Tödliche Sonate

Ein Fall für Commissario Di Bernardo
Kriminalroman

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Wer tötete die Grande Dame der klassischen Musik?

Ein skandalöser Fall erschüttert Rom: Die mächtige und in den Kreisen der klassischen Musik gefürchtete Musikagentin Cornelia Giordano wurde brutal ermordet. Commissario Di Bernardo, erst kürzlich aus Calabrien nach Rom versetzt, muss sich in die Welt der Musikagenten, Opernhäuser und musikalischen Wunderkinder begeben und ermitteln. Es scheint, als sei die Giordano alles andere als beliebt gewesen. Und was hat die „Messias“, Antonio Stradivaris legendäre Violine, mit dem Fall zu tun?

»Ein Krimi, der Lust auf Klassik macht – und auf einen zweiten Fall«

Emotion (02. Januar 2019)

eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-22375-5
Erschienen am  08. Oktober 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rom-Krimi-Serie

Leserstimmen

Rezension Tödliche Sonate

Von: Ninespo

12.06.2019

Habt ihr schon mal einen Roman an dem Ort gelesen, an dem er spielt? Ich bisher noch nicht. Daher war Tödliche Sonate meine Premiere, da ich den Krimi während meines Italienurlaubs las. Wer meinem Blog eine Weile folgt, weiß, dass Krimis eine seltene, aber gern gesehene Abwechslung in meiner Leseliste darstellen. Als ich Tödliche Sonate auf der Startseite des Bloggerportals sah, war ich direkt angefixt. Doch kaum war mein neuer Buchzuwachs bei mir angekommen, wollte sich einfach nicht die richtige Lesestimmung einstellen. Einer Eingebung folgend, durfte der Krimi mich nach Italien begleiten und wurde an zwei regnerischen Tagen in einem Rutsch weggelesen. Und ich kann euch sagen: Ein Buch zu lesen, kurz nachdem du die Schauplätze nur einen Tag vorher unwissentlich mit eigenen Augen gesehen hast, ist schon etwas Besonderes. Tödliche Sonate ist ein Krimi, der sich im Handumdrehen lesen lässt Leider (oder sollte ich meiner Lesestatistik zu liebe sagen zum Glück?) hatte ich in Italien dank einer Schlechtwetterfront zwei Tage Zeit, um Tödliche Sonate am Stück weglesen zu können. Und in diesem Fall sage ich: zum Glück. Denn hätte ich den Krimi auf dem Weg zur Arbeit gelesen, hätte ich die eine oder andere unkonzentrierte Minute damit verbracht, an die Handlung zu denken. Zwar ist der Plot nicht weltbewegend neu oder überraschend, auch den Mörder hatte ich in der Mitte des Krimis bereits entlarvt, allerdings sorgten die Figuren, allen voran Commissario Di Bernardo sowie die Nebenschauplätze dafür, dass ich einfach weiterlesen musste. Commissario Di Bernardo ist ein Protagonist, den ich gerne begleitet habe Man kennt sie ja aus den alten Fernsehkrimis, diese erfahrenen und etwas raubeinigen Kommissare, die sich bei der Lösung ihres Falls auf ihre Intuition verlassen und markige Sprüche vom Stapel lassen. Und auch Commissario Di Bernardo hat etwas an sich, das meine Begeisterung weckte. Wie bei allen großen Ermittlern, ist auch Di Bernardos Privatleben so gut wie nicht existent. Er lebt für seine Arbeit, was nicht zuletzt durch seinen Chef bedingt ist, der darauf erpicht ist, den prominenten Musik-Mordfall aufgeklärt zu sehen. Was mich an Di Bernardo jedoch am meisten faszinierte, war seine Art. Sorgsam, liebevoll und doch gradlinig kümmert er sich um seine Kollegen und entwirrt einen undurchsichtigen Fall ohne den Leser auf seinen Gedankengängen zu verlieren. So schafft er es schließlich auch, den vertrackten Fall restlos aufzuklären. Und genau diese Aufklärung war in meinen Augen schlüssig und weder zu früh noch zu schnell. Schade fand ich, dass ich bereits nach der Hälfte des Krimis den Mörder und auch sein Motiv enttarnt hatte. Hier haben mich die Nebenschauplätze nicht genug in die Irre führen können – was ich mir rückblickend allerdings gewünscht hätte. Trotz dieser kleinen Kritik hat mir Tödliche Sonate wirklich gut gefallen. Es konnte mich mit seinem Plot, Di Bernardo als Protagonisten und seinen Ortsbeschreibungen für sich begeistern. Ich danke dem Heyne Verlag und dem Randomhouse Bloggerportal herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Tödliche Sonate.

