Sommer offline

Roman

Ab 12 Jahren
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Früher war’s echt auch nicht besser!

Libby als geschichtsbegeistert zu bezeichnen wäre eine Untertreibung: Die 16-Jährige hat schon immer davon geträumt, in einer vergangenen Zeit zu leben, in der die Frauen umwerfende Kleider trugen und sich von Gentlemen formvollendet umwerben ließen. Als sie die Chance erhält, die Ferien in Maines ältestem History Camp zu verbringen, ahnt Libby freilich nicht, dass man dort weder das Handy noch Schminkutensilien benutzen darf. Und das ist noch die harmloseste Überraschung, die sie erwartet. Ein unvergesslicher Sommer bricht an, in dessen Verlauf Libby eine Menge über Jungs, vermeintliche Geister und darüber lernt, dass Jane Austen wahrscheinlich auch überschätzt wird …


Aus dem Amerikanischen von Bettina Spangler
Originaltitel: Pilgrims don't wear pink
Originalverlag: Graphia
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-10381-1
Erschienen am  11. März 2013
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ein großartiger Sommer, wie von einer Freundin erzählt

Von: Zeilenheldin

28.02.2018

Prachtvolle Kleider, begnadete Gentleman und Seemänner mit muskulösen Körpern in offenen Hemden. Die Ortschaft Camden Harbour im Jahre 1791, ein mysteriöser Geist auf einem kleinen Boot und mit ihm viele aufgescheuchte Bürger und Kamerateams. Moment… KAMERATEAMS?! Das ist Libbys Sommer in Kurzfassung. Aber nicht wirklich im späten 18. Jahrhundert, sondern ein paar Jahrhunderte später in einem Freilichtmuseum, indem die geschichtsbegeisterte 16-jährige ein Praktikum macht. Für sie war diese Vorstellung der absolute Traum von Sommer, denn manchmal wünscht sie sich nichts mehr, als in der Vergangenheit zu leben. In dem Museum in Maine angekommen wird Libby allerdings von einigen Umständen überrascht, die sie dann SO doch nicht erwartet hatte, denn schließlich sei sie doch nicht wirklich im Jahr 1791 gelandet! Schnell gelingt es ihr aber sich auf ihre ganz eigene Weise den Gegebenheiten anzupassen, auch wenn dazu nervige Zimmernachbarinnen, Nerds und aufreizende Seemännerjungs gehören. Als die Gerüchte über einen spukenden Geist in einem kleinen Boot am Hafen größer werden, ist auch schon die Presse vor Ort. Unter anderem vertreten durch einen Star-Wars-Shirts-tragenden Typen, der Libby von Anfang an alles andere als symphytisch ist. Da er nicht alleine auf dem Boot nächtigen darf wird Libby dazu verdonnert ihre Sachen zu packen und zu ihm auf das Boot zu ziehen, wo die Nächte von Jane Austen und Geisterjagd geprägt sind. Im großen und Ganzen also, ein Sommer, in dem alles ganz anders kommt als geplant. Als ich auf der Suche nach einer frischen Sommerjugendbuchlektüre auf „Sommer offline“ stieß, war ich sofort begeistert. Ich habe die Arbeit in einem Freilichtmuseum bereits am eigenen Leibe erlebt und war gespannt, was ich mit Libby erleben würde. Ich verbrachte mit ihr eine lustige Zeit, voll unerwarteter Wendungen und liebevoller Details. Die unverblümte Jugendsprache, die Strohm in ihrem Schreibstil offenbarte, erweckte den Eindruck, eine gute Freundin würde mir auf 304 Seiten sehr ausführlich von ihrem Sommer erzählen. Demnach verschlang ich das Buch und war im Nachhinein ganz verliebt in die herzliche Story, die ausgelassenen Charaktere und das einzigartige Museum.

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Vita

Stephanie Kate Strohm wuchs in Connecticut auf und war schon in ihrer Kindheit von allem fasziniert, was mit Geschichte zu tun hat. Nach dem Studium zog sie zunächst quer durchs Land und arbeitete als Schauspielerin beim Theater, ehe sie nach New York City zog, sesshaft wurde und mit dem Schreiben begann. „Sommer offline“ ist ihr Romandebüt.

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