Tod in Porto

Roman
Ein Fall für Inspektor Fonseca

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Das Team von Inspektor Fonseca hatte schon mit eisbeschlagenen Vinho-Verde-Gläsern auf den wohlverdienten Sommerurlaub angestoßen, als plötzlich ein Mann brasilianischer Herkunft erschossen neben seinem Sportwagen aufgefunden wird. Wenig später taucht ein Video auf, das mit dem Fall in Verbindung steht: Eine Zunge und ein Paar Ohren, genagelt an eine Holztür. Die „brasilianische Methode“ mit Spitzeln umzugehen. Das Video hatte acht Empfänger. Sind weitere Morde geplant? Wie viel weiß der Arbeitgeber des Ermordeten, ein windiger Immobilienmakler? Und was hat die Tochter eines berühmten Anwalts aus Sao Paulo mit dem Ganzen zu tun?

Der Fall führt die Ermittler Fonseca, Ana und Pinto in die brasilianische Unterwelt Portos, die sehr viel größer und mächtiger ist, als die malerische Kulisse der portugiesischen Küstenstadt es erahnen lässt.


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ISBN: 978-3-641-23460-7
Erschienen am  10. Juni 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

eine weitere spannende Folge

Von: Ulla Leuwer

15.07.2019

Meine Meinung: Vor einiger Zeit lernte ich Inspektor Fonseca und sein Team kennen und nun freute ich mich, dass ich sie alle bei der Klärung eines weiteren Falles begleiten konnte. Wobei er und seine Leute gar nicht so glücklich waren, standen sie doch quasi sehr kurz vor ihrem Urlaub, als ein Toter gefunden wurde. Zu allem Überfluss entwickelte sich alles anders, als sie es sich gedacht hatten. Mir kam es zunächst etwas sehr verzwickt vor und es tauchten sehr viele Beteiligte auf. Ich war mir nicht sicher, was ich von verschiedenen Personen halten sollte. Mitleid haben oder doch besser sehr misstrauisch bleiben? Natürlich werde ich hier nicht verraten, zu welchem Schluss ich selber gekommen bin. Zumal ich auch das Gefühl hatte, nicht jeder der Ermittler wusste, wie er und sie sich gegenüber bestimmten Personen verhalten sollten. Auf jeden Fall hat mir der Autor einiges geboten, in erster Linie natürlich Spannung und dann ein wirklich überraschendes Ende. Fazit: Auch dieser Fall hat mich ans Buch gefesselt und ich bin natürlich gespannt, ob ich noch weitere Folgen zu lesen bekomme. Aber jetzt empfehle ich erst einmal dieses Buch.

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Urlaub? Oder doch nicht?

Von: Bücher in meiner Hand

04.07.2019

Ich freute mich riesig auf den zweiten Band der Fonseca-Serie! Da der Autor den ersten Band "Barco Negro" noch selbst veröffentlicht hat, war ich gespannt, wie die Zusammenarbeit mit dem Heyne Verlag gefruchtet hat. Fonseca und sein Team freuen sich auf den bevorstehenden Urlaub oder zumindest auf einige ruhige Sommertage. Doch daraus wird nichts, denn mitten in der Nacht wird ein Mann erschossen. Keine Zeugen, kein Motiv. Rui Pinto hat den Toten aber schon öfters gesehen in seinem Quartier, zusammen mit zwei weiteren Männern und einer verschüchterten hübschen Halbjapanerin. Bald stellt sich heraus, dass diese Männer allesamt Brasilianer sind - doch wieso weilen sie in Porto? Die Polizei merkt schnell, dass die Arbeitskollegen und Bekannten des Toten es allesamt mit der Wahrheit nicht so genau nehmen. Das Team ermittelt in verschiedene Richtungen und kommt dem Grund des Verbrechens immer näher. Ein verzwickter Fall, bei dem jeder Ermittlungserfolg schnell wieder getrübt wird oder sich andere Möglichkeiten eröffnen. Die Zusammenarbeit zwischen Fonseca, Pinto, Ana und Dinis wird immer besser. Ana ist mittlerweile vollständig integriert und muss sich keine Sticheleien mehr anhören. Ein tolles Team, von dem ich gerne mehr lesen würde. Doch so richtig packen konnte mich der Krimi nicht. Das Hauptthema "Brasilianische Unterwelt" hat mich dafür viel zu wenig interessiert. Der Krimi könnte damit fast überall auf der Welt spielen, jedenfalls in den Teilen, in denen Portugiesisch gesprochen wird. Ich fand es sehr schade, dass kein näherer lokaler Bezug zu Porto hergestellt wurde wie im ersten Band "Barco Negro" - der mit Fado und Abstechern in die portugiesischer Geschichte herausragend war. Keine Frage, "Tod in Porto" ist spannend und ausgeklügelt, aber gefällt mit den Übeltätern aus mafiösen Strukturen wohl eher Krimilesern und weniger den Leserinnen. Fazit: Ein komplexer Fall für ein tolles Ermittlungsteam, bei dem mir im Gegenteil zum ersten Band das Lokalkolorit fehlt. 3.5 Punkte.

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Vita

Mario Lima

Mario Lima ist das Pseudonym eines deutschen Autors, der seit vielen Jahren in Portugal lebt. Mit seiner Frau und drei Katzen wohnt er im grünen Norden des Landes. Dort kümmert er sich auch gern um seine Weinreben und keltert selbst etwas roten Vinho Verde.

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