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Stresst ihr noch oder liebt ihr schon? Warum Familie nicht das Problem ist, sondern die Lösung

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-19820-6

Erschienen: 22.08.2016
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Eine glückliche Familie ist weder harte Arbeit noch Zauberei. Sondern eine Entscheidung.

Alexa Hennig von Lange und Marcus Jauer erzählen in „Stresst Ihr noch oder liebt Ihr schon?“ mit Witz und Charme, wie sie durch fünf Kinder, Patchwork, Karriere und Partnerschaft zu mehr Freiheit gefunden haben. Kinder gelten heute als Anschlag auf die gute Laune, als Sargnagel im Lebensplan. Mütter, die bedauern Mutter geworden zu sein. Väter, die sich im Büro verschanzen, seit Zuhause ein Baby schreit. Eltern, die sich gegenseitig die Schuld für den Schlamassel geben, in dem sie stecken und der sich Familie nennt. Darüber gibt es inzwischen unzählige Bücher und Zeitungsartikel – nur keine Lösung.
Alexa Hennig von Lange und Marcus Jauer zeigen einen Weg aus dieser Sackgasse. Sie erzählen von ihrer Familie nicht als System des ständigen Lasten- und Zeitenausgleichs sondern als Ort, an dem sich Gleichberechtigung und Freiheit ganz neu definieren. Entlang ihres Weges vom ersten Date bis zum fünften Kind beschreiben die beiden Autoren, wie jede kleine und große Herausforderung – Feminismus, Singlesein, durchwachte Babynächte, Pubertät, Liebeskummer, umgekippte Saftgläser und Schwiegermütter – nicht zu mehr Stress sondern zu mehr Gelassenheit und Liebe führen kann.
„Stresst Ihr noch oder liebt Ihr schon?“ ist ein modernes Plädoyer für eine Familie, die nicht nur Hülse ist sondern Lebensinhalt. Weil sich darin alle – nicht nur die Kinder, vor allen Dingen auch die Eltern – miteinander weiterentwickeln und lernen erfolgreich zu sein.

  • - Humorvoll aus dem Leben gegriffen. Mit Wiedererkennungswert und Aha-Faktor

  • - Verliebt wie am ersten Tag – trotz Erziehungsdiskussion und Hausarbeit

  • - Job, Karriere, Lebenstraum: Wer Familie schafft, schafft alles

  • - Verantwortung und Selbstgefühl: Wie man durch Kinder erwachsen wird

  • - Jeder Tag ein neues Desaster: Wie der Alltag zum Ereignis wird

  • - Besonders reizvoll: Das Ehepaar erzählt aus Frauen- und Männersicht

„‘Stresst Ihr noch oder liebt Ihr schon?‘ ist eine Liebeserklärung an das ungeplante Leben.“

rbb zibb (25.08.2016)

Alexa Hennig von Lange (Autorin)

Alexa Hennig von Lange wurde 1973 geboren und begann bereits mit acht Jahren zu schreiben. 1997 erschien ihr Debütroman Relax, mit dem sie über Nacht zu einer der erfolgreichsten Autorinnen und zur Stimme ihrer Generation wurde. 2002 bekam sie den Deutschen Jugendliteraturpreis. Es folgten zahlreiche Romane für Erwachsene wie Jugendliche und Kinder, außerdem Erzählungen und Theaterstücke. Alexa Hennig von Lange lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Berlin.


Marcus Jauer (Autor)

Marcus Jauer, geboren 1974, ist Journalist. Er arbeitete 15 Jahre für die großen deutschen Tageszeitungen. Zuerst als Reporter für die Süddeutsche Zeitung und später als Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen. Seine Texte wurden mehrfach ausgezeichnet. Gerade sind Alexa Hennig von Lange und er mit ihren fünf Kindern von Berlin Mitte nach Brandenburg aufs Land gezogen.

„‘Stresst Ihr noch oder liebt Ihr schon?‘ ist eine Liebeserklärung an das ungeplante Leben.“

rbb zibb (25.08.2016)

„sehr, sehr ehrlich, sehr intim"

Madeleine Wehle, rbb zibb (25.08.2016)

„Ein Buch über die Herausforderungen und schönen Momente, wenn ein Paar sich findet und eine neue Familie entsteht. Sehr erwachsen. Und sehr gut.“

GALA (18.08.2016)

"Sie geben, das kann man dem Buch entnehmen, … ganz viel Liebe weiter.“

RBB Kultur / Peter Claus

"Schlau, charmant und sehr persönlich. (...) Unterhaltsam zu lesen und gleichzeitig eine Wundertüte kluger Denkansätze, wie ungewöhnliches Familienleben gelingen kann."

