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The Lost Roman

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€ 8,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 11,00*
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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-14133-2

Erschienen: 31.03.2014
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

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Ein heißer Tag. Ein Campingplatz im Wald. Zwei Frauen – Opfer für den Teenager Ray, der töten will. Er richtet ein Blutbad an, bei dem seine Freunde tatenlos zusehen. 1969, fünf Jahre später: Ray konnte nie überführt werden und ist nach wie vor auf freiem Fuß. Doch er lebt immer einen Schritt vom Abgrund entfernt, und seine Scheinwelt aus Drogen, Sex und krankhaftem Egoismus droht zusammenzubrechen. Was folgt, ist ein Ausbruch des Wahnsinns von albtraumhafter Intensität.

DIE ROMANE VON JACK KETCHUM IM ÜBERBLICK

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Jack Ketchum (Autor)

Jack Ketchum ist das Pseudonym des ehemaligen Schauspielers, Lehrers, Literaturagenten und Holzverkäufers Dallas Mayr. Er gilt heute als einer der absoluten Meister des Horror-Genres. 2011 wurde er zum Grand Master der World Horror Convention ernannt. Er erhielt fünfmal den Bram Stoker Award, sowie 2015 den Lifetime Achievement Award der Horror Writers Association.

Aus dem Amerikanischen von Joannis Stefanidis
Originaltitel: The Lost
Originalverlag: Leisure Books

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-14133-2

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne Hardcore

Erschienen: 31.03.2014

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Wenn man aus lauter Frust zum Monster wird...

Von: Literaturchaos Datum: 07.09.2017

www.literaturchaos.jimdo.com

Mein erster Jack Ketchum! Ich war auf einen Roman eingestellt, der mich in die Abgründe der menschlichen Psyche blicken lassen sollte - und wurde nicht enttäuscht. Spannend in dem Sinne ist dieser Roman nicht, denn man kennt den Mörder von Anfang an. Somit erübrigt sich für den Leser die beliebte "Wer war es denn nun?" -Frage.
Man wird beim Lesen eher zum Voyeur: die Handlung ist grausam, blutig, brutal, beklemmend, unfassbar und deprimierend....aber man MUSS einfach weiterlesen. Lesen, wie aus einem gelangweilten Teenager ein Monster wird, lesen, wie niemand etwas dagegen tut und lesen, wie besagter Teenager immer weiter in einen Strudel aus Hass, Gewalt, Sex und Drogen rutscht, aus dem es kein Entrinnen mehr gibt.
Als Leser "weiß" man mehr als die Protagonisten und würde daher das ein oder andere mal wirklich gerne in die Handlung eingreifen und sämtliche Personen anschreien "Jetzt macht doch endlich die Augen auf und erkennt, was offensichtlich ist!!!". Jack Ketchum vermag es durch seinen Schreibstil, den Leser zu schockieren und bei der Stange zu halten, insofern waren die 430 Seiten innerhalb kürzester Zeit von mir durchgelesen.


Zur Geschichte: 1965 in der Kleinstadt Sparta in New Jersey. Der gelangweilte Teenager Ray, der kein Ziel in seinem Leben hat und seine Zeit mit Drogen, Alkohol und Sex totschlägt, bringt zwei Camperinnen um. Einfach so. Auf brutalste Art und Weise und vor den Augen seiner Freunde Tim und Jennifer. Schon hier erkennt man die Rangfolge in dieser kleinen Truppe. Ray gibt die Kommandos, Tim und Jennifer befolgen sie. Obwohl sie Ray fürchten und irgendwie auch hassen, wagen sie es nicht, ihm Kontra zu geben oder den Kontakt zu ihm einzustellen.
1969. Obwohl die ermittelnden Polizisten Ray von Anfang an als Mörder der zwei Camperinnen in Verdacht hatten, konnte ihm nie etwas nachgewiesen werden. So genießt er seine Freiheit nach wie vor, arbeitet ein wenig im Motel seiner Eltern und konsumiert Drogen und Alkohol in rauen Mengen.
Jennifer und Tim hingegen sind seit den Morden nicht mehr dieselben. Sie belastet diese Tat stark, trotzdem haben sie dichtgehalten. Aus Jennifer ist ein psychisches Wrack geworden. Sie kifft und säuft und geht immer wieder mit Ray ins Bett, obwohl er sie wie den letzten Dreck behandelt und zudem noch ganz öffentlich mit diversen anderen Mädchen was am Laufen hat. Denn Ray ist ein Frauentyp, der wahnsinnig gut aussieht und über eine Menge Charme und Ausstrahlung verfügt.
Dass er allerdings auch unsicher ist und von Minderwertigkeitskomplexen geplagt wird, weiß nur Jennifer. Er lebt in seiner selbsterschaffenen kleinen Scheinwelt, was ihn selber immer wütender werden lässt.


Ich habe beim Lesen, genau wie sämtliche Protagonisten, irgendwann angefangen zu resignieren. Hier kümmert sich jeder nur um die eigenen Probleme und so bleibt es nicht aus, dass die Geschichte auf ein ganz ganz böses Ende zusteuert.
Für Zartbesaitete ist dieser Roman absolut nichts. Wer aber einen Einblick in die allertiefsten Abgründe der menschlichen Psyche nehmen will, dem sei das Buch empfohlen.
Mich hat es sehr gut unterhalten.

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