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Tausend Nächte aus Sand und Feuer

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€ 13,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 17,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-16746-2

Erschienen: 24.05.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Lo-Melkhinn hat schon dreihundert Mädchen auf dem Gewissen, bevor er in ihr Dorf kommt, um sich eine neue Braut zu suchen. Als sie die Staubwolke am Horizont sieht, weiß sie, dass er das hübscheste Mädchen im Dorf mitnehmen wird: ihre Schwester. Aber das wird sie nicht zulassen. Stattdessen kehrt sie selbst mit dem geheimnisvollen Wüstenherrscher in seinen Palast zurück. Der Tod scheint ihr sicher, doch am nächsten Morgen ist sie immer noch am Leben. Von nun an erzählt sie Lo-Melkhinn jede Nacht eine neue Geschichte und jeden Morgen erwacht sie mit einem magischen Funken in sich, der von Tag zu Tag mächtiger wird ...

E. K. Johnston (Autorin)

Emily Kate Johnston hat eine Ausbildung zur forensischen Archäologin, ist von Beruf Buchhändlerin und liebt von Natur aus Grammatik. Sie ist sich sicher, dass sie die „reale Welt“ eines Tages verstehen wird, aber bis dahin verbringt sie so viel Zeit wie möglich in anderen Welten. Wenn sie nicht gerade auf tumblr unterwegs ist, träumt sie vom Reisen und von Tolkien. Oder sie schreibt Bücher. Kommt ganz auf das Wetter an.

ekjohnston.ca/

Aus dem Englischen von Petra Koob-Pawis
Originaltitel: A Thousand Nights
Originalverlag: Hyperion

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-16746-2

€ 13,99 [D] | CHF 17,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbt

Erschienen: 24.05.2016

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Wenn Geschichten Dir das Leben retten können...

Von: Susanne Glahn / Solara300/ Solaria Datum: 28.01.2017

fantastikbooks.blogspot.de/

Kurzbeschreibung
Eine unerwartete Wendung beginnt in dem Fall, als sich eine junge Frau entschließt sich selbst, anstatt ihre bildhübsche Schwester dem Wüstenherrscher Lo-Melkhinn zu überlassen.
Leider hat sie nicht damit gerechnet, das sich hinter den Sagen mehr verbirgt und das sie einem großen Geheimnis auf die Spur kommt. Die Frage ist nur, wie lange wird sie leben, den der Herrscher ist dafür bekannt seine Bräute in der ersten Nacht zu töten. Somit sind schon hunderte auf seinem Gewissen, die zwar vom Volk verehrt werden, aber trotz allem Tod sind.

Wie wird diese Geschichte enden, mit dem Mut der jungen Frau...



Cover
Das Cover ist passend zu der Geschichte die ja mitten in der Wüste spielt.
Sehr schön daran ist der Sternenhimmel und der Titel der mit dieser goldenen Schrift.



Schreibstil
Die Autorin E. K. Johnston hat hier eine interessante Geschichte erschaffen, die von den Erzählungen der jungen Frau über ihre Familie geht und ihren Empfindungen am Herrscherhof.
Ich fand es teilweise sehr interessant, aber der Spannungsbogen konnte mich nicht wirklich fesseln. Den man denkt immer es geht weiter und weiter und es dauert, bis man dann wirklich soweit ist, das es interessant wird. Denn die Charaktere haben mich jetzt leider nicht so in ihren Bann gezogen.
Deshalb muss ich leider Punkte abziehen, wobei das nur meinem persönlichen Leseempfinden entspricht.

Meinung
Wenn Geschichten Dir das Leben retten können...

Dann sind wir bei Lo-Melkhinn der jedes Mal eine neue Braut erwählt aus einem Dorf wenn seine erst angetraute verstorben ist und dies passierte jetzt schon über 300-mal.
Erschreckend und Furchterregend möchte man am liebsten die Töchter aller Familien verstecken, wenn man von er Staubwolke erfährt die der Herrscher und sein Gefolge an den Tag legen.

Genau das dachte sich auch eine junge Frau die mit ihrem Jahreszwilling aufgewachsen ist und sich lieber selber opfert, als ihre Schwester in den sicheren Tod reiten zu lassen.
Dabei geschieht das erste Mal merkwürdiges, den sie wird wirklich die nächste angetraute, obwohl der Herrscher Lo-Melkhinn sehr wohl weiß, das sie nicht diejenige war die ihm zugedacht ist.
Er ist interessiert und möchte mehr erfahren, dessen ist seine Braut sich sicher und fängt an ihm jede Nacht Geschichten zu erzählen und seltsamerweise hat sie keine Angst vor ihm.

Am Tag erfährt sie dann mehr über den Herrscher, seine Mutter und einen Vorfall der alles veränderte.

