Tanz der Klingen

Roman

(9)
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Von Captain Braylar Killcoin, dem ebenso raubeinigen wie rätselhaften Anführer einer syldoonischen Söldnertruppe, sagt man, er sei hinterhältig, blutrünstig und würde sogar seine eigene Mutter an den Teufel verscherbeln. Eines Tages heuert Killcoin den jungen Chronisten Arki an – er soll die Söldner auf einer geheimen Mission begleiten und ihre Taten schriftlich festhalten. Für Arki beginnt das größte Abenteuer seines Lebens. Ein Abenteuer, das er jedoch erst einmal überleben muss, bevor er es niederschreiben kann ...


Aus dem Amerikanischen von Jürgen Langowski
Originaltitel: Scourge of the Betrayer - Bloodsounder's Arc Book 1
Originalverlag: Night Shade Books
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-19081-1
Erschienen am  13. Juni 2016
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Mehr eine Reiseerzählung als ein Fantasy Roman

Von: Traumfeder

05.12.2018

Inhalt Gelangweilt von seinem Leben, nimmt der Chronist Arkamondos, kurz Arki, eine Stelle bei dem syldoonischen Captain Braylar Killcoin. Wahrheitsgemäß soll er alle Details der geheimen Mission der Söldnertruppe aufzeichnen, so will es ihr Kaiserhaus. Doch Killcoins Truppe lebt ziemlich gefährlich und Kämpfe scheinen schon beinahe zur Tagesordnung zu gehören. Zwar hat Arki sich schon immer Abenteuer und Ruhm gewünscht, doch an Killcoins Seite lernt er auch die wahre Angst kennen. Ahnungslos zieht er mit dem Captain durch das Land und versucht zu erfassen, was überhaupt vor sich geht, denn obwohl es alles aufschreiben soll, gibt es zu viel, was vor ihm verheimlicht wird. Meine Meinung Chronisten haben eigentlich kein spannendes Leben. Zumeist verfassen sie irgendwelche Briefe oder bekommen den Auftrag die Lebenserfolge irgendwelcher Geschäftsmänner oder Kirchenleute aufzuzeichnen. Arki liebt zwar seine Arbeit, doch keinesfalls will er dieses langweilige Leben haben. Abwechslung verspricht sein neuster Auftrag. Er lässt sich als Chronist des syldoonischen Captain Braylar Killcoin anheuern. Dieser hat einen geheimen Auftrag des syldoonischen Kaiserhauses erhalten, dabei sollen alle Details festgehalten werden. Killcoin verspricht Arki viele Abenteuer, warnt ihn aber auch, dass es sehr gefährlich werden könnte. Um seiner Tätigkeit nachgehen zu können, versucht Arki mehr über den Auftrag zu erfahren. Doch all seine Fragen prallen an einer unüberwindbaren Mauer des Schweigens ab. Kein Mitglied der Söldnertruppe oder auch der Captain selbst, verrät ihm irgendein Detail. Ahnungslos begibt sich der Schreiberling auf die Reise und muss recht schnell feststellen, dass Killcoin nicht übertrieben hat. Schon bald geraten sie von einer gefährlichen Situation in die nächste und Arki muss sich fragen, ob seine Entscheidung richtig war. Obwohl er immer von Abenteuern geträumt hat, ist er kein Freund von Waffen und Gewalt. Als jedoch immer mehr Feinde auf den Plan treten, bleibt ihm keine andere Wahl als zu lernen sich zu verteidigen. Es ist schon mal sehr ungewöhnlich, dass der Protagonist eines Fantasy Romans kein Krieger oder Zauberer ist, der während seines Abenteuers über sich hinaus wächst. Jeff Salyards hat diese Rolle aber einem Schreiberling zugedacht. Statt ein Schwert zu führen, greift Arki eher zur Feder. Inmitten einer Söldnertruppe, herausgerissen aus seiner Gemütlichkeit, muss er sich nun dem Chaos einer Schlacht stellen und natürlich der wunderbaren, von Flüchen ausgeschmückten, Sprache. Obwohl Arki die ganze Söldnertruppe ins Herz schließen kann, ist er während der Handlung zumeist nur mit Killcoin und dessen Vertrauten Lloi unterwegs. Dabei kann er den Captain besser kennen lernen und erleben, wie dieser seine magische Waffe schwingt. Zwar ist diese überaus nützlich, doch auch mit einem Fluch verbunden. Einzug Lloi scheint Killcoin helfen zu können, wenn er unter der Last dieses zu leiden hat. Damit wird mehr oder weniger die Magie in die Geschichte eingebracht. Es sind ersmal nur kleine Fragmente, doch nach und nach werden auch weitere Aspekte der Magie sowie das Wirken der Götter vorgestellt. Es macht überaus neugierig, allerdings befriedigt der Autor diese Neugier nicht. Diese Fantasy Elemente bleiben eher hintergründig und kratzen nur an der Oberfläche. Ihre volle Stellung in dieser Welt wird nicht wirklich erklärt. Schade ist auch, dass der Großteil des Buches eher eine Reiseerzählung ist mit gelegentlichen Kämpfen. Erst im letzten Drittel, geht die Action richtig los. Wo sich die Handlung erst zäh und langatmig entwickelte, wird sie plötzlich spannend und fesselnd. Endlich wird offenbart, welchen Plan die Syldooner verfolgen, wenn auch erst am Ende die volle Tragweite davon aufgezeigt wird. Ich weiß jetzt nicht ob es daran lag, dass das Buch aus der Perspektive eines Chronisten geschrieben ist oder es eine Eigenart des Autors ist, doch die Beschreibungen waren überaus ausführlich. Sehr detailreich wurden Speisen, die blutigen Kämpfe aber auch die Orte umschrieben. Jeff Salyards hat sich wirklich Mühe gegeben es bildgewaltig zu gestalten, was ihm auch gelungen ist. Nachteilhaft ist dabei nur, dass die Nebencharaktere bei all dem irgendwie blass bleiben. Ihnen wird kaum Persönlichkeit eingeflößt. Es könnte wirklich an Arkis Perspektive liegen, da er sie ja nur wenig kennen lernt, allerdings weiß ich es nicht. Fazit Es ist nicht leicht Arkis und Killcoins Abenteuer zu folgen, da die Erzählung sich recht langatmig entwickelt. Es braucht eine ganze Weile, bis aus der Reiseerzählung eine doch spannende Geschichte wird. Das letzte Drittel des Buches überrascht durch tolle Kämpfe und interessante Wendungen und macht neugierig auf das, was noch kommen könnte. Da auch noch viele Fragen unbeantwortet geblieben sind, darf man darauf hoffen, dass die nächsten Bände der Trilogie Licht ins Dunkel bringen.

