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The Stand - Das letzte Gefecht Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-15343-4

Erschienen: 08.03.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

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Über 1.500 Seiten Stephen King pur!

In einem entvölkerten Amerika versucht eine Handvoll Überlebende die Zivilisation zu retten. Ihr Gegenspieler ist eine mythische Gestalt, die man den Dunklen Mann nennt, eine Verkörperung des absolut Bösen. In der Wüste Nevada kommt es zum Entscheidungskampf um das Schicksal der Menschheit.

Zum Werkverzeichnis der im Heyne Verlag von Stephen King erschienenen Titel

Weitere Infos zu Stephen King und seinen Büchern

WERKVERZEICHNIS DER IM HEYNE VERLAG ERSCHIENENEN TITEL

Bill-Hodges-Serie

Mr. Mercedes/Ex-Detective Bill Hodges

Übersicht zu den Romanen von Stephen King

Der dunkle Turm

Kurzromane und Erzählungen

Story Selection

Der dunkle Turm – Graphic Novel

  • 1. Der Dunkle Turm (The Gunslinger Born)
  • 2. Der lange Heimweg (The Long Road Home)
  • 3. Verrat (Treachery)
  • 4. Der Untergang Gileads (The Fall of Gilead)
  • 5. Die Schlacht am Jericho Hill (Battle of Jericho Hill)

Sekundärliteratur zu "Der dunkle Turm"

Unter dem Pseudonym Richard Bachman sind erschienen:

Gemeinsam mit Peter Straub:

Sachbücher

E-Book exklusiv

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Stephen King (Autor)

Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk und 2015 mit dem »Edgar Allan Poe Award« den bedeutendsten kriminalliterarischen Preis für Mr. Mercedes. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn zudem mit der National Medal of Arts. Seine Werke erscheinen im Heyne-Verlag, zuletzt der Spiegel-Bestseller Mind Control.

www.stephenking.com

Aus dem Amerikanischen von Harro Christensen, Joachim Körber, Wolfgang Neuhaus
Originaltitel: The Stand
Originalverlag: Doubleday

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-15343-4

€ 13,99 [D] | CHF 17,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 08.03.2016

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Ein King-Klassiker und echtes Leserattenfutter!

Von: Alexandra (The Read Pack) Datum: 02.09.2016

www.readpack.de

Im Original erschien “The Stand” im Jahr 1978, die ungekürzte Fassung in deutscher Übersetzung schließlich im Jahr 1990. Damit ist “The Stand – Das letzte Gefecht” ein echter King-Klassiker, aber keineswegs veraltet.

“The Stand” beschreibt die Entwicklung einer dramatischen Seuche: aus einem amerikanischen Militärlabor entkommt der Virus “Captain Trips”. Mit einer unglaublichen Ansteckungsrate von 99,4 % breitet sich der Virus rasant unter der Bevölkerung aus… und tötet. Nach der recht kurzen und sehr dramatischen Pandemie sehen sich die übriggebliebenen, immunen Teile der Bevölkerung vor dem Problem das “Danach” zu überleben. Große Teile der Technologie sind nicht mehr nutzbar, schlicht weil die Experten, welche diese Technik bedienen konnten, verstorben sind. Infrastrukturen und soziale Strukturen sind vollständig zerstört.

In “The Stand” verfolgen wir die Entwicklung dieser dramatischen Seuche, anhand der Schicksale einzelner Menschen. In wechselnden Abschnitten begleiten wir dafür einzelne Überlebende und kleine Gruppen. Es ist wirklich spannend zu verfolgen, wie die Charaktere zuerst um ihr Leben bangen, ständig befürchten Captain Trips doch noch zum Opfer zu fallen, und anschließend erkennen, dass mit der Immunität das Überleben noch längst nicht sicher ist. In typischer King-Manier werden uns die Protagonisten dabei äußerst sympathisch vorgestellt: wir leiden und hoffen mit ihnen. Extrem spannend ist dabei, wie die unterschiedlichen Charakterzüge der Figuren, sich auf ihre Entwicklung auswirken. Es entstehen interessante Konstellationen und Konflikte: freundliche, hilfsbereite Figuren geraten in Bedrängnis und reagieren mit Gewalt, gewalttätige Charaktere ziehen Vorteile aus ihrem Handeln.

Wie bei King üblich gibt es auch bei “The Stand” einzelne Horror- bzw. Fantasyelemente, in diesem Fall düstere Visionen und besondere, scheinbar übernatürliche Figuren, die das Schicksal der Überlebenden lenken und auf ein letztes Gefecht zusteuern. Einerseits sorgen diese Elemente beständig für die Zuspitzung der Handlung und steuern die Geschichte auf einen finalen Konflikt. Andererseits passten sie für meinen Geschmack nicht zur sonst recht sachlich-klaren, dystopischen Atmosphäre.

