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Tragödie auf einem Landfriedhof Kriminalroman

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€ 8,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 11,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-17126-1

Erschienen:  09.11.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch, Gebundenes Buch

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Maria Lang, die schwedische Agatha Christie!

Schneeflocken fallen. Kamine prasseln. Im Dörfchen Västlinge wird Weihnachten gefeiert. Einzig die Leiche im örtlichen Lebensmittelladen stört die Idylle ...

Für alle Fans von Miss Marple und Hercule Poirot! Und natürlich Inspector Barnaby ... Schwedische Spannung zu Weihnachten.

„Unterhaltsame Lektüre für Fans von Krimi-Klassikern“

Mangfall Bote (12.02.2015)

Maria Lang (Autorin)

Maria Lang (1914-1991, eigentlich Dagmar Maria Lange) gilt als erste Krimikönigin Schwedens. 1949 debütierte sie mit "Nicht nur der Mörder lügt", danach veröffentlichte sie bis 1990 jedes Jahr ein weiteres Buch, insgesamt 42. "Nicht nur der Mörder lügt" sowie "Tragödie auf einem Landfriedhof" gehören zu den sechs Lang-Romanen, die 2013 in Schweden neu verfilmt wurden und gerade international neu entdeckt werden.

„Unterhaltsame Lektüre für Fans von Krimi-Klassikern“

Mangfall Bote (12.02.2015)

„(…) ein wunderbarer Krimi, der dazu auch noch ideal in die Jahreszeit passt. Ein gewisses Maß an Spannung, sympathische Charaktere, ganz wenig Grausamkeit und die Sicherheit, dass am Ende alles gut wird – die richtige Lektüre für einen Nachmittag mit Tee und Keksen auf dem Sofa.“

Sandra Schäfer, Hamburger Morgenpost (11.12.2015)

Aus dem Schwedischen von Stefan Pluschkat
Originaltitel: Tragedi på en Lantkyrkogård
Originalverlag: Norstedts

eBook (epub), 2 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-641-17126-1

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen:  09.11.2015

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Ein toller Weihnachtskrimi für gemütliche Abende mit Tee und Keksen

Von: Pink Anemone Datum: 08.01.2018

www.pinkanemoneblog.wordpress.com

Obwohl die Inhaltsangabe einen typischen Krimi vermuten lässt, ist dieser doch so ganz anders. Hier tritt der Ermittler nämlich erst im Verlauf der Geschichte auf und ist im Grunde nur eine Nebenfigur.
Der Kriminalkommissar Christer Wijk ist ein Freund von Puck und Einar Bure, hält sich eher im Hintergrund, ist aber deswegen nicht weniger präsent. Er vernimmt Verdächtige und wirft immer wieder Vermutungen oder laut ausgesprochene Gedanken in den Raum, welche die illustre Gesellschaft wild spekulieren und grübeln lässt wer wohl der Mörder ist und was das Motiv sein könnte. Auch als Leser wird man in dieses Ratespiel hineingezogen und Verdächtige gibt es hier wahrlich genug.
Stück für Stück scheint man dem Verdächtigen näher zu kommen und doch bleibt es bis zum Ende hin undurchsichtig, bis es zu einer überraschenden Auflösung kommt.

Der Schreibstil ist überraschend modern und frisch und lässt einen keinesfalls vermuten, dass es sich hier bereits um einen Klassiker aus dem Jahr 1954 handelt.
Ich selbst kam erst darauf, als ich über eine Jahreszahl stolperte, die irgendwie so gar nicht auf mein Bild eines gegenwärtigen Krimis schließen lässt. Manchmal sollte man eben doch mehr auf die Autoren-Info im Klappentext achten.

Die Charakerzeichnungen sind ausgefeilt und auch durchaus authentisch. Zudem wimmelt dieser Krimi von skurrilen Figuren und so manche Situationskomik lässt einen des Öfteren schmunzeln.

Die Spannung ist eher ruhig, jedoch stets vorhanden und es werden hier so manche Geheimnisse aufgedeckt, welche einen nur wieder zu Spekulationen antreibt.

Die unglaublich atmosphärische Settingbeschreibung, welche den Leser in ein winterliches schwedisches Dorf versetzt, rundet den Krimi ab und zurück bleibt eine fantastische Unterhaltungslektüre.

Fazit:
Ein amüsanter klassischer Krimi mit skurrilen Figuren, viel Spekulationen und einem Ermittler als Nebenfigur.
Dieser Krimi hat mich herrlich unterhalten und ließ die winterliche Atmosphäre zumindest für paar Stunden bei mir einziehen. Ein toller Weihnachtskrimi, dem ich eine absolute Leseempfehlung aussprechen kann.

Vor dem Kamin zu lesen...

Von: Frau Lehmann Datum: 04.01.2018

fraulehmannliest.com

Bevor Sie dieses Buch lesen, benötigen Sie erstens einen Kamin, wahlweise auch Wolldecke und Wärmflasche, zweitens einen Grog oder heißen Tee und drittens schlechtes Wetter, bevorzugt draußen. Ein schlafender Hund würde sich aus Dekogründen und zur Beruhigung bei spannenden Stellen auch gut machen.

Wie schon das wunderbar verschneite Titelbild zeigt, spielt dieser Kriminalroman mitten im Winter, genauer an den Weihnachtstagen.

In dem kleinen Dorf Västlinge in Schweden, in den 40iger Jahren des vorigen Jahrhunderts, trifft sich die Familie der Literaturwissenschaftlerin Puck Bure bei ihrem Onkel, dem örtlichen Pfarrer, um gemeinsam Weihnachten zu feiern. Doch schon am heiligen Abend wird die fröhliche Zusammenkunft durch einen Mord unterbrochen. Arne Sandell, der Besitzer des Gemischtwarenladens gegenüber, wird tot hinter seinem Verkaufstresen aufgefunden...

Was nun folgt, ist ein klassischer Whodunnit in bester Agatha Christie-Tradition. Das Dörfchen ist nicht allzu groß, was den Personenkreis der möglichen Mörder klein hält und natürlich die Spannung erhöht. Außerdem hat die Autorin mit Christer Wijk einen überaus charmanten Ermittler ins Leben gerufen, der natürlich auch zu klugen Schlüssen fähig ist.

"Tragödie auf einem Landfriedhof" ist Teil einer Krimiserie um ebendiesen Herrn Wijk, Puck Bure und ihren Mann Einar, die in Schweden mindestens so bekannt ist, wie hier die Romane einer Donna Leon. Maria Lang hat von 1949 bis 1990 insgesamt 42 Bücher veröffentlicht, ein Teil davon wurde sogar verfilmt. Im btb-Verlag ist außer dem hier besprochenen auch der Band "Nicht nur der Mörder lügt" erschienen.

Trotzdem lässt sich das Buch auch ohne Kenntnis der anderen Bände hervorragend lesen. In freundlichem Plauderton geschrieben und mit wenig blutigen Elementen, aber nichtsdestotrotz spannenden Momenten, ist es der ideale Begleiter für ruhige Stunden im Lesesessel oder Zugfahrten durch verschneite Winterlandschaften. Es macht durchaus Spass mit Wijk zu rätseln, wer hinter dem Mord stecken könnte und sich mit Puck darüber aufzuregen, dass ihr Mann der verführerischen Gattin des Ermordeten schöne Augen macht. Ein altmodisches und dennoch frisch gebliebenes Lesevergnügen für alle Freunde des klassischen Krimis.

Ich danke dem btb-Verlag herzlich für das Rezensionsexemplar.

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