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Unheil Warum jeder zum Mörder werden kann Neue Fälle des legendären Mordermittlers

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-06873-8

Erschienen:  12.03.2012
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Das ganz normale Böse: Warum Menschen morden - Unglaubliche Geschichten über die Abgründe der menschlichen Natur

Tagtäglich werden Menschen zu Mördern, von denen niemand geglaubt hätte, dass sie jemals zu solchen Taten fähig sein könnten – am allerwenigsten sie selbst. Josef Wilfling zeigt anhand von spannenden und unglaublichen Fällen, wie und warum Menschen morden, und geht der Frage nach, ob tatsächlich jeder von uns zum Mörder werden kann. Spektakuläre Verbrechen, faszinierende Tathintergründe und schockierende Einsichten in die Untiefen der menschlichen Seele!

Josef Wilfling (Autor)

Josef Wilfling, Jahrgang 1947, war 42 Jahre lang im Polizeidienst tätig, 22 davon bei der Münchner Mordkommission. Der Vernehmungsspezialist klärte spektakuläre Fälle wie den Sedlmayr- und den Moshammer-Mord auf, schnappte Serientäter wie den Frauenmörder Horst David und verhörte Hunderte Kriminelle. Josef Wilfling ist verheiratet und lebt in München.

23.02.2018 | 20:00 Uhr | Ergolding

Lesung und Vortrag mit Josef Wilfling

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Bürgersaal Ergolding
Lindenstraße 40
84030 Ergolding

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94327 Bogen

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-06873-8

€ 7,99 [D] | CHF 9,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen:  12.03.2012

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Eine spannende Lektüre, bei der einem manchmal der Atem stockt

Von: Annette Traks Datum: 13.12.2017

www.annette-traks.com

• Die Ehefrau eines Juristen wird tot im Keller ihres Hauses gefunden, während die kleine Tochter des Paares im oberen Stockwerk fröhlich mit einer Freundin spielt.

• Ein Baggerführer tötet seinen aufbrausenden, rechthaberischen Polier mit der Baggerschaufel.

• Eine 78-jährige Frau ist davon überzeugt, dass die Pflegerin, die kürzlich bei ihrem befreundeten Nachbarn eingezogen ist, dem älteren Herrn nicht guttut.

• Als ein Mathematiker und seine zweite Ehefrau Zwillinge bekommen, scheint ihr Glück perfekt zu sein. Doch nach einiger Zeit fühlt sich der Mann überfordert.

• Manfred G. spürt, dass in der Beziehung zu seiner Frau etwas nicht stimmt. Als er sie heimlich beobachtet, bricht für ihn eine Welt zusammen.

• Martina K. fährt mit dem Zug nach München, um ihren Geliebten zu erschießen.

• Als ein befreundetes Paar bei Joana und Heinrich G. übernachtet, überrascht die Gastgeberin ihren Mann mit der "Freundin" in flagranti.

• Ermittler stehen mitten in der Nacht im Wald vor der verbrannten Leiche einer Jugendlichen.

• Ein junger Mann wählt den Polizei-Notruf und gibt an, dass sein Vater soeben seine Ehefrau - die Mutter des Anrufers - in der Küche umgebracht habe.

• Als Susanne K. ihren Freund zum ersten Mal in dessen Wohnung besucht, ahnt sie nicht, dass er dort gerade seine langjährige Lebensgefährtin ermordet hat.

• Seit sie ein kleines Kind ist, missbraucht ein Vater täglich seine Tochter - über 12 Jahre lang. Als erwachsene Frau bringt das Opfer seine Mutter um, weil diese sie nicht beschützt hat.

• Wie konnte ein Täter offenbar ohne Hilfsmittel auf den Balkon einer im 2. Stock gelegenen Wohnung gelangen, mit einem Glasschneider ein Loch in die Tür schneiden, durch sie in die Wohnung gelangen und die Bewohnerin töten?

• Ein Kapitel widmet der Autor der Frage, ob wirklich jeder zum Mörder werden kann.

• Unter der Überschrift "Weniger Morde - bessere Menschen?" geht J. Wilfing u.a. auf Sicherheitsverwahrung, Toleranz, die DNA-Revolution, Frauen sowie die Dunkelziffer ein.

Resümee:
Josef Wilfing (*1947) begann 1966 seinen Dienst bei der bayrischen Polizei und ging 2009 als Kriminaloberrat in Pension.

In diesem Buch schildert er sehr spannend ein breites Spektrum realer Fälle, in denen es um die Ermordung nahestehender Personen geht.

Es wird deutlich, dass kriminelle Energie nicht auf spezielle Personengruppen und bestimmte Sozialisationserfahrungen beschränkt ist - sie steckt in allen Menschen. Dabei handelt es sich bei den Gewalt auslösenden Situationen meist um solche, in die jeder von uns gelangen könnte.
Zu was für Grausamkeiten bislang völlig unbescholtene Menschen, denen man so eine Tat überhaupt nicht zutrauen würde, dann fähig sind, ist zum Teil schier unglaublich.

Wie gehen die Angehörigen der Täter- und Opferfamilien damit um? Hätte man die verhängnisvolle Entwicklung ab einem bestimmten Punkt erkennen und das Verbrechen verhindern können?

Fazit: eine spannende Lektüre, die einen manchmal das Blut in den Adern gefrieren lässt.

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