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Unsere Jahre in Miller's Valley Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-21158-5

Erschienen: 30.06.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Warum man manchmal den Ort, den man liebt, verlassen muss, um sich selbst zu finden

Seit Generationen leben die Millers in Miller's Valley. Doch jetzt soll der Fluss, an dem das Örtchen liegt, zu einem Wasserreservoir gestaut, das ganze Tal geflutet werden. Während der Tag näher kommt, an dem ihre Heimat für immer verschwinden wird, erinnert Mimi sich an ihre Kindheit und Jugend in Miller's Valley und wie sie den Mut fand, ihren eigenen Weg zu gehen.

Eine kraftvolle, emotionale Geschichte über eine Familie und eine Dorfgemeinschaft, die sich unabwendbaren Veränderungen stellen muss; über sonnendurchflutete Kindheitstage, Wachstumsschmerzen und die Kunst, sich selbst und eine neue Heimat zu finden. Unsere Jahre in Miller's Valley erinnert uns daran, dass der Ort, an dem wir aufgewachsen sind, und die Menschen darin zwar verschwinden mögen, aber in unserem Herzen auf immer weiterleben.

»Warmherzig, klug und mitreißend erzählt. Ein Buch, das man nicht aus der Hand legen möchte.«

HÖRZU (25.08.2017)

Anna Quindlen (Autorin)

Anna Quindlen, Jahrgang 1952, gehört in den USA zu den wenigen ganz großen Autorinnen, die sowohl die Literaturkritik als auch das breite Publikum begeistern. Ihre Romane und Sachbücher erobern regelmäßig die amerikanischen Bestsellerlisten. Für ihre Kolumnen in der New York Times erhielt sie 1992 den Pulitzer-Preis. Ihr Bestseller »Die Seele des Ganzen« (1995) wurde unter dem Titel »Familiensache« mit Meryl Streep verfilmt. Ihr neuester Roman »Ein Jahr auf dem Land« rangierte in den USA monatelang in den Top-Ten und verkaufte sich eine viertel Million Mal.


Tanja Handels (Übersetzerin)

Tanja Handels, geboren 1971 in Aachen, lebt und arbeitet in München, übersetzt zeitgenössische britische und amerikanische Romane, u.a. von Zadie Smith, Elizabeth Gilbert, Tim Glencross und Scarlett Thomas, und ist als Dozentin für Literarisches Übersetzen tätig.

»Warmherzig, klug und mitreißend erzählt. Ein Buch, das man nicht aus der Hand legen möchte.«

HÖRZU (25.08.2017)

»Großherzig und schnörkellos. Spontan ein Lieblingsbuch.«

emotion. Das Frauenmagazin, Silvia Feist (01.10.2017)

»Quindlen schafft glaubwürdige Charaktere und vermeidet dabei das Abrutschen ins nur Gefühlvolle. In der Tat ein Wohlfühl-Buch.«

Hellweger Anzeiger, Ulrich Rubens-Laarmann (22.07.2017)

»Quindlen schafft so unvergessliche lebendige Charaktere, dass man als Leser jeden Traum, den sie hegen, und jede Tragödie, die sie ereilt, selbst mitfühlt.«

New York Times (29.03.2016)

"Die Figuren sind so echt, dass man gleich durch die eigene Familienchronik blättern möchte - auch wenn man diesen Roman nicht aus der Hand legen mag."

Chicago Tribune (31.03.2016)

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Aus dem Englischen von Tanja Handels
Originaltitel: Miller's Valley
Originalverlag: Random House

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-21158-5

€ 15,99 [D] | CHF 19,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: DVA Belletristik

Erschienen: 30.06.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Anspruchsvoller Roman, der mich erst beim 2. Lesen überzeugt hat

Von: Kathrin N. Datum: 09.10.2017

www.kathrins-home.de

Die Autorin Anna Quindlen gehört in den USA zu den ganz großen Autorinnen, die es nicht nur in die Bestsellerränge der Romanlisten, sondern auch der Sachbuchlisten schafft. Und diese Leidenschaft für zwei unterschiedliche Sparten merkt man den Romanen auch an. Hat mich der Vorgänger „Ein Jahr auf dem Land“ noch nicht so begeistern können, hat mich der neue Roman „Unsere Jahre in Miller`s Valley“ deutlich mehr fasziniert! Wobei nicht auf den ersten Blick... ich musste erst ein paar Nächte darüber schlafen und mir Gedanken zu dieser Rezension machen, bis mir so besondere Feinheiten und Raffinessen aufgefallen sind, die das Buch wirklich interessant machen ;)

Die Miller-Farm steht am tiefsten Punkt von Miller`s Valley und befindet sich seit Generationen in Familienbesitz. Mimi, die wir als 11-Jährige kennenlernen und bis zum Seniorenalter begleiten dürfen, lebt auf dieser Farm mit ihren Eltern und zwei Brüdern... und mit ihrer Tante, die ein kleines Haus am Anfang der Auffahrt bewohnt.

