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Solange es hell ist

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-21528-6

NEU
Erschienen:  12.03.2018
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Ein unvergesslicher Roadtrip für Fans von Wolfgang Herrndorf und Andreas Steinhöfel

Eine Irrfahrt von Leuchtturm zu Leuchtturm, ein verschollener Vater, zwei kleine Geschwister im Schlepptau: Manchmal, wenn sie nach Mitternacht aufs Meer schaut, kommt es Mika (15) vor, als ob die Pause zwischen zwei Lichtzeichen ewig dauert. „Man wartet und wartet, die Nacht wird immer schwärzer, aber irgendwann dann kommt es doch. Und solange es hell ist, für diesen kurzen Moment, ist plötzlich alles ganz einfach. Du siehst den Weg wieder“.

»Ein unvergesslicher Roadtrip - poetisch und philosophisch.«

nur-noch-eine-seite.jimdo.com (15.03.2018)

Alexandra Kui (Autorin)

Alexandra Kui wurde 1973 in Buxtehude geboren. Sie studierte Soziologie, Politikwissenschaften und Sozialgeschichte in Hamburg und arbeitete für verschiedene Tageszeitungen, bevor sie anfing, Bücher zu schreiben. Nach den Krimis »Blaufeuer«, verfilmt fürs ZDF unter dem Titel »Der Tote im Watt«, und »Wiedergänger« erschienen inzwischen drei Jugendthriller, »Lügensommer«, »Falsche Nähe« und »Stille Feindin«. Mit »Marias letzter Tag« veröffentlicht die Autorin, die auf der Geest bei Hamburg lebt und zuletzt für »Die Welt ist eine Scheibe« von den Kritikern hochgelobt wurde, ihren ersten literarischen Roman bei cbt.

»Ein unvergesslicher Roadtrip - poetisch und philosophisch.«

nur-noch-eine-seite.jimdo.com (15.03.2018)

»Eine Reise ins Ungewisse und das Schicksal von Kindern. Das Buch ist absolut lesenswert und eignet sich besonders für Fans von Roadtrips.«

Jup!Berlin (26.03.2018)

»Es ist eine ausgelassene Geschichte mit ganz eigener Stimmung und herzzerreißenden Charakteren.«

mrslesemaus.blogspot.de (25.03.2018)

»Der Autorin schreibt auf eine warmherzige und gefühlvolle Art.«

http://www.leselupe.de/blog/ (23.04.2018)

28.04.2018 | 14:00 Uhr | Seevetal

Lesung zum Welttag des Buches mit der Autorin Alexandra Kui

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Buchhandlung Seevetal
Kirchstraße 22 b
21218 Seevetal

Tel. 04105/58150, ludorf@seevebuch.de

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-21528-6

€ 13,99 [D] | CHF 17,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbj Jugendbücher

NEU
Erschienen:  12.03.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Philosophisch und unglaublich verührend

Von: Buecherschlucker Datum: 02.04.2018

buecherschlucker.blogspot.de

"Ich weiß nicht, ob meine Geschwister exakt dasselbe empfanden, jedenfalls waren sie genauso elektrisiert wie ich, als wir vom Wohnwagenfenster aus einen Blick aufs Wasser erhaschten. Ein flirrender Streifen Blau am Horizont, mehr war nicht zu sehen, aber das genügte. Die Weite. Das Licht. Unermesslichkeit eben. "Ist das das Meer?"..." S. 113

Die 15-jährige Mika hat sich ein großes Ziel gesetzt: Den Leuchtturm finden, bei dem sich ihre Eltern kennengelernt haben, und somit auch ihr längst verschollener Vater. Gemeinsam mit ihren unwissenden, jüngeren Geschwister Penny und Elias macht sich Mika auf einen lange Reise Richtung Dänemark, an die Nordküste, um sämtliche Leuchttürme abzuklappern und auch endlich das Meer zu sehen. Wie bei einem guten Roadtrip üblich, bleiben Pech und Glück - Liebe und Hass - neue Freunde und Fremde nicht außen vor... und wie lange sie fahren müssen, bis sie an ihrem Ziel sind, fragt ihr kleiner Bruder immer wieder? Tja. Solange es hell ist...

Meine Meinung:

Das Buch starten mit einem unglaublich schönen Prolog voller Metaphern, bei dem man wunderbar philosophieren kann und der einen perfekten Start für die Geschichte und deren Thematik gibt. Man bekommt also von Anfang an die Mischung aus Melancholie, Philosophie und Spaß geboten, zumindest hat es sich so für mich angefühlt und ich finde, wenn etwas so startet, hat man umso mehr Lust darauf, weiterzulesen und so war das auch bei mir. Aber vor allem war ich neugierig und die Erwartung war durch den Prolog hoch.

Auf den nächsten Seiten und Kapiteln durfte ich drei ganz verschiedene, jedoch prägende und tolle, Charaktere kennenlernen, die mich auf eine Reise voller Abenteuer, Mut, Schicksal und auch Unglück mitgenommen haben. Es ging auf einen Roadtrip, nach Dänemark, ans Meer. Besser kann eine Thematik, so kurz vor Sommer mit viel Fernweh, doch gar nicht sein, oder? Die Autorin hat mir in den noch etwas kälteren Tagen des Jahres ein angenehmes und schönes Urlaubsgefühl gegeben und ich konnte mich an das Meer träumen.

