Tief im Wald und unter der Erde

Thriller

(4)
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Es lebt tief im Wald. Es verfolgt dich. Und es tötet …

Eine einsame Bahnschranke im Wald, dunkle Nacht. Seit an diesem Ort vier ihrer Freunde bei einem mysteriösen Unfall ums Leben kamen, wird Melanie von panischer Angst ergriffen, wenn sie hier nachts anhalten muss. Denn jedes Mal scheint es ihr, als krieche eine dunkle, schemenhafte Gestalt vom Waldrand auf ihren Wagen zu. Niemand glaubt ihr – bis die junge Jasmin Dreyer verschwindet, und ihr Fahrrad an der Bahnschranke gefunden wird …

Ein genialer, abgründiger Psychothriller.

Ein psychopathischer Killer, eine verschwundene Frau und ein Versteck tief im Wald ...


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ISBN: 978-3-641-03531-0
Erschienen am  20. November 2009
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Sehr empfehlenswert!

Von: janasleseliebe

13.10.2019

Hier ist Spannung ab der ersten Seite angesagt, wodurch man direkt mitten in der Geschichte landet. Der Perspektivwechsel zwischen Ermittlung, Opfer und Täter macht es zu einem kurzweiligen Lesevergnügen. Besonders gefallen haben mir die Einblicke in die Vergangenheit des Täters und, dass die Story keinen "0815" Thriller abgibt, sondern etwas ausgergewöhnlicher ist. Also durchaus empfehlenswert an alle Thriller-Fans!

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Spannend von Anfang bis zum Ende

Von: Lena

23.08.2019

Ich kenne bereits einige Werke des Autors Andreas Winkelmann, die mir wirklich gut gefallen haben. Aus diesem Grund wollte ich ganz gerne auch mal in den älteren Titeln von ihm stöbern. Soviel sage ich vorab, wenn man Thriller mag, sollte man hier an „Tief im Wald und unter der Erde“ nicht vorbeikommen. Alleine das Szenarion, welches im Klappentext beschrieben wird, verursacht bei mir ganz klar eine Gänsehaut. Wenn man sich dann noch überlegt, selbst im Dunkeln, mitten im Nirgendwo zu stehen und sich beobachtet zu fühlen, gibt es für mich kein Halten mehr. Oder geht euch das anders? Eine junge Frau empfindet genau dieses Grauen jedes Mal, wenn sie an einer bestimmten Bahnschranke steht. Doch niemand nimmt sie und ihre Gefühle ernst. Das muss ein schreckliches Gefühl sein, insbesondere, wenn man selbst so darunter leidet und es einen dauerhaft beschäftigt. Das ist schon schlimm genug, aber wenn sich plötzlich die Ereignisse wiederholen, welche Vorwürfe wird man sich dann machen? Nur weil man eine junge Frau nicht ernstgenommen hat. Wir begleiten die Ermittlerin Nele Karminer bei ihrer Arbeit. Sie hat schon einiges erlebt, was ihre Ansichten und auch die Arbeit nachhaltig beeinflusst. Nele geht in ihrer Arbeit voll auf und ist wirklich engagiert. Ich mochte sie von Beginn an. Manchmal ist es sicherlich nicht leicht, sich in einem Beruf, in dem Männer wohl immer noch in der Überzahl sind, durchzusetzen. Nele gelingt dies jedoch, in den meisten Fällen, wirklich gut, ohne dass sie sich über ihre Kollegen stellt. Im Gegenteil, sie wird durch ihre Erfolge bei der Arbeit, mehr als nur geachtet. Aufbau, Struktur & Stil: Die Handlung in „Tief im Wald und unter der Erde“ wird dem Leser, größtenteils, aus Sicht der Ermittlerin geschildert. Der Autor hat sich hierbei für die Perspektive in der dritten Person entschieden. Angesichts der Thematik empfinde ich das auch als passend. In den Kapiteln hat er auch immer wieder kurze Rückblenden, die aus der Vergangenheit des Täters erzählen, eingebaut. Die Geschihte wird schnell aufgebaut und man ist gleich mitten im Geschehen, was mir sehr zugesagt hat. Andreas Winkelmann baut eine wahnsinnig düstere und atmosphärische Stimmung auf, die mir immer wieder eine Gänsehaut über den Rücken gejagt hat. Die Spannung ist unglaublich und ich wollte das Buch bereits nach wenigen Seiten nicht mehr zur Seite legen. Durch unerwartete Wendungen gelang es „Tief im Wald und unter der Erde“ auch immer wieder mich auf falsche Fährten zu führen. Besonders gut gefallen hat mir auch, dass ich bis zum Ende miträtseln konnte, warum all diese Dinge geschehen. Fazit: „Tief im Wald und unter der Erde“ ist es gelungen mich dauerhaft zu fesseln. Es jagte mir während des Lesens immer wieder Gänsehaut über den Rücken. Was für eine düstere Atmosphäre !!

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Vita

Andreas Winkelmann

Andreas Winkelmann, geboren 1968, entdeckte schon früh seine Leidenschaft für unheimliche Geschichten. Er war unter anderem Soldat, Sportlehrer und Taxifahrer, hielt es aber in keinem Job lange aus und blieb nur dem Schreiben treu. »Der menschliche Verstand erschafft die Hölle auf Erden, und dort kenne ich mich aus«, beschreibt er seine Faszination für das Genre des Bösen. Er lebt heute mit seiner Familie in einem einsamen Haus am Waldesrand nahe Bremen.

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