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Tot überm Zaun Cosma Pongs ermittelt
Kriminalroman

Die Cosma-Pongs-Reihe (1)

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€ 8,99 [D] inkl. MwSt.
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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-19846-6

Erschienen:  14.08.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

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Wenn ein Mörder in Gummistiefeln zuschlägt, ist Cosma Pongs zur Stelle

Cosma Pongs heißt eigentlich Renate und ist mit Mitte 60 im besten Alter. Sie ist leidenschaftliche Krimiautorin und will nur eins: ihr Fachwissen in die Praxis umsetzen. Leider fehlt es im beschaulichen Düsseldorf an Verbrechen. Doch dann stößt Cosma beim Spaziergang in den benachbarten Schrebergärten auf eine Leiche. Endlich ein Mordfall für sie! Ihre Tochter, Kriminalhauptkommissarin Paula Pongs, sieht das jedoch völlig anders. Die verbietet sich jegliche Einmischungen in die Mordermittlungen. Davon lässt sich Cosma nicht abhalten, denn als erfahrene Krimiautorin weiß sie: Der Mörder kehrt immer an den Tatort zurück.

ÜBERSICHT ZU ELLA DÄLKEN BEI RANDOM HOUSE

Cosma Pongs ermittelt

Die Cosma-Pongs-Reihe

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Ella Dälken (Autorin)

Geboren wurde Ella Dälken in einem malerischen Kurort am Rande des Teutoburger Waldes. Nach dem Studium der Germanistik, Geschichte und Geografie in Osnabrück und Nottingham zog sie 2001 nach Düsseldorf. Sie schreibt Fachpublikationen, Kurzgeschichten und Krimis. 2013 gewann sie den zweiten Platz beim Sylter Kurzgeschichtenpreis.

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-19846-6

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen:  14.08.2017

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Ein ausgesprochen unterhaltsamer Krimi

Von: Annette Traks Datum: 12.09.2017

www.annette-traks.com

Cosma (eigentlich Renate) Pongs ist Mitte 60, schreibt leidenschaftlich gerne Detektivgeschichten und wohnt am Düsseldorfer Zoopark in einer Wohngemeinschaft mit dreianderen Ü60-Kriminalschriftstellern und Kater Alfred.

Nur allzu gerne würde sie ihr großes kriminalistisches Wissen endlich einmal in einem wahren Mordfall unter Beweis stellen - aber zu ihrem Leidwesen sterben in Düsseldorf viel zu wenig Menschen eines unnatürlichen Todes.

Doch eines Morgens ist das Glück ihr und ihren Mitbewohnern hold:
Im benachbarten Schrebergarten liegt eine männliche Leiche.

Zuständig für den Fall ist Kriminalhauptkommissarin Paula Pongs - Cosmas Tochter. Die jedoch verbittet sich jegliche Einmischung in die Ermittlungen seitens der ihrer Meinung nach allzu ambitionierten "Rentnergang" unter Leitung ihrer Mutter.

Das beeindruckt diese jedoch überhaupt nicht, denn nichts kann sie aufhalten, den Mörder höchstpersönlich zu entlarven und zu stellen.

Resümee:
Die Ermittlungen zum Mordfall im Schrebergarten werden abwechselnd aus zwei Perspektiven geschildert:
Cosma erzählt und kommentiert das Geschehen subjektiv und sehr lebhaft in der Ich-Form, Paulas Sicht erfährt der Leser in der ruhigeren Er-Form.

Diese Konstellation zeigt bereits, dass es - wie im Untertitel bereits genannt - in erster Linie um Cosmas Aktivitäten rund um das verübte Verbrechen geht. Das hat konsequenterweise zur Folge, dass die polizeilichen Ermittlungen vergleichsweise blass bleiben.

Die Hobby-Detektive jedoch geraten von einer heiklen Situation in die andere, und man hofft, dass sie ihre Unternehmungen unbeschadet überstehen. Und natürlich kann es nicht ausbleiben, dass sie den Profis so manches Mal in die Quere kommen, was für reichlich Zündstoff sorgt.

Auch das private Mutter-Tochter-Verhältnis ist konfliktgeladen, hat Cosma doch ganz eigene Vorstellungen, wie Paulas Leben aussehen sollte.

