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So bitter die Rache Kriminalroman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-16927-5

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Erschienen:  19.03.2018
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Hinter idyllischen Fassaden lauert das Verbrechen ...

Nach Jahren im Ausland kehrt Ellen Holst mit ihrem Sohn nach Deutschland zurück – und hofft, in dem kleinen Haus in der beschaulichen Siedlung »Vineta« in Heiligendamm endlich zur Ruhe zu kommen. Erst beim Einzug erfährt sie, dass sich in ihrem neuen Zuhause vor sechs Jahren ein schreckliches Gewaltverbrechen ereignet hat – drei Menschen wurden ermordet. Ellen will sich von der schauerlichen Vorgeschichte ihres Hauses nicht irre machen lassen, doch plötzlich kommt es zu beunruhigenden Vorkommnissen: Gegenstände verschwinden spurlos aus dem Haus. Ellen fühlt sich beobachtet. Und es gibt merkwürdige Parallelen zu den Geschehnissen vor sechs Jahren …

Wussten Sie, dass Eric Berg einst Model war? Zum Interview

»Eric Berg hat wieder eine schaurige Geschichte geschaffen, die das Adrenalin mehrfach auf den höchsten Pegelstand schießen lässt.«

dpa (27.03.2018)

Eric Berg (Autor)

Eric Berg zählt seit Jahren zu den erfolgreichsten deutschen Autoren. 2013 verwirklichte er einen langgehegten schriftstellerischen Traum und veröffentlichte seinen ersten Kriminalroman Das Nebelhaus, der 2017 mit Felicitas Woll in der Hauptrolle verfilmt wurde. Seither begeistert Eric Berg mit jedem seiner Romane Leser und Kritiker aufs Neue und erobert regelmäßig die Bestsellerlisten.

»Eric Berg hat wieder eine schaurige Geschichte geschaffen, die das Adrenalin mehrfach auf den höchsten Pegelstand schießen lässt.«

dpa (27.03.2018)

»Atmosphärisch dicht.«

Anke Gappel / Meins (07.03.2018)

»Und wieder kann man sich auf eine geschickt erzählte und kunstvoll arrangierte Spannungsgeschichte freuen.«

Münsterländische Tageszeitung (22.03.2018)

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ISBN: 978-3-641-16927-5

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Verlag: Limes

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Erschienen:  19.03.2018

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Wieder ein sehr spannender Krimi von Eric Berg

Von: Annette Traks Datum: 11.04.2018

www.annette-traks.com

Ellen ist 42 Jahre alt, hat sich gerade von ihrem Mann, einem Diplomaten, getrennt und kehrt nun nach vielen Jahren im Ausland mit ihrem 14-jährigen Sohn nach Deutschland zurück. In der kleinen, luxuriösen Heiligendammer Siedlung "Vineta" hat sie ein Haus gekauft und will dort heimisch werden.

Gernot Kessel, der Erbauer, wollte mit dem Projekt ein Ideal realisieren: In der gut überwachten Anlage sollten die verschiedensten Persönlichkeiten zusammengebracht werden, in familiärer Atmosphäre miteinander leben und sich gegenseitig unterstützen.

Doch gleich nach ihrem Einzug erfährt Ellen, dass sich vor 6 Jahren ausgerechnet in ihrem Haus ein Gewaltverbrechen ereignet hat, bei dem 3 Leute gestorben sind.

Eigentlich will sie sich davon nicht verrückt machen lassen, aber sie fragt sich doch, wer wohl die Opfer waren, warum sie ermordet wurden und ob der Täter gefasst und verurteilt wurde.

Kurz darauf häufen sich merkwürdige Vorkommnisse: Gegenstände verschwinden aus ihrem Haus, jemand beobachtet sie offensichtlich, und sie erfährt von Parallelen zu den Ereignissen vor 6 Jahren.

Das lässt Ellen keine Ruhe, sie möchte gerne mehr wissen.

Resümee:
Die Handlung dieses Krimis spielt wechselnd auf zwei Zeitebenen:

Im Jahr 2010 ziehen der 57-jährige frühpensionierte und krebskranke Oberstaatsanwalt Paul Derfflinger und seine 30 Jahre alte schwangere Frau Julia in ein Haus der Siedlung "Vineta". Unmittelbar danach kommt es zu unschönen Vorfällen, die Paul stark verstimmen, einem harmonischen Miteinander entgegenstehen und die Integration erschweren. Weitere Konflikte zwischen den Bewohnern sind vorprogrammiert. Schließlich kommt es auf dem Anwesen zu einem Gewaltverbrechen.

2016 ziehen Ellen und ihr Sohn in dieses Haus, und einige Ereignisse von damals scheinen sich zu wiederholen. Doch Mutter und Sohn sind von ganz anderem Wesen als die Derfflingers. In welcher Form wird das Einfluss auf die Geschehnisse haben?

Beide Handlungsstränge sind gleichermaßen spannend. Die sie verbindenden Personen sind vor allem der behinderte Nachbar Ruben, sein Betreuer Sven, der Albaner Malush und dessen Schwester Majlinda sowie die Anwohnerin Birgit Loh, die es nicht leicht im Leben hatte.

Beide Zeitebenen prallen zum Schluss aufeinander, daran zu erkennen, dass die jeweiligen Kapitel immer kürzer werden, was die Dramatik steigert.

Es wird dabei immer deutlicher, dass die Idylle von "Vineta" lediglich Fassade ist, mehr noch: Das Gute, das Gernot Kessel, der Erbauer, wollte, war letztlich das Böse, das er schuf.

