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Solange es hell ist

Ab 14 Jahren

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-21528-6

Erschienen:  12.03.2018
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Ein unvergesslicher Roadtrip für Fans von Wolfgang Herrndorf und Andreas Steinhöfel

Eine Irrfahrt von Leuchtturm zu Leuchtturm, ein verschollener Vater, zwei kleine Geschwister im Schlepptau: Manchmal, wenn sie nach Mitternacht aufs Meer schaut, kommt es Mika (15) vor, als ob die Pause zwischen zwei Lichtzeichen ewig dauert. „Man wartet und wartet, die Nacht wird immer schwärzer, aber irgendwann dann kommt es doch. Und solange es hell ist, für diesen kurzen Moment, ist plötzlich alles ganz einfach. Du siehst den Weg wieder“.

»Sensible Geschichte um ein starkes Mädchen, das früh viel Verantwortung übernehmen muss – und für das Aufgeben keine Option ist.«

Neue Presse (07.06.2018)

Alexandra Kui (Autorin)

Alexandra Kui wurde 1973 in Buxtehude geboren. Sie studierte Soziologie, Politikwissenschaften und Sozialgeschichte in Hamburg und arbeitete für verschiedene Tageszeitungen, bevor sie anfing, Bücher zu schreiben. Nach den Krimis »Blaufeuer«, verfilmt fürs ZDF unter dem Titel »Der Tote im Watt«, und »Wiedergänger« erschienen inzwischen drei Jugendthriller, »Lügensommer«, »Falsche Nähe« und »Stille Feindin«. Mit »Marias letzter Tag« veröffentlicht die Autorin, die auf der Geest bei Hamburg lebt und zuletzt für »Die Welt ist eine Scheibe« von den Kritikern hochgelobt wurde, ihren ersten literarischen Roman bei cbt.

»Sensible Geschichte um ein starkes Mädchen, das früh viel Verantwortung übernehmen muss – und für das Aufgeben keine Option ist.«

Neue Presse (07.06.2018)

»Alexandra Kuis Roadnovel ist wegen der ernsten Thematik, vieler nachdenklich stimmenden Szenen und dem unglaublichen Witz der Geschwister sehr zu empfehlen.«

Eselsohr (01.07.2018)

»Ein unvergesslicher Roadtrip - poetisch und philosophisch.«

nur-noch-eine-seite.jimdo.com (15.03.2018)

»Eine Reise ins Ungewisse und das Schicksal von Kindern. Das Buch ist absolut lesenswert und eignet sich besonders für Fans von Roadtrips.«

Jup!Berlin (26.03.2018)

»Es ist eine ausgelassene Geschichte mit ganz eigener Stimmung und herzzerreißenden Charakteren.«

mrslesemaus.blogspot.de (25.03.2018)

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10.09.2018 | 16:00 Uhr | Buxtehude

Lesung

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Mehr Infos

Literatur im Zimmer
Breite Straße 18
21614 Buxtehude

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-21528-6

€ 13,99 [D] | CHF 17,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbj Jugendbücher

Erschienen:  12.03.2018

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Alle Daumen nach oben!

Von: Janine Gimbel Datum: 06.05.2018

schreiblust-leselust.de/

Die 15-jährige Mika hat einen Plan, als sie vom Familienurlaub im Harz mit dem etwas in die Jahre gekommenen Familienauto türmen will. Ihre 11-jährige Schwester Penny und der 5-jährige Bruder Elias müssen natürlich auch mit – und das erfordert einiges an Planung. Im Nebel eines Morgens packt Mika alles zusammen und setzt die Geschwister mit ins Auto. Einen Führerschein hat sie übrigens nicht, so schwer kann das mit dem Autofahren allerdings nicht sein. Ein Ziel hat Mika immerhin: einen Leuchtturm irgendwo in Dänemark, an dem ihre Mutter vor 16 Jahren ihren Vater kennenlernte. Wo dieser Leuchtturm genau steht, weiß Mika allerdings nicht. So viele Leuchttürme wird Dänemark schon nicht haben …

Alexandra Kui entwirft in ihrem Jugendroman einen Roadtrip der besonderen Art von drei Minderjährigen durch Deutschland und Dänemark. Mika will sich und ihre Geschwister bei ihrem Vater unterbringen, den sie persönlich nicht kennt und der auch nicht der Vater ihrer beiden Geschwister ist. Zudem weiß sie nicht, wo er wohnt, wie er lebt und überhaupt … das kann natürlich nicht gut gehen, sorgt aber für die Leserinnen und Leser für einige witzige, aber auch herzzerreißende Momente.

