkämpfen. Saras Eltern, die sie bei sich aufgenommen haben, verlangen von ihr, dass sie wieder die Highschool besucht – Avas schlimmster Alptraum. Schließlich einigen sie sich auf eine »Probezeit« von zwei Wochen. Ava ist wild entschlossen, danach nie wieder einen Fuß vor die Tür und schon gar nicht in eine Schule zu setzen. Aber dann kommt alles ganz anders, denn Ava findet ausgerechnet dort, wo sie es am wenigsten erwartet, Seelenverwandte ...


Aus dem Amerikanischen von Henriette Zeltner
Originaltitel: Scars Like Wings
Originalverlag: Delacorte Press
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-24420-0
Erschienen am  14. Oktober 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

“She conquered her demons and wore her scars like wings. ”

Von: N!r°w

29.10.2019

Aufrichtig. Schmerzhaft. Wunderschön ,, Scars Like Wings" erzählt die Geschichte eines jungen Mädchen, welche wieder lernt nach Sternen zu greifen gerade wenn die Dunkelheit an ihr zerrt... Ava, die wahrscheinlich mehr erlebt hat als Sie und ich zusammen. Durch einen Brand hat Ava nicht nur ihr Haus, ihre Familie und ihr altes Leben verloren, nein, sie hat sich auch verloren. Nach Monaten im Koma und mehreren Operationen lebt sie nun bei ihrem Onkel Glenn und seiner Frau Cora, die beim Brand ihre Tochter verloren haben. Mit der Unterstützung ihres Heilungskomitees greift sie nach ihrem ersten Stern und nimmt an den Selbsthilfegruppen von weiteren Brandverletzten teil, hier lernt sie Piper kennen. Piper ist ein mutiges, aber auch ein freches Mädchen, das kein Blatt vor dem Mund nimmt und mit ihr zusammen scheinen die anderen Sterne nicht ganz so weit entfernt zu sein. Besonders schön fand ich am Buch, das es so ehrlich war. Keine surrealen Beschönigungen oder aufgesetzten Optimismus. Nur die blanke Wahrheit. Das Buch ist nicht nur für Überlebende eines Brandes, sondern auch für alle, die daran erinnert werden müssen, dass sie nicht alleine sind und die, die nichts gegen realitätsnahe, packende und zum Nachdenken anregende Geschichten haben.

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ein Debütroman, der mich bewegt und zum Nachdenken angeregt hat

