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Sturmtage Roman

Kundenrezensionen (9)

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-18499-5

Erschienen: 19.09.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Paperback

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Texas um 1900. Nathan Holloway wächst in bescheidenen Verhältnissen auf einer kleinen Farm auf. Dennoch ist der junge Mann mit seinem Leben zufrieden. Bis ihm eines Tages zu seiner großen Überraschung der wohlhabende Trevor Waverling offenbart, dass er sein leiblicher Vater ist und Großes mit ihm vorhat: Trevor will ins Ölgeschäft einsteigen, und Nathan soll seine Firma langfristig übernehmen. Nach anfänglichem Zögern ergreift Nathan die große Chance und nimmt das Angebot an. Der Beginn eines rasanten gesellschaftlichen Aufstiegs und Anlass einer schicksalhaften Begegnung. Denn bei einem Geschäftstermin mit dem reichen Rancher Neal Gordon lernt Nathan dessen junge Tochter Samantha kennen – ohne zu ahnen, wie sehr Samantha sein Leben verändern wird …

Leila Meacham (Autorin)

Leila Meacham arbeitete als Lehrerin, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Sie lebt in San Antonio, Texas, wo sie an ihrer nächsten großen Saga schreibt.

Aus dem Amerikanischen von Sonja Hauser
Originaltitel: Titans
Originalverlag: Grand Central Publishing

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-18499-5

€ 9,99 [D] | CHF 12,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 19.09.2016

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Familie ist das wichtigste was es gibt!

Von: Schneeflocke2013 Datum: 16.04.2017

schneeflockesbuchgestoeber.blogspot.de

Autor: Leila Meacham
Verlag: Goldmann
ISBN: 978-3-4422-0517-2
Erschienen: 2016
Preis: 14,99 €

Seiten: 665



Inhalt:
Der junge Nathan erfährt an seinem Geburtstag, dass sein Vater mit dem er aufwuchs nur sein Stiefvater ist. Denn der leibliche Vater stattet ihm einen Besuch ab um ihn kennen zu lernen. Ihn als seinen Erben in die Familie zu holen um seine Firma abzusichern. Zuerst kann Nathan es nicht glauben. Das alles sollte eine Lüge gewesen sein? Doch dann nimmt er seine neue Zukunft an, in der auch eine junge Dame namens Samantha, im Laufe des Buches, eine Rolle spielen wird.

Meine Meinung:
Ich habe wirklich lange gebraucht um diese Rezension zu schreiben. Denn ich möchte weder zu viel weglassen noch etwas verraten. Es war nicht einfach die richtigen Worte zu finden.
Die Geschichte war wunderbar! Ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen und musste mich dazu zwingen kurze Pausen einzulegen.
Direkt zu Beginn wird der Leser in eine Situation geworfen die für Kopf schütteln sorgt ehe es mit der richtigen Handlung weiter geht.

Das Buch ist aus mehreren Sichten geschrieben. In erster Linie von Nathan und Samantha.
Nathan ist ein ruhiger, zurückhaltender und sehr empathischer junger Mann. Er hasst Ungerechtigkeit und versucht es jedem so recht wie möglich zu machen. Durch seine ruhige, verständnisvolle Art schafft er es nicht nur sich bei allen beliebt zu machen, sondern sorgt auch dafür das Andere sich ihm anvertrauen. Ihre Geheimnisse sind bei ihm sicher und erst wenn er glaubt, dass sie gelüftet werden müssen spricht er sie aus. Ein schönes Beispiel dazu gibt es etwas weiter hinten im Buch in Bezug auf seinen Vater und seiner Großmutter.

Samantha ist eine junge, energische Frau die genau weiß was sie möchte. Sie liebt ihre Eltern, will ihnen keinen Kummer bereiten und merkt recht schnell, dass sie verliebt in jemanden ist. Eine Person die ihre Liebe wohl nicht zu erwidern scheint. Ihr Interesse gilt nicht nur der Ranch sondern auch der Paläontologie und Petrographie.

Beide Erwachsenen sind es gewohnt sich durchs Leben zu schlagen, lieben das Land auf dem sie aufgewachsen sind und wollen nicht von diesem getrennt werden. Was zumindest in Nathans Fall nicht eingehalten werden kann. Warum und weshalb wird im Laufe des Buches geklärt.
Samantha und Nathan begegnen sich an verschiedenen Orten immer wieder und sind von Anfang an auf einer Wellenlänge. Das merkt man in den Gesprächen sehr gut. Einer hört dem Anderen zu und gibt den ein oder anderen Tipp, der dann auch noch Früchte trägt.
Die Gespräche und Beschreibungen der Umgebung sind mit so viel Liebe beschrieben. Die Charakter mühsam ausgearbeitet und kommen einem schon nach wenigen Seiten vertraut vor. Man muss sie einfach gern haben.

Allerdings gab es einen Charakter, die mir von der ersten Seite an unsympathisch war: Nathans Mutter. So eine undankbare, egoistische und auch arrogante Frau ist mir schon lange nicht mehr untergekommen. Wut und die Enttäuschung falscher Hoffnungen haben sie zu einer verbitterten, gefühlskalten Frau gemacht die nichts und niemanden liebt. Außer ihren zwei jüngsten Kinder für die sie nur das Beste möchte. Ich habe es genossen, als sie endlich ihre gerechte Strafe bekam für das was sie getan hat. Wenn ihr das Buch lest wisst ihr genau was ich meine.
Samanthas Vater stehe ich auch etwas zwiegespalten gegenüber. Zwar kann ich seine Ängste und Sorgen gut verstehen, aber deshalb sich so zu verhalten wie er es macht… nein das fand ich nicht in Ordnung.