Eltern family (13.09.2016)

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09.06.2017 | 19:30 Uhr | Korbach

Lesung

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Stadtbücherei
Prof.-Kümmell-Straße 14
34497 Korbach

Tel. 05631/53-246, kbbuch@korbach.de

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-19820-6

€ 13,99 [D] | CHF 17,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Gütersloher Verlagshaus

Erschienen: 22.08.2016

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Leben mit Kindern – Stress oder Liebe?

Von: Daija Datum: 06.11.2016

liebevollerleben.com/

Wahrscheinlich kennen alle Eltern diese Tage, an denen wir nur darauf warten, dass die Kleinen friedlich schlummernd im Bett liegen. Im besten Fall in ihren Eigenen. Das Baby zahnt, das Kleinkind will sich nicht anziehen/nicht in den Kindergarten/ausschließlich mit weißer Schokolade überzogene Rosinen essen, die man nicht mehr im Haus hat. Manchmal vergessen wir an solchen Tagen, dass Kinder keine Strafe, sondern ein Geschenk des Himmels sind.

Leben mit Kindern – Stress oder Liebe?

Schriftstellerin Alexa Hennig von Lange und der Journalist Marcus Jauer haben insgesamt fünf Kinder, und: Sie genießen das Leben. In Stresst ihr noch oder liebt ihr schon?: Warum Familie nicht das Problem ist, sondern die Lösung schreiben sie in kurzweiliger Weise abwechselnd über all das, was Menschen mit Kindern umtreibt: Schlafmangel, Kinderwünsche, die Prägungen der eigenen Kindheit, die in unserem Verhalten sichtbar werden, Me Time und Paar Time. Und wie all das in ihrer Patchwork Familie aussieht.

Alexa Hennig von Lange und Marcus Jauer lernen sich nach einer gescheiterten Ehe bzw. Beziehung kennen und lieben. Unterhaltsam erzählen sie ihre Geschichte vom ersten Kennenlernen, dem Formen einer neuen Beziehung, in der Kinder von Anfang an mit dabei sind, bis zum fünften Kind. Von Lange und Jauer reflektieren ihre eigenen Kindheitserinnerungen, Erfahrungen früher und heute, und lernen, anders zu reagieren. “Unser Leben besteht aus Momenten, von denen wir gelernt haben, dass sie nerven”, schreiben sie, und auch, dass unsere Wahrnehmung nicht so bleiben muss. Nicht jedes Kanu kentert, nicht jede Beziehung scheitert, nicht jedes umgekippte Glas Saft ist ein Drama. Das Leben mit Kindern ist ein Abenteuer, an dem wir wachsen können.

Stresst ihr noch oder liebt ihr schon? ist ein unterhaltsames Buch darüber, wie es sich anfühlt, Eltern zu sein. Das Buch ist kein Ratgeber, sondern eine kurzweilige Liebeserklärung an das Leben mit Kindern. Die kurzen Kapitel machen es auch für Eltern lesbar, die manchmal eben nur fünf Minuten Zeit haben, um was zu lesen. Die Anekdoten ließen mich immer wieder mit einem positiven Gefühl auf die Kinder reagieren. Alexa Hennig von Lange und Marcus Jauer reden das Elternsein nicht schön, doch sie schauen auf die schönen Seiten. Das sollten wir alle viel öfter tun.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

