Terra

Roman

(8)
eBook epubNEU
11,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 14,00 * (* empf. VK-Preis)

Bestellen Sie mit einem Klick:

Oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler

In der Zukunft hat sich die Erde in ein ökologisches Wrack verwandelt. Der Mond ist ein einziges Bergwerk, und alle Hoffnungen liegen nun auf der Besiedlung des Mars. Dessen Terraforming ist in vollem Gange, und mit Raumfrachtern werden die Rohstoffe des roten Planeten abtransportiert. Jak ist Mechaniker an Bord eines dieser vollautomatischen Frachter, der gerade mit zwei Millionen Tonnen Erz auf dem Weg zur Erde ist. Was er nicht weiß: Einer der Container ist vollgestopft mit Bomben. Und auch Jak hat ein paar Geheimnisse zu verbergen. Für ihn und seine Schwester Sal, die als Marshal auf dem Mond stationiert ist, beginnt ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit, bei dem es um nichts weniger geht als um das Schicksal des Planeten Erde …

»›Terra‹ von T. S. Orgel gehört zum Besten, was 2018 in deutscher Sprache in [der Science-Fiction] veröffentlicht wurde!«


eBook epub (epub), 3 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-641-23160-6
Erschienen am  12. November 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Tolle SciFi aus deutscher Feder!

Von: Janine Gimbel

09.12.2018

Der Planet Mars in der Zukunft. Die Erde ist so gut wie unbewohnbar geworden, deshalb suchen die Menschen im All nach neuen Lebensorten. Das Terraforming des Mars ist so gut wie abgeschlossen, bald können auch hier viele Menschen leben und vom Mars aus kann der Mond ebenfalls weiter ausgebaut werden. Zu diesem Zweck werden Rohstoffe vom roten Planeten zu dem Erdtrabanten gebracht. Auch Jak ist an Bord eines der Raumfrachter für die Ladung zuständig. Als seine ihn unterstützende KI Nina eine Unregelmäßigkeit in der Ladung feststellt, entdecken die beiden einen verdächtigen Container im Laderaum. Die Vermutung legt nahe, dass er bis oben hin mit Bomben gefüllt ist. Woher kommen die Bomben und was bezwecken die Verantwortlichen mit ihnen? Jak und seiner Schwester Sal, die auf dem Mond stationiert ist, bleiben sechs Tage bis zu Jaks Ankunft auf dem Erdtrabanten. Dann könnte eine mögliche Explosion bei der Mondlandung ihr Leben und das aller anderen riskieren. Unter dem Pseudonym T. S. Orgel schreiben die beiden Brüder Tom und Stephan Orgel gemeinsam Fantasy-Romane und mit „Terra“ ihren ersten Science-Fiction Roman. Sie haben sogar bereits den Deutschen Phantastik Preis gewonnen. Science-Fiction aus deutscher Feder gibt es zudem zurzeit nicht mehr allzu oft, umso größer war mein Interesse an diesem Roman. Und das Interesse wurde nicht enttäuscht: Die beiden Autoren liefern eine versiert geschriebene Geschichte, die alles hat, was eine gute Space Opera braucht. Protagonisten mit dunkler Vergangenheit zum Beispiel. Jak wurde mal beim Drogenschmuggeln entdeckt und hat nur glücklichen Zufällen zu verdanken, dass er die Erde, die zunehmend unwirtlich geworden ist für die Menschen, verlassen durfte, um eine so verantwortungsvolle Aufgabe wie die Begleitung eines Raumtransports zu übernehmen. Den Autoren gelingt es zudem, die Handlung konstant spannend zu halten. Man möchte ständig weiterlesen und wissen, was im nächsten Kapitel passiert. Es wird wirklich nie langweilig. Das liegt an einer gut durchdachten Handlung, die immer wieder, auch im Mittelteil, kleine Highlights hat. Dazu gibt es im Roman einiges zu entdecken. Den bewohnten Mond zum Beispiel und den für die Besiedlung durch Menschen vorbereiteten Mars. Man erhält viele interessante Infos, die auch durch einige wenige Schwarzweiß-Abbildungen unterstützt werden. Ein Roman der ganz großes Kino ist – es wäre tatsächlich kein Wunder, wenn den jemand irgendwann verfilmen wöllte. „Terra“ hat alles, was ein guter Science-Fiction Roman braucht: spannende Details, eine packende Geschichte, immer wieder mitreißende Szenen und Nervenkitzel! Alle Daumen nach oben! Bitte mehr davon!

