Todesdunkel

Thriller

(2)
Todesdunkel
eBook epub
7,99 [D] inkl. MwSt.
7,99 [A] | CHF 9,00 * (* empf. VK-Preis)

Bestellen Sie mit einem Klick:

Oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler

Unter den Brücken Londons wartet der Tod …

An einem diesigen Sonntagmorgen wird die Psychologin Juliet Grey Zeugin eines Leichenfunds unter der Londoner Hammersmith-Brücke. Der Anblick der Toten lässt ihr das Blut in den Adern gefrieren: Die junge Frau ist ihr als Patientin bekannt – und sie trägt Juliets Kleidung. Als die Psychologin kurz darauf eine kryptische Nachricht erhält, in der eine weitere Leiche angekündigt wird, gerät sie selbst in den Fokus der Ermittlungen. Detective Brad Madison glaubt an ihre Unschuld, doch wer hat es auf Juliet abgesehen? Und wie viel Zeit bleibt ihr, bis sich die Schlinge um ihren Hals zuzieht?

"… eignet sich bestens als Lektüre für ein langes Herbstwochenende."

NDR Kultur "Klassisch unterwegs" (15. September 2014)

Aus dem Englischen von Wolfgang Seidel
Originaltitel: The Evil Beneath
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-12465-6
Erschienen am  26. Mai 2014
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Eine Psychologin ermittelt

Von: SabrinasLeseträume

01.10.2015

Eines Morgens im September erhält die Psychologin Juliet Grey eine SMS von einer ihr unbekannten Nummer. Sie soll zu einem bestimmten Zeitpunkt an einer Brücke in London sein. Zuerst zögert sie, aber am Ende gewinnt doch ihre Neugier und die macht sich auf den Weg, nur um mit ansehen zu müssen wie die Leiche einer Frau aus der Themse gezogen wird. Juliet gefriert bei diesem Anblick das Blut in den Adern, aber es kommt noch schlimmer, denn die tote trägt ihre Kleidung. Schon bald gerät sie in den Fokus der Ermittlungen, aber der Detective Brad Madison glaubt an ihre Unschuld. Gemeinsam machen sie sich auf die Jagd nach einem irren Mörder, der bald darauf wieder zuschlägt. Was soll Juliet tun und was hat der Brand ihres Elternhauses, in dem ihr Bruder umgekommen ist, mit der ganzen Sache zu tun? Das Cover zeigt eine Brücke, ein Boot und einige Vögel, die über das Wasser fliegen. Der Hintergrund ist in einem grau-weißen Ton gehalten und soll wahrscheinlich Nebel darstellen, was absolut zu London passt. Obwohl auf dem Cover nicht viel zu sehen ist und der Name der Autorin einen großen Teil davon einnimmt, passt es hervorragend zu dem Buch. Worauf sich der Titel bezieht hat sich mir jedoch nicht vollends erschlossen. Womöglich eine Anspielung darauf, dass die Leiche der Frau mitten in