Übermäßige Spannung darf der Leser nicht erwarten. Die Handlung wird vor allem von den sehr schillernden Charakteren getragen, die alle ihre ganz eigenen Marotten haben, die sie ausleben - seien es die Protagonisten auf Cosmas, die auf Paulas Seite oder die Schrebergärtner. Man kann sich jeden einzelnen Akteur vor seinem geistigen Auge sehr lebhaft vorstellen und erlebt das reinste Kopfkino mit viel Humor und Situationskomik.

Bei alle dem ist mir der verzwickte Kriminalfall manchmal ein wenig zu stark in den Hintergrund gerückt, zumal auch die zwischenmenschlichen Beziehungen der Protagonisten untereinander ein zentrales Thema sind.

Fazit: ein ausgesprochen unterhaltsamer, im besten Sinne leichter Krimi
mit viel Atmosphäre, bei dem die handelnden Figuren im Mittelpunkt stehen.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Wenn Rentner ermitteln

Von: Libellchen Datum: 21.12.2017

libellchen11.blogspot.de

Cosma lebt in einer Art WG, welche aus einem Haufen lebenslustiger, mehr oder weniger erfolgreichen Schriftsteller im Rentenalter besteht. Angefangen von Herr von Itzepitz, ein ehemaliger Verwaltungsbeamter, welcher jetzt historische Romane schreibt, über Eddi Mei-Zu, der eigentlich Ewald Meier-Zuhort heißt und Geheimdienst-Thriller verfasst, bis hin zu Gerda Rommstätter, einer Kuchen und Udo Jürgens liebenden Autorin von Splatter Krimis und nicht zu vergessen dem Kater Alfred.
Eines Tages findet Cosma im nahe gelegenen Schrebergartenverein eine Leiche und beginnt zusammen mit ihrer Truppe zu ermitteln. Der Tote entpuppt sich als Roland Baumann, einem recht unbeliebten Mitglied des Gartenvereins. Doch es bleibt nicht bei dem einem Toten und so hat die Rentnergruppe natürlich allerhand zu tun. Allerdings gefallen Cosmas Tochter Paula, welche selbst Hauptkommissarin ist, diese ständigen Einmischungen ihrer Mutter natürlich überhaupt nicht.

Dieser Cosy-Krimi setzt weniger auf Spannung, dafür mehr auf gute Unterhaltung und Humor. Auch der Lokalkolorit kommt bei "Tot überm Zaun" nicht zu kurz.
Die Hauptprotagonistin Cosma finde ich fast etwas zu überzeichnet und so wirkt sie stellenweise wirklichkeitsfremd, überdreht und beinahe skurril. Die Nebencharaktere hingegen sind durchwegs gelungen. Allen voran die allein stehende Hauptkommissarin Paula, welche meist von ihrer Mutter einfach nur genervt ist und ihr Kollege Walter, der seine Liebe zum Motivtorten backen entdeckt hat. Diese beiden sind für mich die heimlichen Stars des Romans!

Ella Dälken erzählt die Geschichte im Wechsel aus den Perspektiven Cosmas und Paulas. Dabei ist Cosma in Ich-Form gehalten und Paula wird in der dritten Person dargestellt. Dieser Wechsel der Perspektiven wirkt nicht nur erfrischend und erhöht den Lesespaß, sondern sorgt zudem dafür, dass man den "Fall" so aus unterschiedlichen Gesichtspunkten betrachten kann.
Die Autorin besitzt einen wunderbar lockeren und unverkrampften Schreibstil, so dass sich der Roman flüssig lesen lässt. Die passenden Überschriften (Paula / Cosma) helfen zudem, dass man sich schnell wieder zurechtfindet, wenn man bei den doch relativ kurz gehaltenen Kapiteln das Buch einmal aus der Hand legt.

Einzig und allein bei der Hauptprotagonistin Cosma sollte die Autorin aufpassen, dass diese in den folgenden Romanen nicht noch überdrehter wirkt und somit ins Unglaubwürdige abdriftet. Ansonsten freue ich mich über eine Fortsetzung dieser Krimi-Reihe!

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