Unschuldig in Haft

Wenn der Staat zum Täter wird

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Wenn der Staat zuschlägt: Tücken, Fehler und Fallstricke der deutschen Justiz

Es kann jeden treffen: Plötzlich klingelt es an der Tür und nichts ist mehr, wie es war. Ein Haftbefehl, ein Gerichtsverfahren, eine Gefängniszelle – wer unschuldig in Haft gerät, geht durch die Hölle. Davon erzählt dieses Buch.

Jan Schmitt rollt spektakuläre Kriminalfälle auf, lässt sie durch Prozessakten und Aussagen noch einmal lebendig werden. Der Überlebenskampf von Menschen, die nie straffällig geworden sind, liest sich spannend wie ein Krimi und gibt den Blick frei in das Innerste unserer Justiz – in ein oftmals intransparentes System mit vielen Schattenseiten.

Die Tat, die keine war: Der Fall Monika de Montgazon
Die Anklage: Mord.
Das Urteil: lebenslänglich.
Zweieinhalb Jahre unschuldig in Haft.
Zerstörte berufliche Existenz.
Langjähriger, zermürbender Kampf um Entschädigung.
Nur ein Beispiel von vielen!

  • Spektakuläre Justizirrtümer – akribisch rekonstruiert

  • Eine schonungslose Enthüllungsschrift über den Zustand unseres Justizwesens

  • Fehlurteile und die Hilflosigkeit der Opfer

  • Eintreten für die Rechte von Menschen, die so gut wie keine Lobby haben

  • ARD-Dkumentation nominiert für den Deutschen Fernseh-preis 2013

Dieses Buch ist spannender als jeder Krimi. Schonungslos werden die Fakten beim Namen genannt [...]. Unbedingt lesen!


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ISBN: 978-3-641-13765-6
Erschienen am  29. April 2014
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Vita

Jan Schmitt

Jan Schmitt, geboren 1969, studierte Germanistik und Geschichte an den Universitäten München, Marburg und Köln. Nach einem Volontariat beim Ammann Verlag Zürich arbeitete er als Lektor und Journalist. Er schrieb unter anderem für den „Berliner Tagesspiegel“ und für die „Zeit“. Er arbeitet als Journalist für die Redaktion „Monitor“, zudem ist Jan Schmitt Autor mehrerer Dokumentationen und Reportagen unter anderem für die Reihen „ARD exclusiv“, „die story“ und „Menschen hautnah“. Im Januar 2013 wurde seine ARD-Dokumentation „Unschuldig in Haft“ ausgestrahlt und anschließend für den Deutschen Fernsehpreis nominiert: Sie löste bei Zuschauern und im juristischen Betrieb heftige Reaktionen und eine Diskussion über die Situation von Justizopfern aus. Jan Schmitt lebt in Köln.

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