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So fühlt sich Leben an

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-09456-0

Erschienen: 11.02.2013
Dieser Titel ist lieferbar.

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Mitreißend, ergreifend, außergewöhnlich – eine deutsche Geschichte

Er war 16, als die Mauer fiel. Den Kopf voller Träume, machten Hagen Stoll und seine Kumpels sich auf, die Welt neu zu entdecken. Als Rapper Joe Rilla wird er zum Sprachrohr der ostdeutschen Jugend aus der »Platte«, was in Marzahn jedoch nicht allen gefällt: Wegen seiner Vorliebe für »Negermusik« wird Hagen Stoll verprügelt, gerät ein anderes Mal ins Visier einer Motorradgang und fürchtet um sein Leben. Auch der kräftezehrende Kampf im Musikbusiness hält an. Doch Hagen spürt immer eine deutliche Zugkraft geradeaus. Beharrlich, unbestechlich und bereit zur Veränderung, macht sich Hagen auf den Weg zum Erfolg – und zu sich selbst.

Hagen Stoll (Autor)

Hagen Stoll, Jahrgang 1975, wächst im Ostberliner Stadtteil Marzahn auf. Nach einer Lehre auf dem Bau und Gelegenheitsjobs als Türsteher, Eisverkäufer und Putzfachkraft beginnt er sich Mitte der 1990er Jahre für die aufkeimende deutsche Rap-Szene zu interessieren. Er arbeitet als Produzent, unter anderem von Sido und wird als Joe Rilla zum Sprachrohr der ostdeutschen Jugendkultur und der „Platten“. 2009 gründet er mit seinem Jugendfreund Sven Gillert die Gruppe Haudegen und konzentriert sich von nun an auf Rockmusik in bester Liedermacher-Tradition. Ihr Debütalbum „Schlicht & Ergreifend“ landet auf Anhieb auf Platz 9 der deutschen Charts. Hagen Stoll lebt und arbeitet in Berlin.

Originaltitel: So fühlt sich Leben an

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-09456-0

€ 9,99 [D] | CHF 12,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 11.02.2013

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

So fühlt sich Leben an von Hagen Stoll

Von: MissRose1989 Datum: 25.03.2017

missrosesbuecherwelt.blogspot.de/

Hagen Stoll - ein Name, viele Gesichter und Lebensstationen bis hin zur Geburtsstunde der Band "Haudegen", mit der er im Moment große Erfolge feiert.
Ob als Türsteher, Rapper, Joe Rilla, Texter, Komponist, Vater, Sprüher, Ganove oder Putzfrau - Hagen Stoll beschreibt in seinem Buch viele Höhen und Tiefen in seinem Leben - ungeschön, authentisch und offen. Gedanken und Träume finden darin genau Platz wie auch die raue Wirklichkeit, in der sich der Mensch Hagen Stoll entwickelt.
Beim Lesen hatte ich auch die ganze Zeit über das Gefühl, dass beim Schreiben auch eine intensive Auseinandersetzung mit seiner eigenen Person bei Hagen Stoll vorgegangen ist, was das Buch widerum noch interessanter macht.

Spannend und lesenswert ist das Buch allemal, wenn man nicht auf vorgefertigte Happy Ends wie in Hollywood steht. Hagen Stolls Buch steht für ein Stück Zeitgeschichte, für einen Lebensweg in einer Zeit von Umbrüchen und Veränderungen. Diese Veränderungen nimmt Hagen Stoll auch auf und passt sich den Gegebenheiten soweit an, dass er sich über Wasser halten kann.

Hagen Stoll lässt den Leser sehr tief in sein Leben und den Puls der Zeit eintauchen - verliert ihn aber im gesamten Buch nie aus dem Augen, sondern nimmt ihn mit auf eine Reise in die Vergangenheit, die aber nicht nur seine Vergangenheit ist, sondern auch die Vergangenheit von Berlin und in einer gewissen Zeit auch ein Zeitbild von Deutschland.
Besonders zu bemerken ist, dass man beim Lesen nie das Gefühl hat, das - egal, wie tief der Fall von Hagen war - eine Hoffnungslosigkeit in das Buch kommt. Immer wieder geht es weiter und das spiegelt eine Hoffnung und eine Ode an das Leben wider, die jeder für sich - egal, ob Haudegen-Fan oder nicht - aus dem Buch mitnehmen kann.