Aber bis zum Schluss weiß der Leser nicht, was genau 2010 im Haus der Derfflingers passiert ist, wer die Toten sind, welches Motiv der Täter hatte. welche Rolle die Anwohner spielen und wie der Tathergang war. Theorien gibt es einige, die zu verfolgen umso interessanter ist, als der Leser durch die Rückblenden ins Jahr 2010 immer mehr Parallelen zur Gegenwart feststellt, was die Dramatik steigert. Man fragt sich immer wieder, inwieweit sich die Ereignisse von damals wiederholen werden und ob es schließlich wieder zu einem Gewaltverbrechen kommen wird.

Bemerkenswert ist auch, dass Ellen schließlich herausfindet, was vor 6 Jahren geschehen ist und all die oben genannten Fragen beantwortet - aber nicht mittels gezielter Recherche, sondern indem sie situationsabhängig die Leute zum Reden animieren kann. Dabei sind - wie immer bei Eric Berg - auch die menschliche und psychologische Komponente höchst interessant.

Fazit: nach

• Das Nebelhaus (2013)
• Das Küstengrab (2014)
• Die Schattenbucht (2016)

wieder ein sehr spannender Krimi von Eric Berg.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Interessanter Krimi mit subtiler Spannung

Von: Conny G. Datum: 11.04.2018

fanti2412.blogspot.de

Der neue Krimi von Eric Berg spielt wechselnd auf zwei Zeitebenen und überwiegend in Heiligendamm bzw. der dortigen Siedlung „Vineta“.
Im Jahr 2016 zieht die 42-jährige Ellen Holst mit ihrem Sohn Tristan nach ihrer Trennung von ihrem Mann in ein freies Haus dieser Siedlung. Es ist erkennbar, dass Vineta ehemals exklusiver war, gut bewacht und fast eine abgeschlossene Gemeinschaft.
Dann erfährt Ellen, dass sechs Jahre zuvor in ihrem Haus drei Menschen ermordet wurden. Sie lässt sich davon nicht abschrecken, doch als es zu merkwürdigen Vorkommnissen kommt, wüsste sie schon gerne, ob das Zufälle sind oder irgendwie im Zusammenhang mit den damaligen Ereignissen steht.

Der zweite Handlungsstrang spielt sich im Jahr 2010 ab und erzählt, wie Gernot Kessel die Siedlung erbauen ließ und die einzelnen Häuser an genau ausgewählte Menschen verkaufte.
Seinerzeit bezogen der aus Krankheitsgründen frühzeitig pensionierte Staatsanwalt Paul Derfflinger und seine jüngere Ehefrau Julia, die schwanger war, das Haus, in das Ellen in der aktuellen Zeit einzieht.

Dann gibt es einen weiteren Handlungsstrang auf beiden Zeitebenen, in dem wir den Albaner Malush und seine Schwester Majlinda erleben.
Diesen Teil fand ich anfangs sehr verwirrend und konnte ihn überhaupt nicht einordnen, bis ich feststellte, dass Malush und Majlinda auf beiden Zeitebenen eine Rolle spielen.
Weitere Figuren, denen man damals und in der Gegenwart begegnet, sind z. B. der behinderte Nachbarsjunge Ruben sowie sein Betreuer Sven.

Im ersten Teil des Buches stehen die Ereignisse im Jahr 2010 eindeutig im Vordergrund. Man lernt die recht unterschiedlichen Bewohner von Vineta kennen und erlebt so einige Ereignisse in dieser Zeit. Damit werden einige Grundlagen für die Story gelegt und man spürt ein gewisses Knistern. Vieles war rätselhaft und sorgte bei mir für Neugier und auch Spannung.
Gernot Kessel möchte eine Idylle schaffen, in der die Bewohner sich wohl und vor allem sicher fühlen. Die Wege, die er dazu beschreitet, werden kritisch gesehen und hätten mir ganz und gar nicht gefallen.
Es dauert relativ lange, bis man in der Gegenwart mehr von Ellen erfährt und erlebt, wie sie sich für die damaligen Ereignisse zu interessieren beginnt.
Leider blieb Ellen als Figur damit für mich relativ blass und ich konnte wenig Nähe zu ihr aufbauen.
Aber die regelmäßigen Wechsel zwischen den Zeitebenen und Handlungssträngen sorgen dafür, dass das Buch sehr fesselnd ist.
Bis zum Schluss bleibt unklar, wer die drei getöteten Menschen waren, was das Motiv für die Morde war und wer sie getötet hat.
Die Ereignisse verdichten sich immer mehr, die Dramatik steigert sich, da sich in der Gegenwart immer mehr Ähnlichkeiten zu damals auftun.
Die Gestaltung des Plots regt dadurch häufig zum miträtseln an, aber für mich war die tatsächliche Auflösung unvorhersehbar und überraschend.
Gegen Ende, als es Ellen gelingt durch Gespräche Informationen zu sammeln, diese in einen Zusammenhang zu bringen und schließlich sogar die Morde aufzuklären, steigert sich die Spannung von Kapitel zu Kapitel dramatisch.

Dieser Krimi punktet mit gut gezeichneten und facettenreichen Protagonisten, einer fesselnden Handlung, bei der sich die Spannung langsam "anschleicht" und dann sehr steigert und gelungenen Darstellungen von psychologischen Eigenarten und menschlichen Abgründen!


Fazit: 4 von 5 Sternen

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