Sternstunden

Jena 1800 und der Aufbruch in die Moderne

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Die Geschichte eines philosophischen Aufbruchs

Mit den Ideen der Französischen Revolution gerät nicht nur das alte Europa ins Wanken. Eine ganze Generation von Dichtern und Philosophen beschließt, die Welt neu zu denken. Die führenden Köpfe – darunter die Brüder Schlegel mit ihren Frauen, der Philosoph Schelling und der Dichter Novalis – treffen sich in Jena, um eine »Republik der freien Geister« zu errichten. Sie stellen gesellschaftliche Traditionen infrage und revolutionieren zugleich auch unser Verständnis von Freiheit und Wirklichkeit – bis heute. Leidenschaftlich erzählt Peter Neumann von dieser ungewöhnlichen Denkerkommune, die den geistigen Aufbruch in die Moderne vorbereitete.

Das Buch ist 2018 unter dem Titel »Jena 1800« beim Siedler Verlag erschienen. Enthält zahlreiche Abbildungen.

»(...) ein lustvolles Unternehmen, dem man viele Leserinnen und Leser wünscht.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Originaltitel: Jena 1800
Originalverlag: Siedler, München 2018
eBook epub (epub)
mit Abb.
ISBN: 978-3-641-26017-0
Erscheint am 28. Oktober 2019

Leserstimmen

Viele Facetten harmisch Vereint

Von: Matthias Breimann

18.09.2019

Im Jahre 1789 ist Europa im Wandel, denn mit dem Sturm auf die Bastille unter dem berühmten Motto “Freiheit – Gleichheit – Brüderlichkeit, beginnt die Französische Revolution und der Ruf nach Freiheit wird immer lauter und erreicht auch den Rest Europas. So auch unter den einflussreichsten Philosophen Deutschlands. Doch zu jener Zeit entwickelt sich auch eine neue Hochburg des denkerischen Lebens und der geistigen Elite, denn was früher Weimar war ist jetzt Jena. Hier kommen sie zusammen, Goethe, Schelling, Schlegel, Tieck, Novalis und andere große Denker und gehen nicht nur wissenschaftlichen, metaphysischen Fragen nach sondern auch politischen und humanistischen Fragen, wie “was ist Freiheit?“ nach……. Ein sehr interessantes Werk, wobei der Autor viele Facetten abdeckt und kombiniert. Zusammengefasst könnte man sagen, es ist ein Werk das Geschichte, Philosophie, Poesie und Biografien harmonisierend vereint. Denn einerseits erzählt das Buch über die Lage Europas/Deutschlands während der Französischen Revolution und der Napoleonischen Kriege, andererseits geht er auf viele philosophische Ideen, Schriften und Gedanken ein und erläutert sie dem Leser und zusätzlich geht er genauer auf den Alltag und das Leben einiger großer Geister des Deutschen Idealismus ein, unter anderem eben Novalis, die Brüder Schlegel, Schelling, Fichte uvm. Dazu kommen sogar einige poetische Werke nicht zu kurz und schwarz-weiß Abbildungen. Zusätzlich gibt es im Buch eine kurze Zusammenfassung der Lebenswege der genannten Philosophen, eine Zeittafel wo alles nochmalig und kurz erläutert wird und Anmerkungen zu Gedichten, Schriften und einiges mehr. Zwar ist es ein Werk für Interessierte für Philosophie, aber auch für Leser zeitgeschichtlicher Werke kann man es ohne weiteres nur empfehlen. Aber auch für jeden interessierten Leser ist es ohne weiteres geeignet da es verständlich und unterhaltsam mit einigen humoristischen Pointen und Fakten verfasst ist. Viele Themen in einem kurzen und interessanten Werk, harmonisch vereint.

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Hochinteressant und unterhaltsam

Von: Bücherliebe

14.03.2019

Eine authentische und gelungene Darstellung der Zeit um 1800. Überhaupt nicht trocken oder langweilig, sprachlich sehr schön und inhaltlich bis zur letzten Seite mitreißend. Jetzt schon eines meiner Lieblingsbücher für dieses Jahr. Vor allem auch für alle Germanist*innen unter uns :)

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Vita

Peter Neumann, geboren 1987, lebt als freier Schriftsteller in Weimar und lehrt Philosophie mit Schwerpunkt Deutscher Idealismus an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Peter Neumann hat ein verblüffend unterhaltsames, farbiges Buch geschrieben.«

Lesart

»(...) ein ausgesprochen unterhaltsames Buch.«

Der Tagesspiegel

»Der 31-jährige Jenaer Philosoph und Lyriker entfaltet anhand des Freundeskreises ein rasantes und farbensattes Intellektuellenpanorama der Zeit.«

DIE ZEIT, Buchmessenbeilage, Adam Soboczynski