Gelungen finde ich den Ansatz der Idee und der Geschichte, der einen mitnimmt in die Wüste die mehr als ein Geheimnis ihr Eigen nennt. Des Weiteren hat auch die junge Frau mehr an sich als man zuerst vermutet, denn sie ist stärker als gedacht und beide müssen feststellen dass sie mehr als nur keine Furcht vor dem anderen haben.


Fazit
Eine interessante Geschichte die mich leider nicht fesseln konnte.
Wenn ein Ereignis alles verändert.

3 von 5 Sternen

märchenhaft geschrieben, inhaltlich aber seltsam umgesetzt

Von: waldschrat liest Datum: 06.08.2016

https://chaosqueeninaction.wordpress.com/

„Tausend Nächte aus Sand und Feuer“ ist neben „Zorn und Morgenröte“ die zweite Märchenadaption rund um die Geschichte von tausendundeiner Nacht. Ich habe zwar gehört, dass sich manche darüber aufregen und nachzuweisen hoffen, wer wohl bei wem abgeschrieben hat, aber ich habe beide gelesen und meiner Meinung nach, haben die beiden Bücher nichts miteinander zu tun. Es geht bei beiden um die Grundgeschichte, dass ein Herrscher ständig junge Frauen heiratet und diese dann sterben müssen, aber da hören die Gemeinsamkeiten auch schon auf. Beide Romane haben ebenfalls eine völlig unterschiedliche Herangehensweise und Auflösung des ganzen Dramas und ich vermute fast, dass es daher eher wenig Leser geben wird, denen beide Bücher gleichzeitig gefallen – gerade, weil sie so unterschiedlich sind.

Die Geschichte beginnt mit einem kleinen Wüstendorf und der Angst der Protagonistin, dass der Herrscher dieses Mal in ihr Dorf kommt und das hübscheste Mädchen auswählen wird, nämlich ihre Schwester. Leider haben beide Mädchen keinen Namen, außer dass sie jeweils als die Schwester der anderen bezeichnet werden, daher kann ich immer nur von „Protagonistin“ oder „Heldin“ sprechen. Das ist übrigens auch ein Minuspunkt von mir an das Buch: es gibt eigentlich nur zwei Personen, die einen Namen haben, nämlich der Herrscher: Lo-Melkhinn und eine Wache. Die Heldin bekommt ganz am Ende einen Namen verpasst, aber man kann eigentlich nicht von einem Rufnamen sprechen. Die Entscheidung, ansonsten keine Namen zu verwenden, fand ich persönlich schade, weil dadurch eine gewisse Identifikation verlorengeht. Namen haben ja bekanntlich Macht und diese ist für mich ein Stück weit verloren gegangen.

Die Heldin hat also Angst, dass Lo-Melkhinn ihre Schwester mitnimmt und sorgt mit einem Trick dafür, dass sie statt dessen ausgewählt wird. In dem Märchen würde sie dem Herrscher jede Nacht eine Geschichte erzählen, die so spannend ist, dass sie den Morgen überlebt und es Abends wieder von vorn beginnt. Wie ich aber bereits sagte, ist dieses Buch zwar angelehnt an das Märchen, die Erklärung ist aber eine völlig andere – sowohl für das Handeln des Herrschers, als auch für das Überleben des Mädchens. Warum sie viele Wochen überlebt, will ich hier nicht verraten, aber es hat nichts mit dem Erzählen von Geschichten gemein (auch wenn das in der Inhaltsangabe steht – keine Ahnung warum der Verlag sich dafür entschieden hat, denn es entspricht nicht wirklich der Handlung) und er verliebt sich auch nicht in sie. Und auch wenn ich es gut fand, dass sie sich nicht einfach (grundlos und instant) verlieben, so hat mir die Interpretation leider nicht gefallen. Es spielt sehr viel Magie eine Rolle und wie das alles miteinander verflochten ist, wurde zwar märchenhaft-malerisch erzählt, aber mir persönlich hat diese Umsetzung nicht gefallen.

Ich kann „Tausend Nächte aus Sand und Feuer“ grundsätzlich allen Liebhabern von arabischen Märchen empfehlen, aber wem die Umsetzung gefallen wird und wem nicht, kann ich leider nicht abschätzen. Vom Schreibstil her hat mir das Buch absolut gefallen (bis auf die fehlenden Namen), ich bin wunderbar in der Welt versunken und habe mich gen Osten entführen lassen. Aber die Umsetzung mit der ganzen Magie, dem Feuer, dem Weben und die Tiere, die später entstehen (müsst ihr selbst lesen!), war mir zu weit hergeholt bzw. hat mir einfach nicht gefallen. Geschmäcker sind aber verschieden, weswegen ich das Buch wirklich empfehlen kann, auch wenn ich nur 3 von 5 Sternen vergeben werde.

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