Auch sonst gab es einige Verworrenheit, Streitereien und Intrigen. Doch sie alle zu erklären würde die Rezension bei weitem sprengen.

Leila Meacham hat mit diesem Werk etwas Schönes, in sich abgeschlossenes geschrieben. Was trotzdem am Schluss weiter Raum für die eine oder andere Spekulation lässt. Ich hoffe, dass es noch weitere Bücher der Autorin geben wird.

Von mir gibt es 5 Sterne!

Es ist ergreifend, gewaltig und voller Liebe zum Detail gestaltet

Von: Magische Momente Datum: 30.03.2017

www.magischemomentefuermich.blogspot.com

Von Leila Meacham habe ich bereits die beiden vorherigen Romane gelesen, mit diesen hat sie mich bereits ohne Ende begeistern können.
Auch ihr neuestes Werk steht dem in nichts nach und ich bin einfach nur vollkommen überwältigt.
Der Klappentext verspricht viel Spannung und ein komplexes Werk. Was es auch ist.
Man sollte sich auch keinesfalls von der hohen Seitenanzahl abschrecken lassen, denn es liest sich einfach wunderschön, so das man einfach nur durch die Seiten fliegt.
Von Anfang an hat mich die Geschichte in Atem gehalten.
Allen voran konnte mich vor allem Nathan begeistern, der ein Mann mit spürbaren Ecken und Kanten ist, was ihn gleich lebendig und vor allem authentisch erscheinen lässt.
Auch seine Entwicklung während des gesamten Buches hat mir wirklich gut gefallen. Seine Emotionen waren für mich durchweg gut spürbar und so teilte ich Leid, Freude und Verzweiflung.
Aber auch die anderen Charaktere sind einfach wundervoll ausgearbeitet. Sie wachsen schnell ans Herz und man fühlt und leidet mit Ihnen mit.
Die ganze Story ist in 3 Teile gegliedert, was ich hier auch als sehr wichtig erachte, denn es erstreckt sich über einen gewissen Zeitraum.
Es spielt zur Jahrhundertwende und die Autorin gelingt es mit einem sehr einnehmenden und bildgewaltigen Schreibstil mich immer tiefer in das Buch hineinzuziehen.
Ständig gibt es neue Erkenntnisse und Eindrücke, die mich immer weiter vorangetrieben haben.
Die mich nicht losgelassen und auch das ein oder andere Mal nachdenklich gestimmt haben.
Es gibt einige Überraschungen und Wendungen zu verzeichnen, die man nicht kommen sieht und die gerade auf der emotionalen Ebene besonders mitnehmen.
Es gibt Charaktere die haben mich besonders ergriffen. Allen voran natürlich Nathan der hier einen zentralen Punkt innehat.
Aber auch Samantha hat mir unglaublich gut gefallen. Mit ihrer Art, wie sie fühlt, was sie antreibt.
Aber neben der Liebesgeschichte die mit sehr vielen Details sehr gut ausgearbeitet ist.
Bekommt man auch den industriellen Aspekt geboten, der mehr als interessant ist.
Man erfährt mehr darüber und das hat mich stellenweise wirklich in Atem gehalten.
Man kann sich alles sehr gut vorstellen und sich direkt hineinversetzen.
Dabei spürt man das ganze viel intensiver und kann sich umso besser fallenlassen.
Die Handlung an sich ist in verschiedene Erzählstränge unterteilt und da muss man auch genau aufpassen, um ja nichts zu verpassen. Denn auch wenn anfangs noch alles etwas lose wirkt, so schafft es die Autorin doch wirklich sehr geschickt das Ganze am Ende gekonnt miteinander zu verbinden.
Längen gab es für mich keine zu verzeichnen, da ich das ganze Geschehen sehr interessant fand. Man bekommt dabei auch verschiedene Perspektiven geboten, wodurch das ganze sehr viel Raum und Tiefe entwickelt.
Es ist ein Roman der den Leser in ein Wechselbad der Gefühle reißt.
Man liebt, man leidet und fühlt einfach alle Facetten an Emotionen , was sich einem bietet.
Teilweise hatte ich wirklich das Gefühl, ich kann gar nicht mehr auftauchen, so sehr hat es mich mitgerissen und in Atem gehalten.
Besonders gut hat mir auch der Nachspann gefallen, wo man dann erfahren hat, was später mit den Personen geschieht.
Was ich vielleicht noch gut gefunden hätte, wäre ein Personenverzeichnis. Dann hätte man alles auf einen Blick gehabt.
Letztendlich ist es für mich ein wahres Meisterwerk das mich vom Flair teilweise an die Dornenvögel oder auch Dallas erinnert hat.
Wer gerne in die historische Zeit abtaucht und dem auch die Geschichte dahinter interessiert, der sollte hier unbedingt zugreifen.

Fazit:
Leila Meacham ist mit ihrem neuen Werk etwas sehr facettenreiches und bewegendes gelungen, was mich auf ganzer Ebene überzeugt hat und darüber hinaus.
Ein malerisches Setting, tiefgründige und authentische Charaktere und eine Geschichte die mich Tränen und Schluchzer gekostet haben.
Es ist ergreifend, gewaltig und voller Liebe zum Detail gestaltet.
Für mich gehört die Autorin defintiv zu den ganz Großen.
Eine klare Leseempfehlung und für mich ein absolutes Highlight.

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