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Treffen sich zwei Gene Vom Wandel unseres Erbguts und der Natur des Lebens

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-17450-7

Erschienen: 06.03.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Gebundenes Buch

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Warum wir ein neues Verständnis der Gene brauchen!

Die Fortschritte der Genetik sind enorm – und die herkömmliche Vorstellung, Gene hätten einen festen Ort und klar definierte Aufgaben, ist nach neuesten Erkenntnissen überholt. Ernst Peter Fischer zeigt, warum wir ein verändertes Verständnis der Gene brauchen: Sind sie doch etwas Bewegliches, mit dem unsere Erbanlagen einen ständigen Wandel vollziehen.

"Vom Wandel unseres Erbguts" - deutschlandfunk.de

»Zum Glück gibt es Ernst Peter Fischer. Der Wissenschaftshistoriker (...) erklärt (...) was Gene eigentlich in unserem Körper machen (...).«

rbb radio eins "Die Profis" (04.03.2017)

Ernst Peter Fischer (Autor)

Ernst Peter Fischer, geboren 1947 in Wuppertal, studierte Mathematik, Physik und Biologie und promovierte 1977 am California Institute of Technology. 1987 habilitierte er sich im Fach Wissenschaftsgeschichte und lehrte in den Jahren darauf an den Universitäten Konstanz und Heidelberg. Als Wissenschaftspublizist schreibt er unter anderem für Die Welt und Focus. Fischer ist Autor zahlreicher Bücher, darunter der Bestseller »Die andere Bildung« (2001) und die Max-Planck-Biographie »Der Physiker« (2007). Für seine Arbeit erhielt er mehre Preise, u. a. den Sartorius-Preis der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. Bei Siedler erschien zuletzt »Die Verzauberung der Welt. Eine andere Geschichte der Naturwissenschaft« (2014).

»Zum Glück gibt es Ernst Peter Fischer. Der Wissenschaftshistoriker (...) erklärt (...) was Gene eigentlich in unserem Körper machen (...).«

rbb radio eins "Die Profis" (04.03.2017)

»Sprachgewaltig und detailreich geht er vorhandenen Fehleinschätzungen und Vorurteilen auf den Grund. (...) Ernst Peter Fischer ist nicht nur ein nimmermüder Welterklärer, sondern ein naturwissenschaftlicher Feuilletonist.«

Deutschlandradio Kultur (10.03.2017)

11.11.2017 | 10:00 - 18:00 Uhr | Zürich

WAS ES HEISST, ETWAS GROSSES ZU WAGEN
Vom Geheimnis des gelingenden Lebens im 21. Jahrhundert

u.a. mit Ernst Peter Fischer
Konferenzkosten: Fr. 220.-

Infos und Anmeldung:
PARABOLA - FORUM, OBERDORFSTR. 16e, 8001 ZÜRICH
Tel: 044 261 00 90 / E-Mail: bs@parabolaforum.com
www.parabolaforum.com


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Mehr Infos

Kirchgemeindehaus Hottingen
Asylstr. 36
8032 Zürich

eBook (epub), 17 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-641-17450-7

€ 19,99 [D] | CHF 24,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Siedler

Erschienen: 06.03.2017

  • Leserstimmen

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Zielgruppe unbekannt

Von: C. Widmann Datum: 19.03.2017

nouw.com/cwidmann

Wer den Klappentext für dieses Buch geschrieben hat, der hat es entweder nicht gelesen oder nicht verstanden. Desgleichen derjenige im Verlag, der für den Titel "Treffen sich zwei Gene" verantwortlich zeichnet. Auch dem Lektor und dem Setzer sind Schlampereien unterlaufen, die das Werk noch verwirrender machen, als es ohnehin schon wäre. Aber meine Hauptfrage geht an den Autor: Herr Fischer, für wen ist dieses Buch?

Ernst Peter Fischer erklärt haarklein, was DNS und RNS sind, und versucht (mäßig verständlich) zu erklären, dass Gene aus Exons und Introns bestehen, aber im nächsten Absatz setzt er voraus, dass sein Leser bereits weiß, was RNA-spleißen ist. Ein Kapitel später fallen unkommentiert die Wörter "Epithel", "Karzinom", "Metastase" und "Selektionsdruck". Wenn der Leser alle diese Begriffe kennt, dann weiß er normalerweise auch, was ein Onkologe ist. Aber dieses Wort übersetzt Fischer dann doch wieder.

Zwischendurch gibt es Abbildungen, die bestimmte Zusammenhänge deutlicher machen sollen. Sie wären passend für eine Genetik-Vorlesung an der Uni, und von dort stammen sie vermutlich auch. Für ein populärwissenschaftliches Buch müsste man sie vereinfachen oder zumindest die Beschriftungen eindeutschen. Die Hälfte könnte man auch weglassen.

