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"Solange wir leben, müssen wir uns entscheiden."

Leben nach Auschwitz

(7)
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Sinn erfahren im Leid: Das bewegende Vermächtnis eines Auschwitz-Überlebenden

»Dieses Buch ist kein Buch über Auschwitz. Da gibt es schon viele eindrucksvolle Berichte. Dieses Buch bringt die Weisheit eines Menschen zur Sprache, der Entsetzliches erlebt hat, aber darunter nicht zerbrochen ist. Bevor einer seiner Lehrer nach Auschwitz deportiert wurde, erzählte er seinen Schülern davon, dass es in jedem Menschen einen unauslöschlichen Funken gebe. An diesen Funken erinnerte Jehuda Bacon sich, als er selbst nach Auschwitz kam. Und diesen Funken hat er in seinem Leben durch seine ganze Existenz zum Leuchten gebracht.«
Im Gespräch mit Manfred Lütz erzählt Jehuda Bacon auf berührende Weise erstmals ausführlich über seine Erlebnisse im KZ und lässt uns teilhaben an den eindrucksvollen Konsequenzen, die er daraus gezogen hat.

  • - Bestseller-Autor Manfred Lütz im Gespräch mit dem jüdischen KZ-Überlebenden und Künstler Jehuda Bacon – ein existentieller Dialog

  • - Jehuda Bacon über seine Erlebnisse in Auschwitz und seine zutiefst menschliche Sicht auf das Leben und die Menschen

  • - Ein bewegendes und eindringliches Buch, das aufrüttelt!

»So viel erlebt und dann doch des Lebens froh. Wie er dies schaffte und Vertrauen finden konnte: Das erzählt Bacon eindringlich und bescheiden.«

STERN (29. September 2016)

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ISBN: 978-3-641-19199-3
Erschienen am  26. September 2016
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ein Highlight

Von: Amber144

27.01.2019

Ich habe schon viele Erfahrungsberichte von Überlebenden und auch Berichte von deren Flucht oder Aufenthalten in Konzentrationslagern gelesen. Selten hatte ich so einen Kloß im Hals und war so beeindruckt wie bei diesem Buch. Das Buch ist als Interview geschrieben, womit ich nicht gerechnet habe. Als ich das Buch beendet hatte, erschien es mir aber genau die richtige Schreibweise um den Leser nachhaltig zu beeindrucken. Jehuda Bacon hat so viel schlimmes in seinem jungen Leben erlebt und geht so klar mit diesen Dingen um. Ich hatte vorher noch nichts von ihm gehört, aber nachdem ich das Buch beendet habe, habe ich mir seine Bilder angeschaut und konnte das Buch noch viel besser verstehen. Es ist schlimm, dass solche Bücher geschrieben werden müssen und Menschen solche Dinge erleben mussten. Tief beeindruckt hat mich, dass er immer probiert hat das Positive im Menschen zu sehen. Selbst in den Menschen, die ihn in Auschwitz gequält haben. Ich bin tief beeindruckt über Jehuda Bacon und seine Einstellung. Den Satz von Manfred Lütz unter dem Klappentext konnte ich erst nicht verstehen, Nach Beendigung kann ich es. Ein Buch, das viel mehr überall erscheinen müsste. Jehuda Bacon ist so ein weiser Mann und es kann jeder von seiner Einstellung zum Leben profitieren. Ich vergebe verdiente 5 Sterne und bin immer noch tief beeindruckt.

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Was einen Menschen ausmacht

Von: Alexandra Graßler

06.10.2018

Dieses Buch hat ein sehr wichtiges Thema unserer Geschichte im Fokus. Jehuda Bacon ist einer der letzten Überlebenden von Auschwitz. Dieses Buch ist ein Gespräch zwischen ihm und Manfred Lütz, einem Psychiater und Theologen. Es ist keine leichte Kost es zu lesen und trotzdem macht es Mut, dass Menschen solche Dinge überleben können ohne verbittert zu werden. Yehuda schildert seine Geschichte und wie er gelernt hat mit den Grauen die er erleben musste umzugehen. Der Titel des Buches trifft es sehr genau „Jeden Tag müssen wir uns entscheiden“. Wir müssen uns entscheiden wie wir uns verhalten, wie wir die Welt sehen, wie wir über sie denken. Für mich ist es ein sehr wichtiges Buch, das Licht auf einen Teil unserer dunklen Geschichte wirft und sich dabei trotzdem nicht nur in dem Schrecklichen verliert. Es gehört eine unglaubliche menschliche Größe dazu, sich dieses Denken zu bewahren, dass in jedem Menschen ein Funke Gutes ist. Wie gut würde es uns zu Gesicht stehen, wenn wir nur einen Bruchteil dessen in unser eigenes Leben übernehmen könnten. Lies dieses Buch. Es wird dich aufrütteln, es werden Tränen fließen und wir können daran wachsen.

