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Sitzen ist fürn Arsch Warum die sitzende Lebensweise unsere Gesundheit gefährdet und was wir dagegen tun können

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-21027-4

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Erschienen: 13.06.2017
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Wer länger sitzt, ist früher tot!
Evolutionär ist der Mensch zum Laufen gemacht. Doch was tun wir? Ob Auto, Büro oder Sofa – wir wechseln von einer Sitzgelegenheit zur nächsten. Und handeln uns damit allerlei Übel ein: von Rückenbeschwerden, Übergewicht und Diabetes bis hin zu Depressionen, Herzkrankheiten und Krebs. Die junge Wissenschaftlerin Vivien Suchert erklärt in diesem eigenhändig illustrierten Buch unterhaltsam, wie wir das Laufen verlernt haben, wo Sitzfallen lauern und warum Sport nur die halbe Miete ist.

Vivien Suchert (Autorin)

Dr. Vivien Suchert, geboren 1990 in Halle (Saale), ist Diplom-Psychologin und beschäftigte sich während ihrer Promotion intensiv mit dem Risiko, das unser Sitzverhalten für unsere Gesundheit bedeutet.

eBook (epub), 48 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-641-21027-4

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

NEU
Erschienen: 13.06.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Humorvoller und informativer Ratgeber! Nicht nur für Couch-Potatoes!

Von: Barbaras Paradies Datum: 11.08.2017

barbarasparadies.blogspot.co.at/

Die Autorin schildert anhand eines Steinzeit-Menschen, den sie Ottfried tauft, wie sich das Leben der Menschen von der Steinzeit bis jetzt verändert hat. Ottfried hat nur überlebt, wenn er schnell genug dem Säbelzahntiger entkommen ist und genug Tiere gejagt hat. Der Steinzeit-Mensch musste fit und schnell sein. Mit der industriellen Revolution hat die Bequemlichkeit der Menschen gesiegt. Heute stehen wir nur mehr von unserem bequemen Büro-Sessel auf, setzen uns ins Auto und fahren nach hause, wo wir den Abend auf der Couch vor dem Fernseher verbringen. Der Couch-Potatoe war geboren.

Es ist kein Geheimnis, dass wir uns heute zu wenig bewegen. Laut Dr. Vivien Suchert bringt es aber nicht so viel, mehrmals in der Woche 30 Minuten Sport zu betreiben. Man sollte generell mehr Bewegung in den Alltag einbauen.

Dr. Vivien Suchert analysiert die Sitzfallen der heutigen Gesellschaft und motiviert den Leser mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren. Sie erläutert die Krankheiten, die durch zu wenig Bewegung entstehen können. Die Autorin gibt dann Tipps, wie man aus der Sitzfalle rauskommt und sein Leben aktiver gestalten kann. Die Tipps sind einfach und auch leicht umzusetzen.

Dr. Vivien Suchert schreibt sehr humorvoll und bildhaft. Ihr Schreibstil ist leicht verständlich. Toll fand ich die Illustrationen im Buch.

Im Großen und Ganzen ist das alles nichts Neues. Wir wissen alle, dass wir uns zu wenig bewegen und zu viel sitzen. Das Buch führt dem Leser aber genau vor Augen, wie schlecht unsere Angewohnheiten sind und dass man da sehr viel verändern kann, ohne das man gleich zum Leistungssportler werden muss. Die Autorin verpackt ihr Wissen witzig und fesselnd und kann so vielleicht auch Bewegungsmuffel, zu einem aktiveren Leben verführen. Das Buch regt an, das eigene Sitzverhalten zu überdenken, und motiviert.


Über die Autorin:

Dr. Vivien Suchert, geboren 1990 in Halle (Saale), ist Diplom-Psychologin und beschäftigte sich während ihrer Promotion intensiv mit dem Risiko, das unser Sitzverhalten für unsere Gesundheit bedeutet.


Fazit:

Humorvoller und informativer Ratgeber! Nicht nur für Couch-Potatoes!

Etwas für Bewegungsmuffel

Von: Stephan Lendi  aus Meilen Datum: 07.07.2017

www.gesundleben.ch

„Wer länger sitzt, ist früher tot!“ So provokativ mutet die Rückseite des Werkes „Sitzen ist fürn Arsch“ von Dr. Vivien Suchert an. Der Mensch sei zum Stehen gemacht, Sitzen führt nur zu Rückenbeschwerden, Übergewicht, Diabetes, Herzkrankheiten und sogar Krebs. Provokation? Oder bitternötiges Umdenken?

Am Beispiel von „Ottfried“ zeigt die Autorin, dass in der Steinzeit mehr Bewegung den Alltag dominierte als heute. Die Suche nach Nahrungsquellen erforderte körperliche Fitness, denn die Zeiten waren gefährlich: das Wetter, wilde Tiere und körperliche Erschöpfung forderten unzählige Leben. Wer mit dem Rest des Stammes nicht mithalten konnte, wurde zurückgelassen – Survival of the fittest in seiner rudimentären und primitivsten Form.

Über die amischen Alltagsathleten und die Entwicklung der Landwirtschaft zeigt die Autorin auf, dass Bewegung stets den Alltag dominierte, nur eben bis zur industriellen Revolution. Dann stellte sich Bequemlichkeit ein, der Body Mass Index und der Körperfettanteil stiegen an, die Bewegung wurde reduziert und der Mensch tappte in die Sitzfalle.

Was die Autorin in ihrem Werk beschreibt, ist nichts anderes als die Ratio, weshalb sich der Mensch bewegen sollte, weshalb er es in diesem heutigen Alltag zu wenig tut und weshalb er es mehr tun sollte. Die historischen Herleitungen werden durch witzige Anekdoten ergänzt. Die Autorin unterlässt es auch nicht, Tipps zu geben, wie Ziele gesetzt werden können und wie mit Tagesplänen Bewegung in den Alltag integriert werden kann. Dabei verlässt sie sich auf SMART-Ziele, wie jeder andere sinnvolle Ratgeber auch. Obwohl das Werk nichts Neues bringt, ist es jedoch solides Wissen, so gut und packend erzählt, dass es den einen oder anderen Bewegungsmuffel zumindest im Alltag etwas bewegt.

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