"Treffen sich zwei Gene" ist als Buch frustrierend. Für jemanden mit Vorwissen erklärt es zu viel. Für jemanden ohne Vorwissen erklärt es zu wenig, und das wenige zu umständlich. Hochinteressante Themen streift der Autor oft nur am Rande, und lässt mich mit der Neugierde sitzen: Ein entscheidendes Experiment, für das die Forscher als Gerätschaft nur einen Mixer brauchten? Da will ich Einzelheiten!

Auch bei anderen Episoden aus der Wissenschaftsgeschichte fehlt die Hälfte. Wenn ich nicht schon wüsste, was die "Two-Hit-Hypothese" des Retinoblastoms ist - von Ernst Peter Fischer hätte ich es nicht gelernt. Aber da ich es schon weiß, hätte ich seinen Absatz darüber kürzer, verständlicher und vollständiger schreiben können.

Man erkennt, was "Treffen sich zwei Gene" hätte werden sollen: Eine kurze Geschichte der Genforschung und der Molekularbiologie, gedacht für ein breites Publikum und mit Ausblick auf die Zukunft des Begriffs "Gen". Ein bisschen Fachgeschichte konnte ich sogar noch davon mitnehmen. Der Herr Fischer weiß zweifellos viel über Genetik. Nur wie man darüber schreibt, das weiß er nicht.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Spannend, lehrreich und gut zu lesen

Von: Büchertraum Datum: 22.04.2017

https://www.facebook.com/Buechertraumcom/

Kapitelübersicht
Kapitel 1 - Der lange Weg zu langen Molekülen
Kapitel 2 - Das dynamische Stückwerk im Wandel der Zeiten
Kapitel 3 - Der König der Krankheiten und das große genetische Programm
Kapitel 4 - Grundfragen des Lebens
Kapitel 5 - Das Erbe der Umwelt
Kapitel 6 - Arbeit am Erbgut
Kapitel 7 - Die Verbesserung des Menschen

Innerhalb der Hauptkapitel gibt es dann auch nochmal einzelne Unterkapitel, die jedoch nicht nochmal extra im Inhaltsverzeichnis aufgeführt werden.

Meinung
Das Buch zeigt auf wie schwierig die Definition des Begriffes "Gen" war und ist und wie sich das Verständnis von selbigen über die Zeit verändert hat. Man stellte es sich immer anders vor und immer wieder wurde die derzeitige aktuelle Vorstellung aufs neue überholt.

Aber nun erstmal ein paar Worte dazu was mir seh gut gefallen hat:
Zunächst das Cover (so so so gut!!) aber auch der Titel & Untertitel machen Lust auf mehr. Und auch der Klappentext verleitet einen dazu sich das Buch näher anzuschauen.

Was ich echt gut fand waren die Anmerkungen/Fußnoten die im Text mit einem Sternchen markiert wurden und noch auf selbiger Seite in kleinerer Schrift am Ende der Seite näher erläutert wurden.
Des weiteren fand ich es toll das es ab und zu erklärende und Beschrieftende Zeichnung gab. Einige wie zb auf Seite 95 hätte ich mir zwar bevorzugt in bunt gewünscht aber das ist wohl jammern auf hohem Niveau. Meine Biologie Schulkenntnisse wurden aufjedenfall intensiv erneuert, verbessert und aufgefrischt. (Besonders Auf Seite 85 musste ich kurz schmunzelnd an mein Schulbuch zurückdenken, aber solche Momente gab es öfter =))
Teilweise fand ich es aber auch etwas Umständlich erklärt aber eben nicht immer, größtenteils lies es sich echt sehr gut lesen. Es ist sehr sehr viel Wissen kompakt zusammengefasst. Das hat es mir teilweise schwer gemacht weil es einfach so viel auf einmal war aber ein Sachbuch lese ich selten in einem rutsch durch und Pausen zwischen dem lesen haben mich den Inhalt auf jedenfall besser verdauen lassen.

Überrascht hat mich wie viele Themen angesprochen wurden. Das Mendel, Erbgut, Gentechnik und Co. zur Sprache kommen würde war zu erwarten, aber es wird auch auf Krebs eingegangen oder Homosexualität. Und gegen Ende dann ausführlicher auf die Genetische Rolle des Menschen Heute. Die "Verbesserung des Menschen" wird von Fischer sehr kritisch betrachtet auch ich finde das man muss da in Zukunft vorsichtig sein. Kapitel sieben (in welchen eben dieses Thema behandelt wird) war auch mein Highlight und hat mir beim lesen besonders imponiert & Spaß bereitet.

Fazit
Ich habe viel neues gelernt und das find ich bei einem solchen Buch am wichtigsten. Es war spannend die zusammengetragenen Informationen auf einem Blick zu haben, auch wenn es teilweise schwierig war mitzukommen. Dennoch lässt es sich mit Biologieschulkenntnissen auf jedenfall ganz gut lesen und verstehen- und von der Covergestaltung können sich einige Wissensbücher noch eine Scheibe von abschneiden! :)

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