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Unser wildes Blut

Ab 14 Jahren

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€ 11,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 14,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-15423-3

Erschienen: 22.02.2016
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Eine Liebe gegen alle Widerstände

Alexander liebt seine Mitschülerin Aysel. Doch es ist eine Liebe, die nicht sein darf. Denn Aysel ist Muslimin und Alexander Christ. Die beiden haben keine Chance. Aysels Bruder Ilhan, der auf dieselbe Schule geht, wacht mit Argusaugen über die Ehre seiner Schwester. Aber so leicht gibt Alexander nicht auf. Als der Konflikt sich immer mehr zuspitzt und die ganze Schule in zwei Lager spaltet, soll Aysel plötzlich verheiratet werden. Den beiden Liebenden bleibt nur die Flucht. Doch Aysels Bruder ist ihnen dicht auf den Fersen.

Interview mit den Autoren

"Ein berührendes Buch"

Münchner Merkur (23.04.2016)

Wolfgang Schnellbächer (Autor)

Wolfgang Schnellbächer, geboren 1983, war schon immer ein begeisterter Leser und entwickelte früh eine Passion für Literatur. Bereits als Schüler veröffentlichte er einen ersten Text in der FAZ. 2011 erschien sein Debütroman „Abiball“. Wolfgang Schnellbächer hat an vielen Orten im In- und Ausland gelebt und wohnt nun in Stuttgart.


Nur Öneren (Autorin)

Nur Öneren, geboren 1988, lebt und arbeitet nach ihrem Studium der BWL in Stuttgart. Durch ihre Herkunft entwickelte sie ein großes Interesse an der kulturellen Vielfalt von Gesellschaft. Diese Neugier begleitet und bestärkt sie beim Schreiben. Neben der Literatur gilt ihr Interesse dem Fechten, dem Reisen und der Fotografie.

"Ein berührendes Buch"

Münchner Merkur (23.04.2016)

"Ein Plot, der den Roman stark macht."

Kölner Stadt-Anzeiger Magazin (13.05.2016)

»Ein überzeugendes Buch über den Culture Clash mitten in unserer Gesellschaft und eine echt süße Liebesgeschichte.«

Adnan Maral, Schauspieler und Autor von »Super unkühl, Alter«

»Zwei Welten, zwei Kulturen. Was mich an diesem Roman fasziniert hat, ist zum einen die wunderschöne, poetische Sprache. Zum anderen ist es den Autoren gelungen, Verständnis für beide Seiten zu wecken. Glaubwürdig und voller Tiefgang.«

Christine Fehér, Autorin von »Anders frei als du«

"Eine ergreifende Liebesgeschichte."

Bravo Girl! (24.02.2016)

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25.10.2017 | 08:15 Uhr | Ravensburg

Lesung

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Stadtbücherei
Marienplatz 12
88212 Ravensburg

25.10.2017 | 10:30 Uhr | Meckenbeuren

Schulklassenlesung

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Mehr Infos

Gemeindebücherei Meckenbeuren
Theodor-Heuss-Platz 1
88074 Meckenbeuren

26.10.2017 | 08:30 Uhr | Tettnang

Lesung

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Stadtbücherei
Schloss-Straße 1-9
88069 Tettnang

26.10.2017 | 10:30 Uhr | Friedrichshafen

Lesung

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Medienhaus am See
Karlstraße 42
88045 Friedrichshafen

27.10.2017 | 09:00 Uhr | Bad Saulgau

Lesung

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Mehr Infos

Stadtbibliothek im Alten Kloster
Hauptstraße 102/1
88348 Bad Saulgau

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-15423-3

€ 11,99 [D] | CHF 14,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbt

Erschienen: 22.02.2016

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Ist die Liebe stark genug

Von: dia78 Datum: 11.06.2016

diabooks78.blogspot.co.at

Das Jugendbuch "Unser wildes Blut" von Wolfgang Schnellbächer und Nur Öneren erschien 2016 im cbt Verlag in der Verlagsgruppe Pandom House GmbH.

Haupterzähler in der Geschichte sind Alexander, welcher Christ ist und Ilhan, welcher Muslim ist. Die Kapitel wechseln sich immer wieder ab und erzählt die Liebesgeschichte von Alexander und Aysel, welche sich auf Grund der verschiedenen Kulturen eigentlich nicht lieben dürfen, Doch obwohl die Familie von Aysel alles macht, um sie von der nicht standesgemäßen Liebelei wegzubringen, sogar die Zwangseheschließung wird beschlossen, findet die Liebe von Alexander ihren steinigen und schwierigen Weg, welcher in einer dramatischen letzten Szene endet.

Die Geschichte ist sehr liebevoll und charakterstark erzählt, man kann richtig mitfühlen mit Aysel, Alexander und auch mit ihrem Zwillingsbruder Ilhan. Denn die Kulturen, welche hier aufeinandertreffen sind nicht die einfachsten. Allein, wenn man daran denkt, dass Ilhan als Mann ein viel einfacheres Leben hat als seine Schwester.
Die Kämpfe, welche ausgefochten werden müssen, um die Unbeflecktheit der Familie und von Aysel zu beschützen, kann man dank dieses Buches sehr gut nachvollziehen.