der Nacht an der Themse abgelegt wurde. Die Protagonistin Juliet ist eine sympathische, aber manchmal auch etwas schwierige Persönlichkeit, welche den Mörder auf eigene Faust finden will, wenn die Polizei nicht in die Richtung ermittelt, die sie für die Richtige hält. Dabei geht sie auch unkonventionelle Wege und konsultiert mehrmals ein Medium um an Informationen zu kommen. Andererseits scheut sie auch nicht davor zurück zu lügen und das Gesetz ein wenig zu Recht zu biegen um an ihre Ziele zu kommen. Außerdem befindet sie sich gerade in einer schwierigen Zeit, denn sie hat sich erst vor kurzem von ihrem Freund getrennt und der Tod ihres Bruders lastet immer noch schwer auf ihren Schultern. Verschlimmert wird die ganze Situation auch noch, als sie im Laufe ihrer Nachforschungen herausfindet, dass die Ursache seines Todes womöglich gar kein tragischer Unfall war. Die Geschichte ist ziemlich dicht aufgebaut und es gibt immer wieder neue Verdächtige und Richtungen in welche die Ermittlungen gehen, aber bis zum Schluss bleibt die Identität des Täters geheim. Allerdings ist es eine Person die mehrmals während der Handlung auftaucht und deshalb war ich von der Enthüllung ziemlich überrascht. Ebenso von dem Motiv mit dem die grauenhaften Taten gerechtfertigt wurden. Die Autorin, welche selbst mehr als 15 Jahre als Psychotherapeutin gearbeitet hat, lässt ihre Erfahrungen in das Buch und in ihre Protagonistin einfließen. So erfährt man ein wenig über diesen Beruf und Juliet hat auch den Hang jede Person auf die sie trifft zu analysieren. Was mich ein wenig irritiert hat ist, dass Brad sie in seine polizeilichen Ermittlungen eingebunden hat, da er der Meinung war, dass Juliets Fähigkeiten nützlich sein könnten. Dagegen will ich gar nichts sagen, aber es kommt mir etwas merkwürdig vor, dass die Londoner Polizei anscheinend keine eigenen Psychologen hat, die sie mit diesen Aufgaben betrauen könnten. Zumindest hat das Buch mir das vermittelt. Zwar nur ein kleiner Kritikpunkt, aber meiner Meinung nach erwähnenswert. Der Stil war zwar angenehm zu lesen, aber leider hat mir bis auf die letzten 30-40 Seiten ein wenig die Spannung gefehlt, was meiner Meinung nach einen guten Thriller ausmacht. Obwohl Juliet die ein oder andere Dummheit begangen hat, hatte ich nie das Gefühl, dass sie wirklich in Gefahr schwebte. Trotzdem kann ich das Buch für alle Freunde von gut durchdachten Geschichten mit einer überraschenden Wende am Ende empfehlen, vergebe aber wegen des niedrigen Spannungsfaktors allerdings nur 3.5 von 5 Punkten