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Erster Band um Captain Braylar

Von: Yvonne Santjohanser

08.09.2016

Zum Inhalt: Braylar Killcoin ist der Captain und Anführer einer syldonischen Söldnergruppe. Auf seinen Reisen wird er normal von einem Chronisten begleitet, der das ganze festhalten soll. Doch Braylars letzter Schreiberling ist nicht mehr da. Da stößt er durch Zufall auf Arki, einem jungen Burschen, der noch ganz am Anfang steht. Braylar stellt daher Arki ein. Der ihn von nun an auf seine gefährlichen Reisen begleiten soll. Arki hat bis dahin noch keine Ahnung was alles auf ihn zukommen wird. Wie das Leben sein wird, als Schreiberling. Die für ihn noch unbekannte Welt hält so einige böse Überraschungen fest. Doch wird er diese Reise tatsächlich überleben? Zum Cover: Das Cover find ich toll und auch sehr ansprechend. Meine Meinung: Wo fang ich nun an. Die Geschichte um den Schreiberling Arki, dem Protagonisten, hat sich zuerst für mich sehr spannend angehört. Doch leider konnte mich das ganze nicht so überzeugen. Ich fand es alles ein bisschen platt geschrieben. Manche Situationen waren zwar sehr gut gelungen aber dennoch hat mir meist immer der gewisse Kick gefehlt der es hätte perfekt machen können. Somit hielt sich die Spannung in Grenzen. Die Charaktere haben mir auch nicht ganz so zugesagt. Ich fand sie etwas unpersönlich, sowie auch unsympathisch und der Schreiberling hat mich oftmals etwas aufgeregt und ich war schnell genervt von ihm. Da find ich, hätte man es besser machen können. Der allgemeine Aufbau ist nicht schlecht und hätte definitiv um einiges mehr Potenzial gehabt. Was die ganzen Personen betrifft, wäre es besser gewesen, wenn man sie nach und nach durch das ganze Buch erst kennen gelernt hätte. Bei vielen war es ja direkt am Anfang der Fall, wobei es mir zu viel war. Schon fast überfordert und ich deshalb immer wieder aufhören musste. Das hat mich zu sehr verwirrt. Braylar war mir auch manchmal nicht so ganz geheuer. Ich fand ihn irgendwie seltsam. Die einzigste Person die ich im Buch wirklich mochte war Lloi. Ich hab das eBook oftmals auch weglesen müssen, weil es mich eben nicht so mitgezogen hatte. Den Schreibstil selbst, fand ich ganz in Ordnung. Es war leicht geschrieben und nicht so kompliziert wie bei manch anderen Büchern. Im großen und ganzen fand ich das Buch okay. Es bekommt von mir 3 von 5 Sterne

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Vita

Jeff Salyards

Jeff Salyards wuchs in einem kleinen, verschlafenen Ort nördlich von Chicago auf. Schon früh träumte er sich in laute und chaotische Welten voller unzähmbarer Charaktere. Seine Faszination für die Fantastik hat er niemals verloren. Neben seinem Job bei der American Bar Association widmet er sich dem Schreiben fantastischer Abenteuer. Salyards lebt mit seiner Frau und seinen drei Töchtern in der Nähe von Chicago.

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