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Tiefe Stiche Thriller

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-16546-8

Erschienen: 09.05.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

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Die erste Frau wird auf dem Parkplatz eines Supermarkts niedergestochen. Die zweite in einem Wohngebiet. Kurz darauf wird eine Schwerverletzte auf einem Radweg mit knapper Not gerettet. Ganz Alkmaar steht unter Hochspannung: Wen wird es als Nächstes treffen? Kommissarin Lois Elzinga hat weder eine brauchbare Spur noch ein hilfreiches Täterprofil. Jemand scheint wahllos Frauen anzugreifen. Erst als der Täter wieder zuschlägt, begreift Lois, wie viel dieser Fall mit ihr selbst zu tun hat – und wie wenig Zeit ihr bleibt …

"(...) hochspannender Thriller."

BELLA Fauenzeitschrift ("Unser Bücher-Sommer") (08.06.2016)

Simone van der Vlugt (Autorin)

Simone van der Vlugt, geboren 1966, eroberte mit ihrem ersten Psychothriller "Klassentreffen" die internationalen Bestsellerlisten und ist seitdem aus dem Spannungsgenre nicht mehr wegzudenken. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Alkmaar in den Niederlanden.

"(...) hochspannender Thriller."

BELLA Fauenzeitschrift ("Unser Bücher-Sommer") (08.06.2016)

Aus dem Niederländischen von Janine Malz
Originaltitel: Vraag niet waroom
Originalverlag: Anthos

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-16546-8

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Diana

Erschienen: 09.05.2016

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Toller Krimi mit viel Polizeiarbeit

Von: Ponine T. Datum: 20.02.2017

nichtnocheinbeautyblog.blogspot.de/

Die erste Frau wird auf dem Parkplatz eines Supermarkts niedergestochen. Die zweite in einem Wohngebiet. Kurz darauf wird eine Schwerverletzte auf einem Radweg mit knapper Not gerettet. Ganz Alkmaar steht unter Hochspannung: Wen wird es als Nächstes treffen? Kommissarin Lois Elzinga hat weder eine brauchbare Spur noch ein hilfreiches Täterprofil. Jemand scheint wahllos Frauen anzugreifen. Erst als der Täter wieder zuschlägt, begreift Lois, wie viel dieser Fall mit ihr selbst zu tun hat – und wie wenig Zeit ihr bleibt …



Eins vorneweg: Lieber Diana-Verlag, könnt ihr aufhören, alles, was einen Serientäter beinhaltet, automatisch als Thriller anzupreisen und stattdessen ma sagen, was das Buch ist: ein verdammt guter Kriminalroman, in dessen Mittelpunkt nicht etwa der Thrill steht, sondern ganz solide Polizeiarbeit? Das würde dem Buch nämlich so viel gerechter werden!



Ich war, das kann man merken, anfangs auf etwas anderes eingestellt und hätte das Buch dann fast zu betulich gefunden. Dass dem nicht so war, liegt vor allem an der Fähigkeit der Autorin, einen solcehn Lesefluss zu entwickeln, dass ich einfach weiterlesen musste. Das Buch wird in zwei Handlungsebnen erzählt, man erfährt immer mehr über die geschichte der Kommissarin, die ich persönlich wirklich gut gezeichnet finde. Dass es sich hier um den dritten Teil einer Reihe handelt, wusste ich nicht, aber das hat für mich nicht wirklich einen Unterschied gemacht, van der Vlugt geht nicht den Weg, die Hauptfigur immer mehr zum dramaturgischen Mittelpunkt werden zu lassen. Stattdessen werde ich als Leser Teil der Ermittlungsakte, ich verfolge Spuren, laufe ins Leere und verusche, eine Verbindung zwischen meinen (im Gegensatz zur Polizei ein wenig weiterreichenden) Informationen zu sehen. Gefoppelt ist das ganze dann an eine schöen Figurenzeichnung, bei der mir die Hauptfigur immer sympathsciher wird, obwohl sie mit Ecken und Kanten ausgestattet ist. Für mich ist das der klare Pluspunkt dieses Krimis und genau der Grund, warum ich ihn weiterempfehle.

Ein sehr raffinierter Plot - was sich allerdings erst am Schluss erschließt!

Von: Annette Traks Datum: 19.07.2016

www.annette-traks.com

In der holländischen Stadt Alkmaar werden auf mehrere Frauen Messerattacken verübt. Die erste geschieht auf einem Supermarkt-Parkplatz, kurz darauf ist eine 16-jährige Schülerin in der Nähe der elterlichen Wohnung das Opfer, wenig später greift der Täter eine Radfahrerin bei einer Unterführung an.

Kommissarin Lois Elzinga und ihre Kollegen ermitteln mit Hochdruck,
haben jedoch weder eine passable Täterbeschreibung noch eine heiße Spur.

Die drängendsten Fragen sind zunächst:
Wählt der Täter seine Opfer nach einem bestimmten Kriterium aus oder sticht er wahllos zu?
Wen wird es als nächstes treffen? Was versuchen die Nachbarn der Schülerin zu verbergen?

Während der Recherchen gerät die Kommissarin selbst in das Visier eines Mannes, der ihr vor der Wohnung auflauert, aber das Weite sucht, als sie sich ihm nähert.

Kurz darauf wird in einem nahe gelegenen Park eine weitere Frau mit einem Messer angegriffen.
Gibt es eine Verbindung zwischen Lois Elzinga und den Frauen? Liegt diese vielleicht in Lois' Vergangenheit?
Aber wie passt die Attacke auf einen Mann, der seinen Hund spazieren führte, in das Bild?
Fragen über Fragen, deren Beantwortung den Ermittlern einfach nicht gelingen will.

Dann nimmt die Bedrohung gegenüber Lois Elzinga zu und eskaliert schließlich - aber damit kommt man der Lösung der Fälle gleichzeitig näher!

Resümee:
Das Geschehen spielt sich auf zwei Ebenen ab. Auf der einen finden die aktuellen Ereignisse rund um die Messerangriffe statt, die andere dreht sich um Lois Elzingas Familie und besteht zum Teil aus Rückblenden.
In dem Maße, in dem sich die Haupthandlung zuspitzt, werden auch die privaten Aspekte immer konkreter und dramatischer.

Der Schluss ist in Bezug auf beide Stränge, die unversehens zu einem verschmelzen, erschreckend und erschütternd.
Stand mir lange Zeit Lois Elzingas Familiengeschichte viel zu stark im Vordergrund, so wurde am Ende klar, warum das unabdingbar so sein musste.

Dennoch: Trotz

• einiger Wendungen im Geschehen,
• dramatischer Szenen und Perspektivwechsel zwischen Täter und Lois sowie
• interessanter psychologischer Gesichtspunkte

kam nur mäßig Spannung auf, und lediglich der Showdown am Schluss hatte Thriller-Qualität.

Der Schreibstil der Autorin hat mir ebenso gefallen wie die Figur der Kommissarin Lois Elzinga, die klar konturiert ist und in allen Bereichen sympathisch herüberkommt.

Fazit: ein durchaus lesenswertes Buch - umso mehr mit dem Wissen,
dass beide Handlungsebenen nicht losgelöst voneinander betrachtet
werden können ... was allerdings erst am Schluss deutlich wird.

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