Von: Manja

25.10.2019

Kurzbeschreibung Bei einem schrecklichen Feuer hat die 16-jährige Ava alles verloren, was ihr wichtig ist: ihre Eltern, ihre Cousine Sara, die zugleich ihre beste Freundin war, ihr Zuhause. Sie musste zahlreiche Operationen über sich ergehen lassen. Und noch immer ist ihr ganzer Körper, vor allem aber ihr Gesicht, von tiefen Narben gezeichnet. Doch nun soll Ava sich Schritt für Schritt in den Alltag zurückkämpfen. Saras Eltern, die sie bei sich aufgenommen haben, verlangen von ihr, dass sie wieder die Highschool besucht – Avas schlimmster Alptraum. Schließlich einigen sie sich auf eine »Probezeit« von zwei Wochen. Ava ist wild entschlossen, danach nie wieder einen Fuß vor die Tür und schon gar nicht in eine Schule zu setzen. Aber dann kommt alles ganz anders, denn Ava findet ausgerechnet dort, wo sie es am wenigsten erwartet, Seelenverwandte ... (Quelle: Heyne fliegt!) Meine Meinung Mit „Sieh mich an: Jeder hat Narben. Manche sind nur besser zu sehen.“ Ist der Debütroman von Erin Stewart nun auch in Deutschland erschienen. Ich wurde hier sowohl vom Cover als auch vom Klappentext angesprochen und so habe ich das eBook geladen und dann auch flott gelesen. Die Charaktere der Geschichte hier sind der Autorin richtig gut gelungen. Als Leser kann man sich gut ins sie hineinversetzen und die Handlungen verstehen. Ava ist ein interessanter Charakter. Sie kommt sehr sarkastisch rüber, was ich aber gut verstehen konnte. Sie hat einen Schutzschild aufgebaut, gerade auch weil alle immer nur die Überlebende in ihr gesehen haben. Keiner wusste wie es ihr wirklich ging. Vor dem Brand hat Ava Musicals geliebt, jetzt zieht sie sich immer mehr zurück. Dennoch aber die Leidenschaft schlummert noch immer in ihr. Asad ist jemand, den Avas Narben nicht stören. Er wird für sie ein Freund, jemand der für sie da ist, wenn sie wen braucht. Ich empfand ihn als wirklich gut ausgearbeitet. Als Leser lernt man auch Piper gut kennen. Sie ist jemand die Ava immer wieder aufs Neue herausfordert. Sie will das Ava mehr aus sich herauskommt, das sie sich mehr zutraut. Neben den drei genannten Charakteren gibt es noch weitere Figuren, die sich sehr gut ins Geschehen einfügen. So trifft man als Leser beispielsweise auch auf Avas Tante oder ihren Onkel. Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig zu lesen. Als Leser hat man es so ziemlich einfach ins Geschehen hineinzukommen und allem zu folgen. Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Ava. Hierfür hat die Autorin die Ich-Perspektive verwendet, die ich als wirklich passend empfand. So ist man Ava noch um einiges näher und bekommt einen guten Einblick in ihr Denken und Fühlen. Die Handlung empfand ich als wirklich gut umgesetzt. Ich war richtig im Geschehen drin und habe Ava auf ihrem Weg begleitet. Die Autorin schafft es wunderbar Themen wie Trauer, Verlust und auch Neubeginn in Geschehen zu integrieren. Sie zeigt auf das es sich lohnt nach einem Schicksalsschlag wieder aufzustehen, auch wenn es aussichtslos scheint. Und das jeder Mensch besonders ist, auch wenn er Narben hat oder anders aussieht. Es kommt immer auch auf die inneren Werte an. Als Leser wird man so auch immer wieder zum Nachdenken angeregt. Das Ende empfand ich persönlich als wirklich passen zur Gesamtgeschichte. Es macht in meinen Augen alles schön rund, schließt die Geschichte hier ab und es halt auch nach dem Beenden noch nach. Fazit Alles in Allem ist „Sieh mich an: Jeder hat Narben. Manche sind nur besser zu sehen.“ von Erin Stewart ein richtig gut gelungenes Debüt, das mich wirklich sehr für sich einnehmen konnte. Gut gezeichnete interessante Charaktere, ein sehr locker und flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als emotional, eindringlich und von den Themen her auch nachdenklich stimmend empfunden habe, haben mir wirklich schöne Lesestunden beschert und mich begeistert. Absolut zu empfehlen!

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Vita

Erin Stewart wuchs in den Wäldern von Virginia auf, umgeben von Glühwürmchen und ihren ersten selbst erfundenen Geschichten und Figuren. Mittlerweile lebt sie mit ihrem Mann und drei Kindern nahe den Rocky Mountains. Erin Stewart arbeitet schon seit langem als Journalistin und nutzt ihr Recherchetalent auch für ihre Erzählungen, die immer einen wahren Hintergrund haben. »Sieh mich an« ist ihr Debütroman.

Zur AUTORENSEITE

Henriette Zeltner

Henriette Zeltner, geboren 1968, lebt und arbeitet in München, Tirol und New York. Sie übersetzt Sachbücher sowie Romane für Erwachsene und Jugendliche aus dem Englischen, u.a. Angie Thomas' Romandebüt »The Hate U Give«, für das sie mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2018 ausgezeichnet wurde.

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