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The Forest - Wald der tausend Augen

Ab 14 Jahren

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€ 7,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 9,00*
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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-03641-6

Erschienen: 20.11.2009
Dieser Titel ist lieferbar.

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Ungeweihte jagen sie, Hoffnung führt sie

In Marys Welt sind die Regeln einfach. - Die Schwesternschaft hat immer recht. Die Wächter schützen und dienen. Und hinter dem Zaun, der das Dorf umgibt, liegt der Wald der tausend Augen, Heimat der »Ungeweihten« – das Nichts. Niemals darfst du diese Grenze überschreiten. Es kommt der Tag, da fühlt sich Mary von diesen Regeln verraten. Sie findet Dinge heraus, die sie nie wissen wollte. Über die Schwesternschaft und ihre Geheimnisse, über die Wächter und ihre Macht. Doch erst als der Zaun durchbrochen und das Dorf überrannt wird, erkennt Mary die schlimmste Wahrheit von allen – wie unbarmherzig die »Ungeweihten« wirklich sind. Jetzt muss sie sich entscheiden. Zwischen ihrer Angst und ihrem Traum von einer anderen Zukunft, zwischen dem einen, den sie liebt, und dem Mann, dem sie versprochen ist. Kann es Leben außerhalb einer Welt geben, die vom Tod beherrscht wird? Und ist Mary stark genug, den Weg durch den Wald der tausend Augen zu wagen?

• Ein Mystery-Thriller der Extraklasse – düster, sexy und nervenzerfetzend

• Ein verliebtes Mädchen, eine rätselhafte Atmosphäre der Angst und das unheimlichste Dorf seit »The Village«

Carrie Ryan (Autorin)

Carrie Ryan wurde in Greenville, South Carolina, geboren. Nach einem Jurastudium arbeitete sie als Staatsanwältin, bevor sie ihre eigene Anwaltpraxis gründete. In ihrer Freizeit schreibt sie und hat jetzt ihr viel beachtetes Debüt "The Forest - Wald der tausend Augen" veröffentlicht. Sie lebt mit ihrem Freund und zwei fetten Katzen in Charlotte, North Carolina.

Aus dem Amerikanischen von Catrin Frischer
Originaltitel: The Forest of Hands and Teeth
Originalverlag: Random House US

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-03641-6

€ 7,99 [D] | CHF 9,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbt

Erschienen: 20.11.2009

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Tiefe Gefühle

Von: Litis Datum: 08.06.2015

litis-fabelhafte-welt-der-buecher.blogspot.de

Das Cover
Das Cover zeigt ein Mädchen, das durch Zweige hindurch auf den Betrachter oder eher auf etwas hinter dem Betrachter blickt. Das Mädchen, vermutlich Mary, befindet sich offensichtlich in einem Wald, dem "Wald der tausend Augen", um den es unter anderem in diesem Buch geht.
Das Cover zeigt nicht viel, außer dem Gesicht und den Zweigen, aber es spiegelt dennoch sehr gut die Geschichte wieder.

Die Story
Die Welt wurde überrannt von lebenden Toten - den Ungeweihten, wie sie sie nennen. Nichts ist mehr wie früher. Ein kleines Dorf, umrahmt von einem Wald und nur durch einen Maschendrahtzaun von den Untoten getrennt, hat sich das Leben erhalten und versucht, eben jenes weiterzuführen. Angeführt durch die herrische Hand einer gottesfürchtigen Schwesternschaft gibt es klare Regeln und Grenzen. Doch eine Jugendliche will nicht glauben, dass das Dorf alles ist, was auf dieser Welt noch existiert. Sie hat die Hoffnung, dass da draußen, außerhalb der Zäune, noch mehr ist.
Der Leser wird in diesem Buch nicht nur mit einer Zombie-Geschichte konfrontiert, sondern auch mit einer rebellischen Jugendlichen, die sich von all den anderen Überlebenden unterscheidet, weil sie nicht an das eingeschränkte Leben, eingesperrt zwischen Zombies und Zäunen, glaubt.
Wer in diesem Roman nach Gemetzel und Blutvergießen sucht, wird enttäuscht. Tod und Verderben sind hier gepaart mit tiefgreifenden Gefühlen und Gedanken und machen diesen Endzeit-Roman zu etwas Besonderem. Die Autorin versteht es prima, sämtliche Gefühle schmerzlich authentisch zu transportieren.