Da ihr Schreibstil sehr detailreich, offen und auch metaphorisch war, konnte man sich super in das Geschehen hineinversetzen, was bei solch einem Buch verdammt wichtig ist.
Das Buch hatte zwar eine Handlung, sie war jedoch nicht sehr ausgeprägt. An manchen Stellen war das etwas unvorteilhaft, weil es ein bisschen langatmig wurde und ähnliche Situationen mehrmals aufgetaucht sind. Aber, abgesehen von diesen paar Stellen, war das überhaupt nicht schlimm, weil eben das poetische im Vordergrund stand.

Das Buch hat viel Stoff zum Nachdenken gegeben. Und ich habe sehr gern darüber nachgedacht und mich berühren lassen - einfach ein Gänsehautfeeling. Das war die große Stärke dieses Buches. Ich wollte einfach in das Buch einsteigen, den Roadtrip begleiten und mit philosophieren. So Stelle ich mir mein perfekten Sommer vor.

Fazit:
Solange es hell ist" ist ein Buch voller Gefühle, philosophischen Gedanken und vor allem voller Hoffnung. Es hat seine Hoch und Tief's, aber das ist völlig okay. Die besten Geschichten sind sowieso nicht perfekt. Wer also Lust auf einen unfassbar berührenden Roadtrip hat, der sollte sich das Buch nicht entgehen lassen. Und ich verspreche, man nimmt am Ende ganz ganz viel für sich mit.

Roadtrip zu den Leuchttürmen von Dänemark

Von: Karin  aus Limbach Datum: 27.03.2018

Was veranlasst die 15-jährige Mika ihre beiden Geschwister in das Auto der Mutter zu packen und ohne Führerschein nach Dänemark zu fahren? Die drei Kinder sind eigentlich zusammen mit ihrer Mutter im Harz im Urlaub, der erste Urlaubstag war sehr harmonisch, warum also entschließt sich Mika dazu, so eine Verrückheit zu machen?

Schnell wird klar, dass es sich nicht um eine durchgeknallte „Verrücktheit“ einer Jugendlichen handelt, denn Mika erscheint für ihr Alter bereits sehr erwachsen. Sie fühlt sich für ihre Geschwister verantwortlich und will vermeiden, dass sie auseinandergerissen werden. Katie, die alleinerziehende Mutter der Drei, ist keine Unbekannte beim Berliner Jugendamt, hatte sie immer mal wieder Schwierigkeiten, ihr Leben in den Griff zu bekommen. Seit Katie jedoch einer regelmäßigen Arbeit nachgeht, verlief das Familienleben in „normaleren“ Bahnen. Aber man merkt beim Lesen deutlich, dass Mika oftmals die Rolle der Mutter für ihre beiden jüngeren Geschwister eingenommen hat, da diese ihr blind vertrauen. Was aber nicht heißen soll, dass sie sich nicht auch fetzen, wie das bei Geschwistern normal ist.

Die Suche nach dem Leuchtturm gestaltet sich nicht ganz einfach: Mika kennt nicht den Namen des Leuchtturms, nur dass er in Dänemark steht und ihre Mutter dort die glücklichste Zeit erlebt hat. Dazu kommt, dass Mika mit 15 Jahren natürlich keinen Führerschein besitzt und damit das Alditüte genannte Auto der Mutter gar nicht fahren dürfte, ebenso sind die Geldmittel begrenzt, was die Drei zu gewagten Improvisationen zwingt und ihnen auch mehr oder weniger angenehme Bekanntschaften einbringt.

Die Reise nach Dänemark ist nicht nur eine Flucht, sondern auch eine Suche nach Hoffnung und Zukunft und auch wenn Mika dabei gezwungen ist, die Grenzen der Legalität zu überschreiten, habe ich mitgefiebert, ob sie ihr Ziel erreichen und sich ihre Wünsche erfüllen werden. In den sommerlichen Dünen am Nordseestrand erscheint das Leben jedenfalls viel leichter und unbeschwerter.

Ich fand, dass sich Mika mit ihrer 11-jährigen Schwester Penny, einer kleinen Diva und Teilzeitzicke, und dem 5-jährigen Elias, Sonnenschein und Nesthäkchen der Familie mit zeitweisen Temperamentsausbrüchen, sehr gut ergänzt hat. Die Drei kamen für mich sehr authentisch rüber und trotz der normalen Streitigkeiten merkte man, dass sie eine Familie sind.

Mit Mika teile ich übrigens eine Gemeinsamkeit: die Faszination für Leuchttürme. Mir geht es wie ihr, dass ich das Leuchtfeuer, welches mit gleichbleibender Regelmäßigkeit die Dunkelheit durchschneidet, als sehr beruhigend und verlässlich empfinde.

„Solange es hell ist“ ist für mich ein berührendes Buch, nicht nur für Jugendliche, zu deren Zielgruppe ich schon länger nicht mehr gehöre.

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