für beide Eltern

Von: Eva-Maria Obermann Datum: 22.09.2016

Heute werden Eltern bemitleidet. Kinder stressen, schreien, machen Dreck und kosten Nerven. Dass Kinder auch schön sind und Spaß machen wird schnell vergessen. Eltern stressen zwischen Nachwuchs und Karriere, Kinder hetzen zwischen Elternteilen, Nachmittagsprogrammen und sonstigen Problemen. Familie, das lernen wir schnell, ist Stress pur. Die Autoren von Stresst ihr noch oder liebt ihr schon haben dieses Problem erkannt und schreiben dagegen an, denn Familie kann erfüllender Lebensinhalt sein, bereichern, ohne zu erdrücken.
Dabei erzählen Alexa Hennig von Lange und Marcus Jauer vor allem ihre Geschichte. Die Geschichte einer Familie, in der nicht alle Kinder von beiden Elternteilen sind. Eine wahre Geschichte, die hinter den Blickwinkeln der Protagonisten gefärbt wird. Als die beiden zueinander fanden hatte Alexa bereits zwei Kinder von zwei Vätern und Marcus war überzeugter Junggeselle. Binnen kürzester Zeit änderte sich für beide alles. Partnerschaft, Zusammenziehe, Erziehung. Punkte die hier unter der Sichtweise einer modernen Familie beleuchtet werden. Darf er miterziehen, wo er doch nicht der „Vater“ ist? Kann sie loslassen, wenn sie sich doch seiner Unterstützung sicher sein will? Die erste Phase der hier aufgezeigten Familie befasst sich vor allem mit solchen Punkten.
Der Stil ist dabei locker und ungezwungen. Wie bei einem abendlichen Plausch und ohne Wertung oder Belehrung lesen sich die Geschichten andekdotenhaft. Leichte Kost also und gut nachzuvollziehen.
Dabei wird die Besonderheit des Alltäglichen herausgearbeitet. Angefangen bei Kochen und Haushalt, über Arbeit und Termine zu Freiraum und Nähe. Dass hierbei auch die Ausgangssituationen der beiden eine Rolle spielen und nicht alles Friede Freude Eierkuchen ist, fand ich sehr realistisch. Hier wird kein Allheilmittel prognostiziert, auch Alexa und Marcus stressen sich. Der Unterschied ist, wie sie damit umgehen und was sie daraus machen. Entwicklung, statt Stillstand. Reflexion, statt Verteidigung der eigenen Fehler.
Die zwei Kinder, die Alexa in die Beziehung bringt werden im Lebenslauf der Familie bald durch drei gemeinsame ergänzt. Hier ist vor allem das Kapitel, in dem Marcus erklärt, dass er sich auch als Vater der anderen zwei Kinder versteht und dementsprechend handelt, aufschlussreich. Ebenfalls interessant fand ich dazu die Absätze zum leiblichen Vater des ersten Kindes und des Einflusses der Situation auf Mutter, Kind und die restliche Familie. Dieser Teil hat beispielsweise erfrischend wenig mit Marcus zu tun, es geht hier vor allem um Alexas Blick auf die Erziehungssituation. Natürlich ist er hier auch nicht außen vor, aber in diesem Moment ist schlicht der Anspruch ein anderer und so deckt das Buch einen weiten Bereich ab und wird nicht zum Spielball zwischen zwei Partnern.
Schön ist hierbei auch, wenn die unterschiedliche Sicht auf die gleichen Begebenheiten erkennbar ist. Auch in einer funktionierenden Partnerschaft existiert ein Bild des anderen in unserem Kopf, das keinesfalls absolut mit dessen Selbstwahrnehmung übereinstimmen muss. Nicht zuletzt aber fand ich den Umgang der Eltern mit den Kindern hochinteressant. Dass beide auch hier versuchen, neue Blickwinkel einzunehmen, finde ich bemerkenswert. In der Pubertät nicht damit zu hadern, dass das eigene Kind sich der elterlichen Fremdbestimmung entzieht und eigene Wege geht, sondern dies als Chance zu verstehen, Neues zu erfahren, ist eine interessante Einstellung.
Erholsam fand ich auch, dass das Buch die Konzentration so breit fächert. Es geht hier allgemein um Familie und Zusammenhalt. Damit ist das Buch zwar mehr Erfahrungsbericht als Ratgeber, aber erholsamer Weise wirklich einer, der sich sowohl an Mutter als auch Vater zu gleichen Teilen richtet. Und dabei wird der Fokus nicht auf das leider alltägliche Thema der Aufgabenverteilung gelegt, sondern ganz unterschiedlichen Bereichen gewidmet. Zeit mit den Kindern, Veränderungen, die eine Familie mit sich bringt, Partnerschaft und auch der Zeit für sich selbst.

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