Lesen Sie weiter

Leichen unter Londons Brücken

Von: Kerry aus Berlin

05.07.2015

Der 20. September sollte das Leben der 31-jährigen Psychologin Juliet Lucy Grey ins Chaos stürzen. Bisher deutet nichts darauf hin, dass sich ihr Leben an diesem Tag radikal verändern wird. Noch kurz zuvor ging sie ihrer Tätigkeit als Psychologin in der Fairways Klinik (einer Abtreibungsklinik) nach und betreute ferner Patienten in ihrer Privatpraxis. Diese Zeit des Jahres ist für Juliet immer eine recht einsame und schwere Zeit, denn am 18. September hätte ihr Bruder Luke Geburtstag gehabt, der vor zwanzig Jahren bei einem Brand ums Leben kam. Juliet an sich ist nicht unbedingt das, was man als gesellig bezeichnen würde. Zwar wohnt sie bereits seit zwei Jahren in London, doch wirkliche Freundschaften hat sie noch nicht aufgebaut. Kurzum: Juliet lebt für ihre Arbeit und ist noch dabei, eine kürzlich gescheiterte Beziehung zu verarbeiten. Dann jedoch wird sie in der Nacht zum 20. September aus einem unerfindlichen Grund wach und bemerkt, dass sie eine SMS auf ihrem Handy empfangen hat. Diese weist sie an, am Morgen früh zu einer bestimmten Uhrzeit zu einem bestimmten Ort zu gehen. Juliet ist das ganze etwas unheimlich, stammt die Nachricht doch auch noch von einer unterdrückten Nummer, doch sie ist auch neugierig und beschließt, der SMS Folge zu leisten und dies gleich mal mit einer Runde Jogging zu kombinieren. Tatsächlich ist sie pünktlich vor Ort und sie ist nicht allein, was schon einmal beruhigend ist, doch als dann im Wasser treibend unter der Hammersmith Bridge (der SMS nach der Ort, zu dem sie sich begeben sollte) eine Frauenleiche entdeckt wird, ist es für Juliet mit ihrer Neugierde vorbei. In ihrer Panik wendet sie sich ausgerechnet an Andrew Wishbourne, ihrem Ex, der ihr rät, zur Polizei zu gehen. Dies beherzigt Juliet und tatsächlich wird sie gebeten, die Tote nach Möglichkeit zu identifizieren, was ihr jedoch nicht gelingt, da ihr die Frau völlig unbekannt ist. Kurze Zeit darauf fällt ihr jedoch im Nachhinein etwas auf: Die Tote trug ihre Kleidung, welche sie vor einziger Zeit entsorgt hatte. Der ermittelnde Beamte, Oberinspektor Brad Madison, ahnt, dass mehr hinter dieser Tötung steckt und dass das alles irgendwie mit Juliet zu tun hat. Kurz darauf erhält Juliet eine zweite kryptische Nachricht, wieder von einer unterdrückten Nummer. Zwar informiert sie umgehend die Polizei, doch auch diese können den Code, den die Nachricht beinhaltet, nicht rechtzeitig knacken. Kurz darauf wird die Leiche einer jungen Frau unter der Richmond Bridge gefunden. Dieses Mal kann Juliet die Tote identifizieren - es handelt sich um ein 14-jähriges Mädchen, welches erst kurz zuvor bei einem Beratungstermin in der Fairways Klinik war. Der Polizei ist klar, dass es irgendeine Verbindung zwischen den Morden geben muss und bisher ist der einzige gemeinsame Nenner: Juliet. Dann wird eine weitere Leiche gefunden und sowohl Juliet, wie auch die Polizei wissen: Die Zeit läuft langsam ab ... Leichen unter Londons Brücken! Der Plot wurde abwechslungsreich erarbeitet. Bedauerlicherweise empfand ich es als nicht allzu schwierig, herauszubekommen, wer der Täter ist, auch wenn mir das Motiv fast bis zum Schluss verborgen blieb, so wurde hier der Täter durch sein Verhalten, so empfinde ich es, relativ früh offenbart. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet, allerdings hatte ich hier so meine lieben Nöte mit der Protagonistin, denn ich empfand sie als wenig gefestigt und naja, beinahe "schwach". Bisher bin ich davon ausgegangen, dass gerade Psychologen in sich gefestigt sein sollten. Dafür wartete das Buch mit einer Reihe wirklich interessanter und faszinierender Nebenfiguren auf, die ich, einschließlich des Täters, als sehr gelungen empfand. Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, hätte mir jedoch an einigen Stellen etwas mehr Spannung gewünscht.

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

AJ Waines ist seit fünfzehn Jahren als Psychotherapeutin tätig und lebt mit ihrem Mann in Southhampton. Todesdunkel ist ihr erster Roman und wurde von den englischen Lesern begeistert aufgenommen.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

"Nervenkitzel der Extraklasse"

Gute Laune Freizeiträtsel, Ausgabe 5/2014

"Packender Psycho-Thriller."

Oberhessische Presse (18. Juli 2014)

"Dieser Thriller enthält alles, was einen gelungenen Vertreter seines Genres ausmacht […] Solide Spannung für Thrillerfans!"

Kölner Illustrierte, Ausgabe August 2014

"Nervenkitzel, der dem Leser das Blut in den Adern gefrieren lässt – ‚Todesdunkel‘ ist ein Thriller par excellence. Der englischen Autorin gelingt mit ihrem Debüt mörderische Unterhaltung bis zur letzten Seite."

www.literaturmarkt.info (10. Juni 2014)

"Ich liebe es, wenn Autoren wissen worüber sie schreiben. Bei AJ Waines trifft das 100%ig zu."

Claudia Keikus-Wilms, http://claudiakeikuswilms.com/ (23. Mai 2014)

"Voll Psycho!"

Grazia, Ausgabe 31/2014