Teufelstritt

Ein Fall für Julia Sommer 1
Kriminalroman

(1)
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Als Julia Sommer die Stelle der Försterin im Ebersberger Forst bei München antritt, hofft sie auf einen beruflichen und privaten Neuanfang. Doch Julias Chef, der Waldbesitzer Ludwig Voss, ist ein unsympathischer Macho, der der jungen Frau mehr als einmal zu nahe tritt. Dann zerreißen eines Morgen zwei Schüsse die Stille des Waldes – und anstelle eines gewilderten Hirsches findet Julia Ludwigs Leiche ... Trotz aller Unschuldsbeteuerungen wird sie schnell zur Hauptverdächtigen, vor allem für die verschworene Dorfgemeinschaft. Also stellt Julia selbst Nachforschungen an. Doch der eigentliche Täter liegt schon wieder auf der Lauer – und die Försterin steht zwischen ihm und seinem nächsten Opfer ...

»Ein spannender Heimatkrimi, der ohne Klischees auskommt.«

TV für mich (11. August 2016)

eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-17845-1
Erschienen am  20. Juni 2016
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Ein Fall für Julia Sommer

Leserstimmen

Dieser Krimi spielt direkt vor meiner Haustür

Von: Susanne Edelmann

06.10.2017

Dieses Buch stand schon länger auf meiner Wunschliste, schließlich spielt die Geschichte quasi vor meiner Haustür: Die Försterin Julia Sommer ist glücklich, als sie die heiß ersehnte Stelle im Ebersberger Forst bekommt, denn hier im Forsthaus von Grafenried hat sie die ersten Jahre ihrer Kindheit verbracht, als ihr Vater die Stelle als Förster innehatte. Nun kehrt sie zusammen mit ihrer Oma Martha und ihrem kleinen Sohn Florian zurück. Alles könnte perfekt sein, wenn da nicht ihr unsympathischer Chef Ludwig Voss wäre. Als der ihr zu nahe tritt und es daraufhin zu einem heftigen Streit kommt, ist Julia drauf und dran zu kündigen. Doch dann hört sie, als sie selbst zur Jagd im Forst unterwegs ist, zwei Schüsse und findet kurz darauf am Fuße des Ebersberger Aussichtsturmes ihren Chef erschossen auf. Schnell gerät sie selbst zur Hauptverdächtigen, nicht nur in den Augen von Kriminalhauptkommissarin Baumgartner, sondern auch in den Augen der eingeschworenen Dorfgemeinschaft, die sie plötzlich meidet. Zum Glück bleibt ihr zumindest noch eine Freundin: Teresa, die Mesnerin der örtlichen Kirche. Dafür macht ihr Ex Markus, Florians Vater, Stress und droht, ihr den Jungen wegzunehmen. Julia beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Eine Verdächtige findet sie schnell: Tanja, die junge russischstämmige Freundin von Ludwig Voss, die nun auf ein großes Erbe hofft. Doch da ist auch noch Tom Voss, Ludwigs Sohn, der sein Elternhaus im Streit verlassen hat. Durch ihre Nachforschungen begibt sich Julia in große Gefahr und immer mehr Fragen tun sich auf: Was hat zum Beispiel der Unfalltod ihrer Eltern vor vielen Jahren mit Ludwig Voss zu tun? Wie es scheint, kann ihr darauf nur der Pfarrer von Grafenried eine Antwort geben, aber der weicht immer wieder aus und bezichtigt Julia sogar, ihn vergiften zu wollen. Doch dann liegt der Pfarrer eines Morgens tot in seinem Büro und die Schlinge um Julia zieht sich immer weiter zu. Wem kann sie jetzt noch vertrauen? Neben der durchaus spannenden Handlung war für mich der Wiedererkennungswert das Schönste am Lesen: Der Aussichtsturm, der Biergarten Hubertus, diverse Ortschaften… denn nur Julias Wohnort Grafenried ist fiktiv, alle übrigen im Buch genannten Orte existieren wirklich und sind mir wohlvertraut, so dass ich mich im Setting sofort heimisch fühlte. Etwas schwerer tat ich mir mit Julia, die mir die meiste Zeit über fremd blieb. So konnte ich zum Beispiel ihr schroffes, patziges Verhalten gegenüber der Kommissarin nicht wirklich nachvollziehen: Müsste sie nicht viel mehr daran interessiert sein, Entgegenkommen zu zeigen, um sich selbst von jedem Verdacht reinzuwaschen? Auch ihre Ängste, Florian zu verlieren, sind für mich nicht spürbar, insgesamt bleibt Julia als Person für mich sehr unnahbar. Das ändert sich erst gegen Ende der Geschichte. Und am Schluss drängen sich mir einige Fragen auf, die mich neugierig auf die Fortsetzung „Wolfstanz“ machen: Wer erbt nun den Forst von Ludwig Voss? Kann Julia ihre Stelle behalten und wer wird ihr künftiger Chef? Bahnt sich da womöglich etwas an zwischen ihr und Tom Voss? Antworten darauf bekomme ich hoffentlich schon in knapp drei Wochen bei der Lesung der Autorin in der Gemeindebücherei Vaterstetten.

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Vita

Ursula Hahnenberg, Jahrgang 1974, lebt mit Mann, zwei Jungs und zwei Katzen in einem kleinen Dorf in der Nähe von München. Sie studierte Forstwissenschaften, entschied sich dann aber für das Leben als Schriftstellerin. Heute ist sie als freie Autorin und Lektorin tätig und schreibt neben Büchern auch Artikel und Kolumnen. Nach ihrem Romandebüt »Teufelstritt« ist »Wolfstanz« der zweite Fall für Julia Sommer. Ihre Kurzgeschichte »Wolfskind« wurde für den Ralf-Bender-Preis nominiert, den höchstdotierten Kurzgeschichten-Krimi-Preis Deutschlands.

www.ursula-hahnenberg.de/

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»Mit ihrem Debütroman ist Ursula Hahnenberg ein guter Karrierestart gelungen«

Neues für die Frau Kategorie Die schönsten Sommer-Schmöker (21. Juli 2016)

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