Der Schreibstil von Hagen Stoll ist genauso wie er selbst - sehr authentisch und manchmal auch etwas derb, aber nie bartsch oder unfreundlich. Es liegt eine Ruhe in dem Schreiben, was das Lesen des Buches wirklich sehr angenehm macht. Zudem hat man das Gefühl, als würde Hagen das Buch nicht für jeder schreiben, sondern ganz bewusst für den einzelnen Leser - als würde er ihm sein Leben erzählen.

Fazit:
Eine tolle Lektüre - authentisch, echt und zugleich eine Hommage an das Leben und daran, das alles möglich ist, wenn man nur fest daran glaubt.
Absolut lesenswert!!!

Einfach toll für Haudegenfans!

Von: Julia Heimrich Datum: 26.08.2016

www.lovelybookblogging.wordpress.com

Nichts erzwingen wollen. Nicht alles im Griff haben wollen. Hast du sowieso nicht. Wenn du aus dem Haus gehst und denkst: Heute wird der beste Tag deines Lebens, kannst du fast sicher sein, dass es ein beschissener Tag wird. Trittst du aber mit dem Gefühl vor die Tür, aus diesem Tag kann nichts werden, läuft auf einmal alles bombastisch. Mit anderen Worten: Hast du dir erst einmal angewöhnt über deine eigene Unvollkommenheit zu lächeln, kannst du dich nicht mehr lächerlich machen.
Seite 207

Inhalt:
Hagen Stoll, Jahrgang 1975, wächst im Ostberliner Stadtteil Marzahn auf. Nach einer Lehre auf dem Bau und Gelegenheitsjobs als Türsteher, Eisverkäufer und Putzfachkraft beginnt er sich Mitte der 1990er Jahre für die aufkeimende deutsche Rap-Szene zu interessieren. Er arbeitet als Produzent, unter anderem von Sido und wird als Joe Rilla zum Sprachrohr der ostdeutschen Jugendkultur und der „Platten“. 2009 gründet er mit seinem Jugendfreund Sven Gillert die Gruppe Haudegen und konzentriert sich von nun an auf Rockmusik in bester Liedermacher-Tradition.

Meinung:
Die Rezension zu diesem Buch wird eventuell etwas anders ausfallen als alle anderen. Dies ist meine erste Biografie, die ich gelesen habe und da hier die Fantasie nicht ganz eine Rolle spielt, sind die Kriterien auch anders.

Alles vorweg bin ich ein riesiger Haudegen Fan und mit dem Buch wollte ich warten, bis dann letztendlich das zweite Buch erscheint. Gesagt getan.

Das Buch beginnt damit, dass unser lieber Hagen von seinem Wohnort erzählt, wo er gewohnt hat, wie er aufgewachsen ist. Die längste Zeit seiner Kindheit und Jugend hat er in Marzahn verbracht, wo er viele gute Augenblicke und weniger gute Augenblicke erleben durfte.

In Marzahn hat er seine erste große Liebe kennengelernt, seine Gangster Karriere gestartet und natürlich seinen ganzen Freundeskreis aufgebaut. Ebenso hat er in Marzahn das erste Mal Prügel bezogen, 1989 den Mauerfall miterlebt und viele weitere Dinge.

Man erlebt einen Hagen der offener nicht sein könnte. Einen zielstrebigen Hagen, der stolz auf die Dinge ist, die er erreicht hat, auf Dinge weniger stolz ist, die passiert sind und auch einen Hagen, der seine Träume hat und an ihnen festhält und immer versucht, sie so gut wie möglich zu erreichen und dazu war ihm kein Job zu schade – ob auf illegalem oder legalem Weg.

Der Schreibstil ist nicht zu bemängeln, das tolle ist, dass er die persönliche Note von Hagen enthält und so konnte ich mir bildlich vorstellen, wie er vor mir sitzt und die Geschichten von damals erzählt. Dass zwischendurch der Berliner Dialekt ausgeschrieben wurde ist also eine tolle Idee gewesen.

Ich habe nur eine einzige Sache zu bemängeln – dass ich zwischen den Jahreszeiten ziemlich oft durcheinander gekommen bin, nicht immer war klar, welches Alter er hat und die Sprünge waren einfach unübersichtlich.

Fazit:
Mit „So fühlt sich Leben an“ wird die wundervolle, spannende und gefühlvolle Geschichte von Hagen Stoll erzählt. Jeder Haudegenfan sollte sie lesen, denn man erfährt so viel über Hagen und auch schon ein bisschen über Sven. Wer dieses Buch kennt, wird einige Texte der Jungs noch besser verstehen.

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