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Studierst du noch oder lebst du schon?

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-21382-4

Erschienen: 30.01.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Paperback, eBook (epdf)

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"So wahr, dass es weh tut" (Télérama) -
Das perfekte Geschenk für Studenten mit "Sinnkrise"

Jeanne Dargan wurde gerade als Doktorandin akzeptiert. Zunächst enthusiastisch, dann stoisch, später verzweifelt taumelt sie zwischen ihrem charismatischen, aber wenig hilfreichen Doktorvater, der tiefenentspannten Institutssekretärin und diversen Jobs hin und her. Die Monate vergehen, und weder ihr Freund noch ihre Familie verstehen, warum diese verdammte Abschlussarbeit einfach nicht fertig wird. Noch schlimmer, permanent ist Jeanne mit der Frage konfrontiert: Und was macht man dann damit?
„Studierst Du noch oder lebst Du schon?“ wurde in Frankreich als Entdeckung des Jahres gefeiert. Diese Graphic Novel steht einem Bildungsroman in nichts nach: „Unerbittlich und komisch.“ L‘Obs

»Ihr Debüt ist herzzerreißend komisch und voller Selbstironie, ihr Stil ausdrucksvoll, leicht und verspielt. Eine Umarmung für ausgebeutete Jungakademiker.«

BÜCHERmagazin, Elisabeth Dietz (01.12.2016)

Tiphaine Rivière (Autor)

Tiphaine Rivière weiß, worüber sie schreibt: Nach dem dreijährigen Versuch, ihre Doktorarbeit in Literatur abzuschließen, startete sie den illustrierten Blog „Le bureau 14 de la Sorbonne“ und ihre Karriere als Comic-Zeichnerin. Mit ihrem Debüt landete sie einen Überraschungserfolg, der in mehrere Sprachen übersetzt wird. Rivière lebt in Paris.

»Ihr Debüt ist herzzerreißend komisch und voller Selbstironie, ihr Stil ausdrucksvoll, leicht und verspielt. Eine Umarmung für ausgebeutete Jungakademiker.«

BÜCHERmagazin, Elisabeth Dietz (01.12.2016)

»Was Studierende lesen sollten«

Süddeutsche Zeitung (28.10.2016)

»Kurzweilig und amüsant erzählt Rivière die Geschichte einer (Anti-)Heldin, die man sofort ins Herz schließt.«

F.A.Z. Blogseminar, Felicitas Rahn (06.04.2017)

»Ein süffiges Lesevergnügen und das ideale Geschenk für alle Studenten im Termin- und Abgabestress.«

Darmstädter Echo, Peter Hetzler (10.01.2017)

»Dieser Comic zeigt, wie grausam und lustig Promovieren sein kann.«

Ze.tt, Josefine Schummeck

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Aus dem Französischen von Mathilde Ramadier
Originaltitel: Carnets de Thèse
Originalverlag: Seuil

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-21382-4

€ 15,99 [D] | CHF 19,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Knaus

Erschienen: 30.01.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Studentenwahnsinn in Comicformat

Von: Lunas Leseecke Datum: 16.03.2017

lunasleseecke.blogspot.de/

Jeanne hat nach ihrem Studium endlich eine Stelle als Doktorandin ergattert. Doch so eine Promotion, selbst wenn mit Enthusiasmus daran gearbeitet wird, ist komplizierter als Gedacht. Zwischen Lehrauftrag, Finanzierung und jeder Menge Bürokratie bleibt kaum Zeit für das eigentliche Ziel – die Promotion. Und dann wäre da auch noch dieses Ding namens Leben, das bei all dem nicht nur ein bisschen zu kurz kommt.

Im Laufe des Comics verfolgen wir die Entwicklung von Jeanne, die glücklich in einer Beziehung steckt und beschließt, ihren verhassten Job als Lehrerin für die Chance auf eine Promotion aufzugeben. Dabei verfolgt man die Entwicklung der hochmotivierten Jeanne zur zunehmend verzweifelten und auch etwas verlotterten Jeanne, die nicht mehr weiß, wo ihr der Kopf steht. Sehr gut fand ich dabei immer wieder die Übersichtsseiten, nach dem Vergehen einiger Zeit, wo anhand von eingereichten Formularen und Fotos der zunehmende Verfall von Jeanne dokumentiert wurde.