Lesen Sie weiter

Guter Mix aus Action und Erzählung

Von: Der Büchernarr Frank

02.12.2018

Das Szenario ist sicherlich nicht neu. Die Erde ist ausgebeutet, die Menschheit dehnt sich auf die nächsten Trabanten aus, auf denen Leben zumindest denkbar ist. Rohstoffe werden nun nicht mehr auf der Erde gefördert, sondern auf dem Mars. Den Leser verschlägt es auf einen der Transportconvois, die die Rohstoffe zur Erde transportieren. +++ Nicht neu?! +++ Auch wenn die Story nicht neu ist und schon x-mal in Science-Fiction-Romanen zu lesen war, so hat es dennoch Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Wenn es nicht die Rahmenhandlung war, die für das Lesevergnügen sorgte, so muss es etwas anderes gewesen sein. Wobei natürlich eine Erzählung nicht nur deswegen schlecht sein muss, weil sie in bekannten Bahnen verläuft. Viele Überraschungsmomente sollte der Leser allerdings nicht erwarten. Und so sind es die Erzählweise und die Darstellung der Charaktere, die in meinen Augen diesen Roman prägen. Die Gebrüder Orgel beschreiben die Science Fiction Welt derart selbstverständlich, dass schon fast kein Zweifel an dessen Glaubwürdigkeit aufkommen mag. Diese Authentizität der Welt überträgt sich nahezu nahtlos auf die Charaktere. +++ Charakter +++ Das Buch wird von zahlreichen schillernden Charakteren bereichert, wobei ich persönlich das im Anhang befindliche Personenverzeichnis ein wenig übertrieben finde. Die Anzahl der Personen ist durchaus überschaubar und durch die gute Beschreibung des Autorenpaars ausreichend individualisiert. Innerhalb der Erzählung gibt es zahlreiche (philosophische) Denkanstöße, wohin sich die Menschheit weiterentwickeln könnte, würden die gröbsten Probleme aus der Welt geschafft. Auch wenn die Erfahrung uns lehrt, dass dieser Zustand nicht erreichbar ist, so ist dieses Gedankenexperiement durchaus erfrischend. Kann sich der Mensch zurück entwickeln, der durchschnittliche IQ wieder sinken? +++ Fazit +++ Mir hat dieser Science-Fiction-Roman nicht nur hinsichtlich des Schreibstils und der Darstellung der Charaktere gefallen, sondern weist auch einen sehr guten Mix von Action und Erzählung vor. Dass die Geschichte nicht sonderlich wendungsreich und streckenweise vorhersehbar ist, kann ich dabei gut verschmerzen, solange ich vom Rest des Buchs gut unterhalten werden. Und genau das, hat dieser Roman gemacht.

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Hinter dem Pseudonym T. S. Orgel stehen die beiden Brüder Tom und Stephan Orgel. In einem anderen Leben sind sie als Grafikdesigner und Werbetexter beziehungsweise Verlagskaufmann beschäftigt, doch wenn beide zur Feder greifen, geht es in phantastische Welten. Nach einer Reihe von Kurzgeschichten und elektronischen Veröffentlichungen erschien 2012 ihr erster gemeinsamer Roman Orks vs. Zwerge, für den sie im Oktober 2013 den Deutschen Phantastik Preis für das beste deutschsprachige Debüt erhielten.

Zur AUTORENSEITE

Links

Zitate

»Die Gebrüder Orgel haben bewiesen, dass sie auch jenseits von Axt und Schwert erfolgreich sein können.«

phantastik-couch.de