Einen wichtigen Anteil daran haben die drei wichtigsten Figuren. Mika hat mit ihren 15 Jahren Träume, die sie allerdings nicht verwirklichen kann. Ihre Mutter ist alleinerziehend mit wenigen finanziellen Mitteln, bis vor kurzem bekam sie nicht einmal ihren eigenen Tagesablauf geregelt. Erst in letzter Zeit hat sie einen Job, etwas Geld ist für einen Urlaub übrig. Sie hat drei Kinder von drei verschiedenen Männern und ist zurzeit Single. Ihre Tochter Mika ist verantwortungsbewusst und einfallsreich, eine junge Heldin, die einem sofort sympathisch ist. An ihrer Seite hat sie ihre beiden Geschwister. Die 11-jährige Penny ist schon mitten in der Pubertät, liebt ihr Handy und alles, was man als Mädchenkram bezeichnen würde. Sie will wie eine Erwachsene behandelt werden und hinterfragt natürlich oft, was Mika auf der seltsamen Reise tut. Und dann ist da noch der 5-jährige Elias, der gerne Barfuß läuft und den Roadtrip mit seinen Kommentaren aufhellt. Alle drei Figuren zusammen ergeben ein herrliches, wunderbar lesbares Bild und man möchte die drei am Ende gar nicht mehr loslassen, da man sie so liebgewonnen hat.

Alexandra Kui gelingt ein herrlich sommerlicher Roman zum Mitfiebern und Mitfühlen. Neben Jugendlichen ab 14 Jahren sollten auch interessierte Erwachsene daran ihren Spaß haben. Die Autorin hat einen wirklich tollen Schreibstil, der den Einstieg in die Geschichte zusammen mit den sympathischen Figuren wirklich leicht macht.

Eine tolle Geschichte mit vielen Hindernissen, Spaß, aber auch etwas fürs Herz – alle Daumen nach oben!

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Roadmovie in Buchform, mit traurigem Familienrätsel und nachdenklichem Ton

Von: Sandy Datum: 06.07.2018

nightingale-blog.net/

Inhalt
Bloß weit weg aus diesem Haus im langweiligen Harz, denkt sich die fünfzehn jährige Mika. Und so sitzt sie kurz darauf in der Familienkutsche, die Geschwister durch einen Trick auf der Rückband verfrachtet und fährt los…ohne Führerschein. Es soll der Sommer der eigenen Entscheidungen und einem Neubeginn ohne die chaotische Mutter werden. Und so beginnt sie, eine Irrfahrt von Leuchtturm zu Leuchtturm.

Meine Meinung
Es wäre glatt gelogen, wenn ich behaupten würden, dass mich nicht überwiegend das von der Illustratorin Suse Kopp gestaltete Cover auf Alexandra Kuis neuestes Buch aufmerksam gemacht hat. Beim Lesen des Klappentextes war es dann um mich geschehen. Was liest sich im Sommer auch besser, als wie ein Roadtrip-Abenteuer?!

Wirr fängt die Geschichte um Protagonistin Mika an, die Hals über Kopf ihre beiden kleinen Geschwister ins Familienauto – alias „Alditüte“ – setzt und ihre Mutter einfach so zurücklässt. Oder war es anders herum? Man vermutet einen Streit mit verherrenden Folgen, denn Mika hat nicht vor zurückzukehren oder jemandem Rechenschaft abzulegen.
Mit einem bildgewaltigen und sehr poetischen Schreibstil schickt die Autorin die drei Kinder auf ein Abenteuer Richtung Dänemark. Ziel: DEN einen Leuchtturm zu finden. Es folgen Streitereien untereinander, Begegnungen bei denen sich mir oft die Nackenhaare aufstellten und eine Pechsträhne nach der Nächsten.

Ich malte mir schon die schlimmsten Szenen aus. Denn obwohl Mika sehr reif für ihr Alter ist, ist sie bei weitem noch nicht gereift genug, um sich in dieser Situation dauerhaft behaupten zu können. Es folgen immer mehr unüberlegte Entscheidungen, was Mika erst Recht aus der Bahn wirft. Was mich hingegen beeindruckte, war das sie immer wieder aufstand und mutig weiterlief. Auch über ihre elf jährigige pubertierende Schwester Penny und den fünf jährigen Bruder staunte ich nicht selten. Die bewahrten in ziemlich brenzligen Momenten überraschenderweise die Ruhe.

Als Leser fragte ich mich über einen Großteil der Buchlänge, was wohl vorgefallen sein mag. Was konnte so schlimm sein, dass sie ihre, zugegeben, sehr sprunghafte Mutter zurückließ? Zum mittleren Teil des Buches stellte sich, für mein Empfinden, etwas Monotonie ein und die Handlung geriet ins stocken. Die Auflösung brachte danach nicht nur Klärung, sondern auch überwiegend Verständnis für die vielen Lücken in Mikas Erklärungen. Das Ende hingegen kam mir hingegen fast schon zu abrupt, was ich als etwas schade empfand.

Nichtsdestotrotz bieten Mika und ihre zwei zauberhaften Geschwister einiges an Unterhaltung.

Fazit
„Solange es hell ist“ ist kein wirklich luftig leichtes Roadmovie in Buchform, sondern birgt ein trauriges Familienrätsel mit nachdenklichem Ton in sich. Und obgleich ich nicht immer im Reinen mit Protagonistin Mika war, ist Alexandra Kuis fünftes Jugendbuch durchaus lesenswert.

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