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Sphärenklänge Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-20875-2

Erschienen: 19.12.2016
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Nicht von dieser Welt

Johannes Wright, der Meister-Musiker des Jahres 3229, geht mit seinem Orchester auf seine erste große Reise durch das Sonnensystem. Er will den Menschen, die in den letzten Jahrtausenden Planeten, Monde und Asteroiden besiedelt haben, seine Musik bringen. Sie ist nicht nur die beste, sondern, wie er manchmal feststellen muss, auch die einzige Möglichkeit wahrer Kommunikation. Und so starten Wright und seine Freunde auf Pluto und arbeiten sich in Richtung Sonne vor, jenem schicksalhaften Ereignis entgegen, das sie – und mit ihnen jeden einzelnen Menschen – verändern wird: der absoluten Erkenntnis des Universums.

Kim Stanley Robinson (Autor)

Kim Stanley Robinson wurde 1952 in Illinois geboren, studierte Literatur an der University of California in San Diego und promovierte über die Romane von Philip K. Dick. Mitte der Siebzigerjahre veröffentlichte er seine ersten Science-Fiction-Kurzgeschichten, 1984 seinen ersten Roman. 1992 erschien mit Roter Mars der Auftakt der Mars-Trilogie, die ihn weltberühmt machte und für die er mit dem Hugo, dem Nebula und dem Locus Award ausgezeichnet wurde. Kim Stanley Robinson lebt mit seiner Familie in Kalifornien.

kimstanleyrobinson.info

Aus dem Amerikanischen von Bernd Müller
Originaltitel: The Memory of Whiteness

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-20875-2

€ 5,99 [D] | CHF 7,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 19.12.2016

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Sphärenklänge

Von: Myriade Datum: 06.07.2017

https://laparoleaetedonneealhomme.wordpress.com/



„Aurora“, ebenfalls von Kim Stanley Robinson habe ich mit großer Begeisterung gelesen. Ja, es hatte Längen, ja, es wird mit großer Detailverliebtheit beschrieben und ja, der Spannungsbogen bricht immer wieder zusammen, trotzdem ein Buch, das mir sehr gefallen hat, weil es da um ökologische Systeme und um Humanbiologie ging; Themen, die mich nicht nur interessieren sondern von denen ich auch einiges verstehe.
Um „Sphärenklänge“ so richtig genießen zu können, muss man aber in Musiktheorie, Mathematik und Physik bewandert sein. Leider ist das bei mir nicht der Fall. Ich bewundere übrigens den Autor, der offenbar in zahlreichsten wissenschaftlichen Disziplinen zuhause ist, zumindest ausreichend um überzeugende plots mit einem gewissen naturwissenschaftlichen Anspruch schreiben zu können.
Robinson hat auch „Sphärenklänge“ in einer weiten Zukunft angesiedelt, in der das gesamte Sonnensystem inklusive Monde diverser Planeten und kleine Gesteinsbrocken von Menschen besiedelt sind.
Das Holywelkinsche Orchester, eine gewaltige Konstruktion von Instrumenten, die es einer einzigen Person ermöglichen sämtliche Instrumente eines Orchesters von einer zentralen Stelle aus zu spielen, geht auf Tournee durch das Sonnensystem. Der Meister des Orchesters wird von einer Truppe von Spezialisten, Journalisten und Sicherheitsleuten begleitet. Im Zuge der Tournee findet der Meister des Orchesters aufgrund von Hinweisen eine Art Tagebuch von Holywelkin, der ein genialer Physiker, Mathematiker und Mystiker war, der – wie sich herausstellt – von einem Geheimbund verehrt wird. Dieser Geheimbund scheint die tieferen Geheimnisse des Lebens mithilfe Holywelkinscher Formeln ergründet zu haben.
Ich habe das Buch gerne gelesen, weil mir die Sprache gefällt und ich auch den plot interessant fand (soweit ich ihm folgen konnte) habe aber sehr lange dazu gebraucht. Gegen Ende wird es immer mysteriöser und zuletzt läßt der Autor alles kippen. Insgesamt ein recht anspruchsvolles Buch.

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