Denn vor allem im letzten Drittel des Buches werden auch spannende Fragen von Gesellschaft und sozialem menschlichen Verhalten thematisiert: brauchen wir eine Regierung? Ab welcher Größe von Gemeinschaft? Wie sollen Recht und Ordnung gehandhabt werden? Dieses “Planspiel” hat mich extrem begeistert und war wunderbar aufgebaut. Schritt für Schritt bewegt sich die Gemeinschaft der Überlebenden weiter, wird mit immer neuen Konflikten konfrontiert und löst diese. Nach meinem Geschmack fehlten spannende Aspekte wie Eigentum und Arbeitsverteilung, ich hätte gern viel mehr davon gelesen. Dennoch stellt Stephen King zielsicher Fragen über unsere Staaten und Strukturen, die mich auch nach der Lektüre noch beschäftigten.

Obwohl das Buch in der aktuellen Taschenbuchausgabe gut 1.700 Seiten stark ist, kommt keine Langeweile auf. Da wo andere Bücher sich dem Ende zuneigen, werden bei “The Stand” die Charakterbeschreibungen beendet, die Reise einzelner Figuren durch die USA zieht sich über hunderte Seiten und ist doch atemlos, kurzweilig.

Wirklich gestört haben mich nur die Abschnitte um den “Mülleimermann”, eine der skurrilen, beinahe übernatürlichen Figuren. Obwohl der Ansatz diese Abschnitte auch sprachlich vom Rest zu trennen mir gut gefiel, schienen diese Teile der Geschichte nicht zum Rest zu passen. So ging es mir teils auch mit dem düsteren Kraft in der Geschichte, die zwar als wichtiger Gegenpol und Auslöser des Kampfes zwischen Gut und Böse funktioniert, aber in seiner Ausgestaltung nicht so hundertprozentig ins Bild passte.

Für mich war “The Stand” eine wirklich lohnenswerte und mitreißende Lektüre. Von der Stärke des Buches sollte man sich da keineswegs abhalten lassen, es ist pures Leserattenfutter. Ich schwanke zwischen reiner Begeisterung und einigen Kritikpunkten durch für mich nicht ganz passende Elemente. Deswegen werden es “nur” 4 von 5 Leseratten, die Reise in die frühen Werke des King hat sich dennoch gelohnt. Seinen Stil und vor allem seine Denkweise dort schon so klar zu erkennen, ist wirklich beeindruckend. In gewisser Weise sind diese frühen Geschichten auch schmutziger und härter, als neuere Veröffentlichungen. Bücher in denen ich mich wirklich wohl fühle.

The Stand (Stephen King)

Von: Poldi Datum: 12.05.2016

www.poldis-hoerspielseite.de

Ein künstklich gezüchteter Grippevirus bricht versehentlich aus und wütet schrecklich unter der Menschheit, sodass in den USA nur noch wenige Überlebende versuchen, die Zivilisation wieder aufzubauen. Doch auch das Böse erhebt sich aus diesem ganzen Chaos und schart einige Menschen um sich, doch auch eine Gruppe von Widerständigen formiert sich...

„The Stand“ ist der vierte Roman, der von Stephen King veröffentlicht wurde, zunächst in einer deutlich gekürzten Fassung. Erst Jahre später konnte der Meister des Grauens sein Werk komplett in einer Neuauflage auf den Markt bringen. Diese Version hat sich glücklicherweise als Standard durchgesetzt, auch in der Auflage von 2016 wurde auf über 1700 Seiten die komplette Geschichte erzählt. Die Seitenanzahl deutet schon darauf hin, dass King sich nicht gerade kurz gefasst hat. Vielmehr fabuliert er unglaublich detailreich und mit einem scharfen Blick für die Charaktere, nimmt jeden einzelnen völlig auseinander, kehrt langsam und genüßlich den innersten Kern heraus. Es sind keine Helden, die King hier in den Mittelpunkt stellt – im Gegenteil. Sie sind von Ängsten zerfressen, kommen auch mal vom Weg ab, treffen falsche Entscheidungen und lassen sich verführen. Das ist unglaublich intensiv beschrieben, aber auch recht anstrengend zu lesen. Da alles miteinander verknüpft ist, kommen auch Details später zu einer wichtigen Bedeutung. Und durch diese sehr ausführliche Beschreibungen ist das Tempo auch recht niedrig, wirkliche Fahrt kommt eigentlich nur im ersten Drittel und ganz zum Schluss auf. Zugegeben, eine Seiten des Romans waren für mich nur schwer verdaulich, das komplexe und ungeheuer faszinierende Werk entschädigt dabei aber für vieles.

Denn neben diesen ganzen Charakterbeschreibungen erzählt King auch einen klassischen Kampf von Gut gegen Böse. Seine Charaktere stehen auf beiden Seiten, werden von zwei sehr konträren, aber ungemein charismatischen Figuren gelenkt und beeinflusst. Sicherlich steuert dabei alles auf einen Showdown hin, aber hier ist der Weg das Ziel und die eigentliche Erfüllung, die dieses Buch zu bieten hat.

King typische Schreibeigenschaften finden sich in „The Stand“ sehr verdichtet vor, eine detailreiche, ausschweifende Beschreibung, ein eher langsames Tempo, mystische Gestalten, der Kampf gegen einen scheinbar übermächtigen und unheilvollen Gegner. Das wird keinen überzeugen können, der auch ansonsten nichts mit dem Autor anfangen kann, ist für mich aber eines seiner besten Werke und äußerst lesenswert.

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