VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Tracer Roman

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 11,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 14,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-18544-2

Erschienen: 09.05.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Paperback

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Service

  • Biblio

Im All hört dich niemand schreien - oder?

Blau und wunderschön leuchtet die Erde inmitten der Schwärze des Weltalls, doch sie ist inzwischen unbewohnt. Von den Umwelteskapaden der Menschen zerstört, ist der Planet zu einer tödlichen Welt geworden. Die Überlebenden der globalen Katastrophe umkreisen in einer alten, rostigen Raumstation ihre alte Heimat – Enge, Schmutz und Ausweglosigkeit gehören zum Alltag der Besatzung. Ebenfalls mit an Bord sind Verschwörungen, Intrigen und dunkle Geheimnisse. Und als auf der Raumstation dann auch noch mehrere Morde geschehen, steht die Menschheit bald vor dem endgültigen Aus.

Rob Boffard (Autor)

Rob Boffard wurde in Johannesburg, Südafrika, geboren und verbringt seine Zeit als Autor zwischen London, Vancouver und Johannesburg. Als Journalist hat er in mehr als zwölf Ländern Artikel geschrieben, unter anderem für The Guardian und Wired. Tracer ist sein erster Roman.

Aus dem Englischen von Bernhard Kempen
Originaltitel: Tracer
Originalverlag: Orbit

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-18544-2

€ 11,99 [D] | CHF 14,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 09.05.2016

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Spannender Science-Fiction-Thriller

Von: Roman-Tipps Datum: 05.05.2017

www.roman-tipps.de/

Meine Meinung:

Eine interessante Mischung aus Science-Fiction und Thriller. Die Erde ist durch Umweltverschmutzung verwüstet, sodass keiner mehr dort leben kann und die letzten Menschen nun auf einer Raumstation (Außenerde) in einer Umlaufbahn der Erde vor sich hin leben. Außenerde besteht aus verschiedenen Sektoren, u.a. dem Garten, Luftlabor, dem Regierungskomplex Apex und Apogäum sowie dem Kern in der Mitte der Station, wo Nullschwerkraft und eine tödliche Kälte ist. Wie sich die Station am Leben erhält und der Aufbau, wie auch die Charaktere und die verschiedenen Arten von Wahnsinn und Ausweglosigkeit, dass es kein Entkommen gibt, sind detailreich und sehr gut vorstellbar beschrieben. Dabei ist es nicht nur ein Science-Fiction: Im Laufe der Handlung wird die Geschichte immer komplexer, was wirklich richtig gut gelungen ist und mir sehr gefallen hat, und geht zum Teil in einen Thriller über. Überall gibt es Intrigen und Verwicklungen, keiner weiß mehr, wem er trauen kann, und was wer vor hat. Dadurch wird die Spannung, die bereits auf den ersten Seiten aufgebaut worden ist, immer intensiver bis zu einem absolut fesselnden und dramatischen Showdown, der noch einige überraschende Wendungen bietet.

Zu den Charakteren:

Riley Hale ist 20 Jahre alt, hat schon früh ihre Eltern verloren, niemals woanders gelebt als auf Außenerde und ist eine der schnellsten Tracer (jemand, der durch die Fähigkeit des schnellen Rennens die gefährliche Aufgabe übernimmt, Transportgut überall in der Station auszuliefern). Außenerde sieht sie als Zuhause an und würde alles tun, um die Station und ihre Bewohner zu schützen – sie sieht nicht nur das Schlechte, sondern auch das Gute. Das Tracerteam, zu dem sie gehört, wird von Amira, ihrer Ausbilderin und Freundin, „geleitet“, die von allen Teammitgliedern vollkommene Loyalität erhält.

Neben den Teammitgliedern spielt u.a. auch Rileys Freund Prakesh, ein Techniker des Luftlabors, eine wichtige Rolle.

Für Darnell sind die Menschen, gegen die er bereits als Kind außerordentlichen Hass und Verachtung entwickelt hat, ausschließlich die Zerstörung der Umwelt, besonders der Pflanzen, eine Bedrohung für die Erde. Was die Menschheit einmal zerstört hat, wird sie auch wieder tun. Sein „Wahnsinn“ enthält jedoch durchaus auch logische Schlussfolgerungen, wodurch die Geschichte gleichermaßen auch zum Nachdenken anregt.