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Vita

Jehuda Bacon, geb. 1929 als Sohn einer chassidischen Familie in Ostrava, Tschechoslowakei, ist ein israelischer Künstler. Für seine Verdienste um die deutsch-israelische Versöhnung und den jüdisch-deutschen Dialog wurde er 2013 mit dem Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Im Herbst 1942 wurde er mit seiner Familie von Ostrava in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Im Dezember 1943 kam er in das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau, wo er mit anderen inhaftierten Kindern im sogenannten "Familienlager" das Internationale Komittee vom Roten Kreuz überzeugen sollte. Im Juni 1944 sah Bacon seinen Vater in die Gaskammern gehen. Zu diesem Zeitpunkt wurden seine Mutter und seine Schwester Hanna in das Konzentrationslager Stutthof deportiert, wo sie wenige Wochen vor der Befreiung starben. Er überlebte mehrere Todesmärsche und wurde am 5. Mai 1945 in Gunskirchen befreit. Jehuda Bacon lebt mit seiner Frau Leah in Jerusalem.

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Dr. Manfred Lütz ist Psychiater, Psychotherapeut und Theologe. Er ist Chefarzt des Alexianer-Krankenhauses in Köln und Autor mehrerer Bestseller, darunter: „Gott – Eine kleine Geschichte des Größten“, „Irre! Wir behandeln die Falschen: Unser Problem sind die Normalen“, „Bluff! Die Fälschung der Welt“, „Wie Sie unvermeidlich glücklich werden“ und zuletzt zusammen mit Jehuda Bacon „Solange wir leben, müssen wir uns entscheiden. Leben nach Auschwitz“. Darüber hinaus ist Lütz Kabarettist und nimmt als Autor in mehreren überregionalen Zeitungen regelmäßig zu aktuellen Themen Stellung.

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Pressestimmen

»Was für ein unglaubliches Buch. Was für eine Antwort auf die Frage, wo Gott in Auschwitz gewesen ist.«

Die Welt 24 (12. November 2016)

»Dieses Buch ist ein großes Zeugnis, auch wenn es vielen nicht gefallen wird.«

Jens Jessen in der ZEIT (09. Februar 2017)

»[...] dass sein Glaube Jehuda Bacon vor der Bitterkeit beschützt hat, muss jeden bewegen.«

Jens Jessen in der ZEIT (09. Februar 2017)

»Es gibt Bücher, die [...] man [...] nicht mehr aus der Hand legt. [...] Und [...] es [hat] mich erst wieder losgelassen, als ich die letzte Seite gelesen hatte.«

Kirchenzeitung für das Erzbistum Köln (18. November 2016)

»Bewundernswert, beispielhaft - und nicht zuletzt ein Buch gegen den Hass, das, leider, gerade in unseren aufgeputschten Zeiten von allerhöchster Aktualität ist.«

Trierer Volksfreund, ST Stadt (01. Dezember 2016)

»Es berührt tief und beeindruckt, wie bei Bacon hinter allem Schrecken, hinter aller Grausamkeit ein liebender und positiver Grundton mitschwingt [...].«

Konradsblatt (18. Dezember 2016)

»Seit ich Jehuda Bacon begegnet bin, lebe ich anders, mein Leben ist heller geworden.«
Manfred Lütz

»Ein beeindruckendes Lehrbuch der Menschlichkeit!«

www.lehrerbibiothek.de (30. Oktober 2016)

»Es gibt jede Menge Bücher über Auschwitz [...]. Das vorliegende ist nicht einfach nur ein weiteres, es ist ein tief zu Herzen gehendes.«

Passauer Neue Presse (23. Februar 2017)

»Dieses Buch ist ein großes Geschenk, ein Zeugnis für ein Leben, und auch ein Vorbild dafür, was es heißt, an das Göttliche zu glauben.«

Passauer Neue Presse (23. Februar 2017)

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