Als Leserin dieses Buches, kann ich das Lesen nur empfehlen, denn viele Ungereimtheiten, welche vielleicht durch Medien aufkeimen, können durch dieses Buch vermindert werden.
Ich gebe diesem Buch 5 Sterne und eine unbedingte Empfehlung zum Kauf.

Das Kostbarste, was es gibt

Von: Svanvithe Datum: 05.06.2016

svanvithe.blogspot.de

"In einem Märchen ist immer alles einfach und klar. Man weiß, was das Gute und was das Böse ist. Wer richtig und wer falsch handelt."

Ist nicht eine Liebesgeschichte wie ein schönes Märchen? Wenn zwei sich finden und lieben und zusammen leben, glücklich und zufrieden, bis an ihre Ende...

Die Zwei, die sich gefunden haben, sind Alexander und Aysel. Jung sind sie, verliebt sind sie. Klingt großartig. Auf den ersten Blick. Allerdings wäre unsere Geschichte ja schon zu Ende, wenn es so einfach wäre. Ist es jedoch nicht. Denn Alexander ist Deutscher und Christ. Und Aysel trägt Kopftuch, sie ist Türkin und Muslima. Das muss an sich auch nicht problematisch sein. Aber Aysel lebt in einer traditionellen Familie, und dort wählen die Eltern die zukünftigen Partner für ihre Kinder aus. Spätestens jetzt dürfte jedem klar sein, dass ein Ehemann Partner auf keinen Fall Alexander heißen wird.

Verkompliziert wird die Sache von Aysels Bruder. Ilhan. Er steht ihr besonders nahe, die beiden sind Zwillinge, geben sich gegenseitig Halt. Er kann ihr nicht wehtun, sie verurteilen oder verdammen. Weil es seine Aufgabe ist, für die Einhaltung der unbefleckten Ehre seiner Schwester und damit der Familie zu sorgen, ist der Konflikt unausweichlich.

Nicht nur, dass es die eigenen Vorstellungen Alexander und Aysel nicht einfach machen, zueinander zu finden und beieinander zu bleiben. Der Weg ist zudem mit Stolpersteinen übersät, die von Aysels Familie gesetzt sind. Und Aysel, die sich sicher ist, dass ihre Eltern mit ihrer Lebenserfahrung das Beste wollen und im Sinne ihrer Kinder entscheiden, beugt sich de Willen der Familie und entsagt der Liebe. Denn würde sie sich anders entscheiden, würde eine Tür für immer und ewig zufallen. Und dann könnte sie diese Welt, in der ihre Familie lebt, nicht mehr betreten.

Damit wären wir also weit entfernt von einem Märchen...

Es ist keine neue Geschichte, die uns Nur Öneren und Wolfgang Schnellbächer in "Unser wildes Blut" erzählen. Aber sie tun es auf erfrischend ehrliche Art und Weise. Einfühlsam, offen und mit Sympathie für beide Seiten.

Die Autoren lassen ihre Protagonisten mit viel Leidenschaft und Feuer für ihre Einstellungen eintreten und emotional agieren. Dabei decken sie Vorurteile und Missstände auf, legen Für und Wider dar, finden die richtigen Worte, ohne Partei zu ergreifen. Sie verdeutlichen den Zwiespalt zwischen Tradition und Moderne und zeigen auf, wie schwer es ist, sich von Prägungen zu lösen, ohne anerzogene Werte zu verleugnen und in einer Welt größter Versuchungen zu bestehen, in der es keine Regeln gibt, die Kummer und Verzweiflung zwischen den Menschen verhindern, wo jeder jeden betrügen und in den verzweifelten Wahnsinn treiben kann, ohne, dass irgendwer nur aufschaut. Ein schmaler Grad, einer, der nicht ohne Verletzungen von Gefühlen möglich ist.

Auf diesem schmalen Grad wandelt Aysel nicht allein, auch Ilhan ist hin und hergerissen. Da ist einerseits die Tatsache, dass er Emilie, ein deutsches Mädchen für seine Zwecke "benutzt", zu der er sich gleichzeitig hingezogen fühlt, Sehnsucht verspürt. Anderseits ist er bereit, den Wünschen seiner Familie zu folgen und später eine muslimische Frau zu heiraten, eingedenk der Tatsache, dass er den leisen Schmerz bei den Gedanken an Emilie in eine kleine Nische seines Herzens verbannen muss.

Obwohl die Autoren das Geschehen aus dem Blickwinkel von Ilhan und Alexander schildern, kommen die Ansichten von Aysel gut zum Ausdruck, wenngleich die Entwicklung ihrer Zuneigung zu Alexander etwas zu kurz geraten ist. In E-Mails und Briefen vermag sie es, Alexander und damit uns als Leser ihren Standpunkt näher zu bringen. So können wir nachvollziehbar, warum sie zweifelt und ihre Entscheidungen trifft.

Zu guter Letzt ist hervorzuheben, dass es den Autoren mittels poetischer Sprache und anrührender Worten gelingt, die Geschichte von Alexander und Aysel zu einem Märchen zu machen, bei dem wir immer hoffen, dass es gut ausgeht.

"Am Ende, dessen sind wir uns sicher, ist die Liebe das Kostbarste, was es gibt."

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