Die Charaktere
Mary ist nicht wie die anderen. Sie kann sich nicht vorstellen, in ihrem Dorf alt zu werden und zu sterben, ohne jemals außerhalb der Zäune gewesen zu sein, ohne jemals das Meer gesehen zu haben, von dem ihr ihre Mutter immer erzählt hat. Sie hegt verbotene Gedanken und sehnt sich danach, außerhalb des Dorfes nach ihrem Schicksal zu suchen.
Mary ist eine emotionale, aber auch selbstbewusste junge Frau, die ihre Ziele klar vor Augen hat und darin auf einem schmalen Grad zur Selbstbezogenheit wandert.
Sie ist unsterblich verliebt, aber ihre Liebe steht unter einem ungünstigen Stern, da sie bereits von einem anderem Mann erwählt wurde. Entweder lässt sie sich auf eine Ehe mit diesem Mann ein oder sie schließt sich der Schwesternschaft des Dorfes an. Gerade, als sie sich mit ihrem Schicksal arrangiert hat, wird ihr Dorf von den Ungeweihten überrannt. Ihre große Liebe Travis ist von nun mit ihr und weiteren Dorfbewohnern auf der Flucht. Bis zum Schluss fällt es ihr schwer, sich zwischen der Liebe und dem Meer zu entscheiden. Zu stark ist ihr Drang nach Freiheit, die sie längst, nun ohne die Fesseln des Dorfes, hat.

Der Schreibstil
Das Buch ist aus der Perspektive von Mary geschrieben. Die Sätze sind zumeist verschachtelt, aber gut zu verstehen. Die Autorin hat eine detaillierte bildliche Schreibweise, die es dem Leser erleichtert, sich die Umgebung und die Geschehnisse besser vorzustellen. Das schafft Nähe zum Inhalt.

Das Ende
Die Entwicklungen zum Ende sind erschütternd und mir standen die Tränen in den Augen. Man hat die ganze Zeit über mit Mary mitgefühlt und ihre Entwicklung beobachtet, hat sich gewünscht, dass alles sich zum Guten wendet. Aber eigentlich wusste man, tief in sich verborgen, dass es zwischen all dem Tod und der Verderbnis kein wirkliches Happy End geben kann. Denn die Ungeweihten sterben nicht...

Fazit
Ein erschütterndes Endzeit-Szenario, nicht allein nur wegen den Untoten, die stetig umherwandeln, sondern auch wegen der unglaublich tiefgreifenden Entwicklung der Hauptprotagonistin und den schmerzlichen Gefühlen, denen man als Leser ausgesetzt ist und die man kaum in Worte fassen kann.

Überraschende Wendungen in einer Geschichte ohne roten Faden

Von: RedSydney Datum: 09.03.2015

worldwidebookz.blogspot.de/

Inhalt

Ihr kleines Dorf ist alles, was sie kennt. Sie hat es nie verlassen, denn draußen, im Wald der Tausend Augen, lauert der Tod.
Und die so gefürchtete Rückkehr.