Den Charakter Jeanne fand ich anfangs ein wenig naiv, da sich sich mit vielen Dingen der Promotion scheinbar nicht so wirklich auseinandergesetzt hatte und von vielen Information kalt erwischt wurde. Natürlich hat sie mit der Zeit dazu gelernt, aber vielleicht hätte sie sich einen Teil ihres Kummers ersparen können. Die meiste Zeit hatte ich dennoch viel Spaß beim Lesen, auch wenn man mit der armen Jeanne wirklich mitgelitten hat. Ich war die ganze Zeit so dankbar, dass die Organisation bei uns, zumindest nach meinen Erfahrungen im Naturwissenschaftlichen Bereich, wesentlich unkomplizierter verläuft, wenn auch nicht unbedingt mit weniger Phasen purer Verzweiflung.

Da es sich hier ja um einen Comic handelt würde ich gern auch noch ein paar Worte zum Zeichenstil loswerden. Der hat mir nämlich nicht ganz so gut gefallen. Er hat ausgereicht um die Story gut rüber zu bringen, aber ich bin einfach mehr ein Fan von Detailreichen und realitätsnäheren Zeichnungen, und gerade wenn es um farbige Comics geht hätte es manchmal noch ein bisschen mehr Farbei sein können. Aber das ist natürlich nur mein Geschmack – ich kann mir nicht mal Spongebob anschauen, weil ich dabei die Krise bekomme.

Fazit

Ein unterhaltsamer Comic über die Hürden auf dem Weg zu einer französischen Promotion, der auf witzige Weise in Szene gesetzt wurde und einen mit der armen Jeanne mitleiden ließ. Gut zu empfehlen für arme Doktoranden hierzulande, denn nach meiner Erfahrung geht es uns nicht ganz so schlimm – also Kopf hoch.

Kann man/frau so promovieren?

Von: Belana Hermine Datum: 14.03.2017

belanahermine.wordpress.com

Inhalt

Eine nett geschriebene, wenn auch erschreckende Story über die Umstände, unter denen an französischen Universitäten promoviert wird. Allerdings habe ich Ähnliches auch von deutschen Hochschulen und Universitäten gehört.

Selbst- und gesellschaftskritisch stellt die Autorin vor, welche verschiedenen Anforderungen und Umgebungen eine Doktorandin/ein Doktorand unter einen Hut bringen muss. Da sind die ständigen, verständnislosen Nachfragen der Familie und der Freunde noch das kleinste Problem. Viel drängender ist die Frage, wie man das zum Leben nötige Geld beschafft und wie es möglich ist, neben der Jonglage all dieser Aspekte noch einigermaßen am Leben zu bleiben und nicht zu viele Freunde und Bekannte zu verprellen.

Die Geschichte wird in Form eines Comics erzählt. Man muss also gar nicht viel Text lesen. Alles geht dadurch rasant schnell, sodass man auf den ersten Blick vielleicht die Bilder gar nicht recht würdigen kann. Dann ist definitiv ein zweiter Durchgang angesagt, weil in den Bildern noch einmal zusätzliches Aus- und Eindruckspotential steckt.

Es ist schön, dass die Geschichte ausgeht, wie sie ausgeht, jedoch bleibt unklar, wie es zu diesem Ergebnis kommen konnte.

Subjektive Eindrücke

Das Lesen hat mir sehr viel Spaß gemacht. Zuerst habe ich ganz schnell die Texte gelesen und die Bilder oberflächlich nebenbei wahrgenommen. Danach habe ich mir noch einmal in aller Ruhe die Zeit genommen, mir die Bilder anzusehen. Kontraste zwischen der Hauptperson und der Umgebung, aber auch Änderungen im Hintergrund (z. B. wechselnde Bilder an der Wand des Sekretariats) unterstreichen die Textaussage in hilfreicher Weise.

Traurig ist allerdings, dass es offensichtlich kein Einzelfall ist, von dem hier berichtet wird. Wird das Buch dazu beitragen können, hier Abhilfe zu schaffen? Zu wünschen wäre es allen derzeitigen und zukünftige Doktorandinnen und Doktoranden.

Fazit

Da es in meinem näheren Umfeld ebenfalls einige Doktorandinnen (keine Doktoranden) gibt, hat mich das Buch sehr interessant. Und leider fand ich etliches von dem wieder, was mir unsere Freunde bereits berichtet hatten. So konnte ich zwar das Lesen des Buches genießen, musste aber doch immer wieder schlucken, wenn sich Geschichte und gehörte Realität zu sehr deckten.

Ich danke dem Verlag sehr herzlich für dieses aufrüttelnde Rezensionsexemplar.

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