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Stimmiges Debüt

Von: Bücher in meiner Hand

11.01.2019

Das Cover ist mega schön und passt perfekt zu diesem Krimi, der in der Musikwelt von Rom spielt. Eine Agenturinhaberin wird ermordet, sie hatte Geld und war ein Biest. Familie, Angestellte, von ihr betreute Künstler - alle waren von ihr in der einen oder anderen Weise schon beleidigt oder hintergangen worden. Verdächtige gäbe es also genug. Die Polizei um Commissario Di Bernardo stochert lange im Dunkeln, denn ein ausreichendes Mordmotiv scheint niemand zu haben und durch einige weitere Angriffe dauert es, bis Di Bernardo alle Puzzlesteine beisammen hat. Die Idee zum Krimi gefällt mir gut, ich mag die Kombination von klassischer Musik und Krimi sehr gerne, auch Geschichten, die in Rom spielen. Eine perfekte Kombination! Erzählt wird der Kriminalroman in drei Ebenen: es gibt einen Vergangenheitsteil, der von Stradivaris legendärer Geige berichtet; einen Teil, in dem der/die Mörder/in zu Wort kommt; und schlussendlich der Gegenwartsteil mit dem aktuellen Geschehen. Leider erfährt man bis über die Mitte hinweg nicht, was die im Vergangenheitsteil beschriebene Geige im aktuellen Mordfall für eine Rolle spielt. Auch war mir bald klar, wer der/die Mörder/in ist. Das ist per se nicht schlimm, aber es fehlte vielleicht ein wenig an Spannung und Würze, obwohl immer wieder etwas passiert. Der Fall zog sich für mich in die Länge, weil man einfach nicht weiss, wie diese Geige ins Geschehen hineinpasst. Ich konnte, genau wie der Commissario, den Fall für ein paar Stunden vergessen und das Buch weglegen ohne das Gefühl zu haben, ich müsse dringend weiter lesen. Ansonsten fühlte ich mich wohl im ersten Krimi von Natasha Korsakova und wurde gut unterhalten. Vielleicht könnte die Autorin dem Commissario in einem allfälligen zweiten Band neue Kleidung kaufen, damit er nicht immer ans Joggen und Abnehmen denken muss und sich vollumfänglich seiner Familie, seinem Job, Fussballmatches und gutem Essen widmen kann. Fazit: Stimmiges Debüt, das man mit Wein und klassischer Musik im Hintergrund in aller Ruhe geniessen kann.

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Vita

Natasha Korsakova, russisch-griechischer Abstammung, ist eine international konzertierende Violinsolistin. Sie war „Künstlerin des Jahres“ in Chile und Italien. Natasha Korsakova kam mit 19 Jahren nach Deutschland und hat sich sofort in die deutsche Sprache verliebt, die sie heute fließend beherrscht. Das Geheimnis der berühmtesten Geige Antonio Stradivaris, der Messias, fasziniert sie schon lange. In ihrem Debütroman hat sie ihr ein Denkmal gesetzt. Natasha Korsakova lebt im Süden der Schweiz. Immer wieder ist sie auch in Rom, dem Schauplatz ihres Kriminalromans.

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Events

26. Nov. 2019

Lesung mit Live-Musik (Violine) mit Natasha Korsakova

20:00 Uhr | Groß-Umstadt | Lesungen
Natasha Korsakova
Römisches Finale

27. Nov. 2019

Lesung mit Live-Musik (Violine) mit Natasha Korsakova

19:30 Uhr | Euskirchen | Lesungen
Natasha Korsakova
Römisches Finale

28. Nov. 2019

Lesung mit Live-Musik (Violine) mit Natasha Korsakova

19:30 Uhr | Hannover | Lesungen
Natasha Korsakova
Römisches Finale

29. Nov. 2019

Lesung mit Live-Musik (Violine) mit Natasha Korsakova

Thedinghausen | Lesungen
Natasha Korsakova
Tödliche Sonate

30. Nov. 2019

Lesung mit Live-Musik (Violine) mit Natasha Korsakova

19:30 Uhr | Bissendorf | Lesungen
Natasha Korsakova
Tödliche Sonate

Pressestimmen

»Mysteriös!«

Meins (28. November 2018)

»Die Autorin erzählt die Geschichte auf zwei Zeitebenen. Das ergibt einen schönen Mix aus historischem Roman und Kriminalroman mit viel Liebe fürs Detail.«

»Eine bekannte Konzertgeigerin gibt ihr Debüt als Romanautorin: Heraus kommt dabei ein Krimi der besonderen Art.«

Passauer Neue Presse (10. November 2018)

»In jedem Moment merkt man, dass sie weiß, wovon sie spricht, wenn es um Instrumentenbau, Komponisten, das Musikbusiness und den internationalen Konzertbetrieb geht. «

Weitere E-Books der Autorin