„Tracer“ ist im Präsens geschrieben, anstatt im Präteritum, was besonders hervorsticht. Auffallend und einzigartig ist auch, dass aus Rileys Sicht im Ich-Erzähler berichtet wird, während der Autor bei den anderen Charakteren den personalen Erzähler gewählt hat. Der unterhaltsame Schreibstil wird dadurch noch etwas aufgelockert und ermöglicht ein interessantes Leseerlebnis.

Die Kapitel sind zum einen fortlaufend nummeriert, zum anderen haben sie als Titel den Namen des jeweiligen Charakters, aus dessen Sicht in dem Kapitel erzählt wird.

Fazit:

Spannender und rasanter Science-Fiction-Thriller, der überraschende Wendungen und viele Verwicklungen bietet. Eine ausgezeichnete Geschichte und sehr lesenswert!

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

„ […] wenn ich renne, verschwindet die Welt.“

Von: Tallianna Datum: 24.11.2016

https://diagnose-tsundoku.blogspot.de/

Nachdem die Menschen die Erde zerstört haben, leben die Überlebenden auf einer Raumstation, die langsam verrostet und auseinanderfällt. Nicht nur das bedroht ihr Überleben: Auch Intrigen, Mord und Geheimnisse gehören zum Alltag. Riley wurde in diese Welt hineingeboren und arbeitet als Tracer. Sie liefert Pakete quer über die Raumstation schnell und diskret ab. Dabei muss sie sich täglich der Gefahr aussetzen. Ihr letzter Job verlief anders, als geplant, und schon bald steht sie im Zentrum einer Intrige, die die ganze Raumstation auseinanderreißen könnte ...

Schon mit dem Einstieg wird man sofort in die Geschichte hineingeworfen und von der Erzählung gefesselt. Als Leser entdeckt man die Raumstation und seine Geheimnisse durch die Erzählung aus Rileys Sicht mit und besitzt keinen Wissensvorsprung. Das gefällt mir außerordentlich gut. Da die Geschichte im Präsens erzählt wird, kommt noch Intensität auf, man ist quasi Riley. Trotzdem kommen die anderen Charaktere nicht zu kurz und auch aus ihrer Sicht wird erzählt, wenn auch aus der 3. Person.
Die Charaktere an sich finde ich sehr gut geschildert und glaubwürdig aufgebaut. Tatsächlich haben mich manche Handlungen richtiggehend kalt erwischt und ich traute meinen Augen kaum als ich die Passagen las. Dabei hatte ich immer das Gefühl, dass jeder der Hauptcharaktere mit der gleichen Sorgfalt erdacht und erzählt wurde, auch wenn es aus Rileys Sicht geschrieben ist.
Das Ende hat mich voll aus den Socken gehauen, weil es so ganz anders ist, als das, was man erwartet. Mit dieser Entwicklung habe ich einfach nicht gerechnet und ich bin mir immer noch nicht so im Klaren darüber, ob ich das jetzt gelungen fand oder nicht … Man wünscht sich ja doch oft, dass etwas anders ist, aber wenn es dann so kommt, irritiert es. So ist dieses Ende. Hut ab, vor dieser Wendung. Das packt nochmal so viel Emotionen oben drauf, das es einem den Atem verschlägt.

Lustigerweise ist ganz hinten in dem Buch Werbung für „Leviathan erwacht“ von James Corey. Die Rezension zu der Serienverfilmung habe ich ja direkt vor dieser hier gepostet und beim Sehen nichts davon geahnt, dass es davon überhaupt ein Buch gibt bzw. es eine Buchverfilmung ist. Ich sehe das als Zeichen an, mir das Buch zu besorgen.

„Tracer“ ist ein hochspannender Science-Fiction Roman, der einen sofort mitreißt und in atemloser Spannung mitnimmt. Dabei ist er sehr gut geschrieben und wartet mit schön ausgearbeiteten Charakteren auf. Ich habe jede Minute mit diesem Buch genossen.

Voransicht

  • Weitere Bücher des Autors