Mary kennt die Regeln der Schwesternschaft, die regelrecht über die Bewohner herrschen. Doch das macht es in ihren Augen nicht einfacher, sich anzupassen oder gar ihre verborgenen Träume zu vergessen. Denn ihre Mutter erzählt ihr immer wieder vom Meer, von Gebäuden so hoch, dass sie beinahe den Himmel berührten, von einer wundersamen Welt jenseits des dichten Waldes um sie herum.
Dann stirbt ihr letztes verbliebenes Elternteil, gebissen von den Ungeweihten hinter den schützenden Zäunen. Und Mary ist plötzlich völlig allein, ohne Ehemann oder die Unterstützung ihres Bruders. Nur Travis scheint ihr einziger Lichtblick zu sein.
Bis das Dorf von ihren Feinden überrannt wird.



Meinung

Nachdem ich den Klappentext zu The Forest: Wald der Tausend Augen gelesen hatte, war ich richtig interessiert an dem Buch. Klar, das Thema Zombies ist nicht neu, aber das Setting tief im Wald kannte ich so noch nicht aus Dystopien. Dennoch konnte mich der Roman nur teilweise überzeugen.
Das lag zum einen an der Hauptfigur. Es dauerte lange, bis ich überhaupt mit ihr warm wurde, einerseits da ich ihren Charakter kaum fassen konnte, andererseits weil mir ihre Handlungen manchmal komplett unverständlich waren. Kaum konnte ich sie nachvollziehen, tat oder dachte sie wieder etwas, das mich völlig irritiert hat. Es war nicht so, dass sie mir unsympathisch gewesen wäre, nein, ich war einfach nicht in der Lage, mich immer in sie hineinversetzen. Sie scheint nie zu wissen, was sie genau will und wenn sie es weiß, war es mir unverständlich, warum gerade das.
Über die übrigen Protagonisten erfährt man leider lediglich das, was Mary über sie berichtet. In der Hinsicht hätte ich gerne mehr erfahren, vor allem über die Hintergründe. Trotzdem mochte ich Travis, Harry und Jakob sehr gerne und gerade in Zusammenspiel mit Ersteren war mir die Heldin noch am liebsten.



Der Schreibstil liest sich sehr flüssig, was ein schöner Pluspunkt ist, denn er macht es einem leicht, die Geschichte zu verfolgen. An vielen Stellen gelingt es so der Autorin durchaus, Spannung und eine gewisse gruselige Atmosphäre zu erzeugen. Anfangs braucht die Story zwar, um erst einmal in die Gänge zu kommen, allerdings legt sich das mit dem Überfall der Ungeweihten auf das Dorf.
Leider bleibt dabei die Handlung oft der Strecke. Es ist eine Flucht, nichts weiter, von einem Punkt zum nächsten, untermalt und begleitet von den Untoten. Das Meer taucht zwar als zentrales Motiv immer wieder auf, kann jedoch nicht das gesamte Geschehen tragen. Daran ändert auch die Tatsache nicht wirklich etwas, dass ich einige Wendungen richtig mutig und überraschend fand. Viele Leser dürften gerade diese völlig entsetzt haben, die, die The Forest bereits beendet haben, wissen wahrscheinlich, welche ich meine.
Nach dem Ende weiß ich nicht, ob ich mir den zweiten und dritten Band auch noch holen werde, sie stehen zumindest noch nicht auf meiner Wunschliste.


Fazit

The Forest: Wald der Tausend Augen von Carrie Ryan zu bewerten ist schwer. Zum einen mochte ich ein paar ihrer Figuren sehr gerne und sie mir waren trotz ihrer Nebenrollen wunderbar präsent. Von ihnen hätte ich gerne mehr erfahren. Der flüssige Schreibstil hat es mir zudem wirklich erleichtert, der Handlung zu folgen und auch den einen oder anderen Gruselmoment zu erleben. Und viele Wendungen waren für mich richtig überraschend endgültig. Auf der anderen Seite fehlte mir ein roter Faden sowohl in der Geschichte als auch bei der Entwicklung des Hauptcharakters.
Wer Zombie-Dystopien mag, kann dieser gerne eine Chance geben. Richtig schlecht ist sie nicht. Aber völlig überzeugen konnte sie mich leider auch nicht.

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