Wir erleben im Laufe des Buchs das nach außen scheinbar eintönige Leben von Farmern und deren Nachbarn; Mimi ist mit LaRhonda, der Tochter des Dinerbesitzers befreundet, ist außerdem gerne mit Donald zusammen, einem Jungen, der mal mehr, mal weniger lang bei seinen Großeltern lebt. Sie erlebt, wie der große Bruder als Jahrgangsbester an die Uni geht und später weit weg eine Familie gründet und Tommy, der Mittlere, sich freiwillig bei der Army meldet, an den Kriegsgeschehen erbricht und zu einem „amerikanischen Kriegsveteranen –a la 'Geboren am 4. Juli' wird. Mimi steht ihrer Mutter bei, die nachts als Krankenschwester arbeitet und tagsüber den Haushalt macht – auch als Mimis Vater einen Schlaganfall erleidet. Sie versucht zwischen ihrer Tante Ruth und ihrer Mutter zu vermitteln und freundet sich mit Callie an, die einen Sohn von Tommy bekommt. Ja, das Buch besteht aus vielen kleinen und großen alltäglichen Geschichten – und über allem schwebt die Tatsache wie ein Damokles-Schwert, dass es dieses Tal bald nicht mehr geben wird. Es wird, wenn es nach dem Willen der Regierung geht, geflutet und zu einem Naherholungsgebiet umgebaut werden.

Mimi`s Leben ist, je älter sie wird, immer mehr mit diesem Fluten des Tales verknüpft, sei es durch ihren Freund Steven, sei es durch ihr Studium, sei es durch ihre Familie... und letztendlich bleibt diese Verknüpfung bis an ihr Lebensende bestehen.

Anna Quindlen hat eine angenehme, bildhafte, aber auch anspruchsvolle Sprache, die durch Tanja Handels gut ins Deutsche übersetzt wurde. Und dennoch wirkt der Anfang sehr schwerfällig auf mich – ähnlich ging es mir übrigens schon bei dem Vorgängerroman. Die Personen klingen interessant und teilweise versucht man sich ihnen zu nähern... aber so richtig warm werde ich mit den Beteiligten leider nicht. Jedenfalls nicht auf den ersten Blick! Als ich nochmals über das Buch nachgedacht habe, fällt mir erst auf, dass sich die Geschichte in der Familie wiederholt hat und so manche „Leiche im Keller bzw. auf dem Dachboden“ Symbolcharakter in Mimi`s Leben hat. Geschickt verstrickt die Autorin Vergessenes mit Alltäglichem und das macht diesen Roman wirklich lesenswert!

Daher habe ich mir das Buch ein zweites Mal aus dem Regal geholt und lese es – im Wissen, wie es ausgeht – mit anderen Augen. Dieses Mal möchte ich keine Passagen überfliegen und so kann ich auch besser in die Geschichte eintauchen. In mir entstehen Bilder von amerianischen Familienfilmen im Kopf, Farmhäusern aus Holz – ein bisschen 'Meine kleine Farm' und ich kann mir tatsächlich beim zweiten Lesen gut vorstellen, dass dieser Roman wieder eine Filmvorlage werden könnte – vielleicht mit Meryl Streep als Miriam Miller ;)

Auf jeden Fall kann ich allen, die sich mehr als nur von einer Story berieseln lassen wollen, die gewillt sind, einen amerikanischen Roman auch mal in Etappen lesen zu wollen – mit Innehalten und Reflektion – zu diesem Buch raten. Es gibt deutlich leichtere Kost, aber das ist auch gut so ;)

Was Heimat bedeutet!

Von: Micha More than words Datum: 02.10.2017

https://micha-morethanwords.blogspot.de

Erzählt wird die Geschichte der Millers und der Menschen im Tal aus der Perspektive der 11-jährigen Mimi, die im Verlauf des Buches älter wird und die ersten Schritte ins Erwachsenenleben wagt. Die Autorin versteht es, die einzelnen Mitglieder der Dorfgemeinschaft sehr detailliert und lebendig darzustellen, so dass man sich auch als LeserIn schnell in Miller's Valley heimisch fühlt. Das Landleben in den 50er und 60er Jahren in den USA wird einem dabei genau so nah gebracht, wie die Alltagsprobleme eines jungen Mädchens. Viele Geschichten vom Erwachsen-werden, die auf dem Land beginnen, handeln davon, wie junge Menschen in die Stadt ziehen und in der Ferne ihr Glück suchen. Genau da ist Anna Quindlens Roman anders, denn hier wird das Gefühl von Heimat und den Menschen, mit denen man vertraut ist, wertgeschätzt. Am Ende fällt es einem schwer, all die Menschen aus Miller's Valley zu verlassen so vertraut werden sie einem im Laufe des Buches. Wie gesagt, es war für mich keine leichte Lektüre, da die Gefühle, die mit dem Verlust von Heimat zusammenhängen, hier sehr nahe sind. Wie es Mimi und den anderen Menschen aus dem Tal damit geht, möchte ich hier nicht verraten, das solltet ihr selbst lesen.

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