Sizilianisches Verderben

Luca Santangelo ermittelt 3

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Der Journalist Luca Santangelo recherchiert in einem Kloster mitten in Palermo. Einst war es berühmt, jetzt leben hier nur noch drei betagte Nonnen. Als eine von ihnen zusammenbricht, wird Luca misstrauisch – sie scheint keines natürlichen Todes gestorben zu sein. Will jemand die Schwestern beseitigen, um an die wertvollen Schätze des Klosters zu kommen? Geht es um etwas Persönliches? Während Luca noch das wahre Motiv sucht, ereignet sich ein weiterer Mord. Lucas Freundin Ada stößt währenddessen in der Bibliothek des Klosters auf ein altes Tagebuch, dem eine junge Nonne die Geschichte um eine große Liebe anvertraut hat, um falsche Versprechen und bittere Rache …

»Ann Baiano lässt uns aufs Schönste ins Sizilien von gestern und heute eintauchen.«


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ISBN: 978-3-641-21643-6
Erschienen am  14. Mai 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Luca Santangelo ermittelt

Leserstimmen

Sizialianisches Verderben: Es muss nicht immer die Mafia sein

Von: Michael Taube

13.08.2018

Endlich mal ein Roman aus der Jetzt-Zeit! Und dann ist ein Tagebuch von vor rund 150 Jahren der Schlüssel für die Aufklärung des Falles. Sizilianisches Verderben von der Deutschen Ann Baiano ist bereits die dritte Folge der Krimireihe um den Journalisten Luca Santangelo. Er gerät immer wieder in spannende Kriminalfälle und folgt seiner privaten wie beruflichen Neugier. Dieses Mal ermittelt er in einem Kloster in Palermo auf Sizilien. Warum erwähne ich oben, dass Baiano Deutsche ist? Weil der Roman so grandios über Palermo und Sizilien schreibt, dass ich dachte, sie wäre von dort. Die Beschreibungen der Orte und das besondere Feeling haben mir sehr so gefallen, dass ich überlege dort mal in den Urlaub zu fahren. Die Handlung des Krimis ist ganz spannend. Wobei vor allem der Blick und die Vergänge von vor ca. 150 Jahren viel interessanter waren als die Ermittlungen im Fall selber. Somit wäre der Roman eine gute Unterhaltung gewesen, wenn Ann Baiano nicht einen Hang zur Wiederholung hätte. Ich finde Ricotta auch gut, wenn sie cremig ist, aber dieser Hinweis, der übrigens nicht zur Aufklärung des Falls beiträgt, muss nicht ein duzent mal wieder berichtet werden. Auch das Ende war für mich nicht befriedigend. Vielleicht lag es an der Außentemperatur, ich konnte der Auflösung nicht richtig folgen. Mein Fazit: Leichte Krimiliteratur für Menschen mit dem Verlangen schöne und exotische Orte in Büchern erleben zu können, werden sich beim Roman „Sizilianisches Verderben“ wohl fühlen. Sieht man über ein paar Kleinigkeiten hinweg, ist das Buch empfehlenswert.

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toll geschrieben nicht zum Aufhören

Von: Karin Schrempf-Güttinger

16.06.2018

Ich würde das Buch alleine schon wegen dem Cover kaufen. Die Szene, die das Cover zeigt, vermittelt mir augenblicklich das Gefühl in Italien zu sein. Die Geschichte ist sehr interessant, das sich durch das Auffinden einen alten Tagebuchs von einer Nonne aus dem 18 Jahrhundert, immer wieder Parallelen ergeben. Der Schauplatz der Geschichte ist eigentlich das Kloster in Palermo, aber es weicht auch immer wieder zu einen Kloster nach Catania aus. Das Klosterleben von damals und von heute, werden gut beschrieben. Man kann sich anhand der Beschreibungen manchmal wie im Kopfkino direkt in den Klostermauern zurecht finden. Warum wurde die alte Nonne getötet, wurde sie überhaupt getötet? Was hat es dann mit dem Tot ihrer Katze und einer Angestellten auf sich? Gelingt es dem Neffen der Nonne und seinem Freund Luca das Geheimnis hinter den Klostermauern zu lüften, oder handelt es sich um ein „weltliches“ Motiv? Der Spannungsaufbau ist total gegeben, und wie kann es auch anders sein, ist das Ende dann doch etwas unvorhergesehen, eben so richtig italienisch. Ein wirklich guter Krimi, in den man eintauschen kann, und der einen erst wieder am Ende loslässt, und mich auch so durch die Tage danach beschäftigt hat. Den Genre Psychothriller würde ich nicht vergeben, aber ein guter Krimi ist es allemal.

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Vita

Ann Baiano ist das Pseudonym einer deutschen Autorin und Verlagsleiterin. 1973 geboren, war sie schon als Jugendliche zum ersten Mal auf Sizilien. Sie hat vier Jahre in Palermo gelebt, Romane sizilianischer Autoren ins Deutsche übersetzt und ist der Insel bis heute eng verbunden. 2015 erschien mit „Sizilianisches Blut“, dem ersten Fall für Luca Santangelo, ihr Krimidebüt.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Mysteriös!«

Tina (20. Juni 2018)

»Italo-Mord vom Feinsten.«

Tina zu »Sizilianische Rache«

»Spannende Story vor malerischer Kulisse.«

Für Sie zu »Sizilianische Rache«

»Ein lesenswerter Kriminalroman, der gut unterhält und spannende Einblicke in die Lebensweise in einem Landstrich vermittelt, der vielen Lesern unbekannt sein dürfte.«

krimi-couch.de zu »Sizilianische Rache«

»[…] spannend und zugleich sommerlich leicht«

Tina Woman & Style zu »Sizilianische Rache«

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