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Unter Briten Begegnungen mit einem unbegreiflichen Volk
Ein SPIEGEL-Buch

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€ 9,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 12,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-19751-3

Erschienen:  11.10.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Unterwegs in einem Land voller Exzentriker

Was ist eigentlich mit den Briten los? Um diese Frage zu beantworten, ist Christoph Scheuermann kreuz und quer über die Insel gereist, von Südengland bis in die schottischen Highlands. Er besucht Menschen und Orte, die den Blick freigeben auf die merkwürdigen und manchmal unbegreiflichen Seiten Großbritanniens: Er diniert mit den Fulfords, einer chaotischen Familie aus dem verarmten Landadel, er feiert in Yorkshire mit hysterischen jungen Frauen einen Junggesellinnenabschied, er sucht nach Ufos, vergrabenen Schätzen und dem Geheimnis royalen Smalltalks. Sein Buch ist eine Sympathiebekundung an ein schräges, bisweilen melancholisches Volk, das man trotz – oder wegen – seiner Skurrilität einfach lieben muss.

»Begreiflicher werden die Briten vielleicht nicht - aber zunehmend sympathischer.«

Hellweger Anzeiger, 10.12.2016

Christoph Scheuermann (Autor)

Christoph Scheuermann, Jahrgang 1977, ist seit 2009 beim SPIEGEL, wo er zunächst als Redakteur im Deutschland-Ressort arbeitete und über Terroristen, Salafisten, Neonazis und Banker schrieb. Von 2012 bis 2017 war er Großbritannien-Korrespondent des Nachrichtenmagazins, seit dem Frühjahr 2017 berichtet er für den SPIEGEL aus Washington. Scheuermann hat Politikwissenschaften, Germanistik und Anglistik in Köln und Birmingham studiert, ist Absolvent der Henri-Nannen-Journalistenschule und Stipendiat des ifa-Instituts in Beirut. Für seine Texte ist er mit dem Axel Springer-Preis für Junge Journalisten und dem Ernst-Schneider-Preis ausgezeichnet worden.

»Begreiflicher werden die Briten vielleicht nicht - aber zunehmend sympathischer.«

Hellweger Anzeiger, 10.12.2016

»Scheuermanns Blick auf die ›unbegreiflichen‹ Briten ist voller Sympathie.«

Hamburger Abendblatt, 17.12.2016

eBook (epub), 43 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-641-19751-3

€ 9,99 [D] | CHF 12,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: DVA Sachbuch

Erschienen:  11.10.2016

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Schottland ist ein Dorf

Von: C. Widmann Datum: 15.05.2017

nouw.com/cwidmann

Christoph Scheuermann lebt und arbeitet in London. Aber die Hauptstadt ist ein schlechter Beobachtungsposten, wenn man ein ganzes Volk kennenlernen will. Für "Unter Briten" ist der Auslandskorrespondent deshalb weit über die Insel gefahren: in alte Bergbaustädte und junge Pubs und in den hohen schottischen Norden. Das Buch besteht aus Gesprächen, Besuchen, Erlebnissen. Dazwischen gelegentlich Scheuermanns Gedanken über seine britischen Gastgeber. Er beobachtet, ohne zu urteilen - eine seltene Gabe unter Journalisten. Außerdem hat Herr Scheuermann ein gutes Auge für lohnende Themen: Der Kronprinz bekommt seinen Auftritt - das Kapitel über ihn titelt ganz passend: "Von einem, der wartet" - genauso wie die jüngste Generation von Punk-Musikern; ehemalige Minenarbeiter kommen ebenso zu Wort wie Hobby-Schatzsucher, der verarmte Landadel und zwei Generationen von schottischen Unabhängigkeitskämpfern.

Das Endergebnis: Ein Buch wie eine Collage, bei der alles am richtigen Platz klebt. Ein bisschen Hintergrund gibt es auch, an den passenden Stellen.

"Unter Briten" von Christoph Scheuermann erschien im Oktober 2016 gedruckt und als eBuch bei der DVA. Ich danke herzlich für ein Rezensionsexemplar.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Skurrile Begegnungen mit einem sympathischen, wenn auch unbegreiflichen Volk

Von: MelaKafer Datum: 01.09.2018

https://www.lovelybooks.de/mitglied/MelaKafer/

Alles fing mit einer Frage an. "Was ist nur mit den Briten los". Christoph Scheuermann beschloss, dieser Frage auf den Grund zu gehen und so begann der Spiegel-Korrespondent kreuz und quer über die Insel zu reisen. Das Ergebnis sind fünfundzwanzig Geschichten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Und doch haben sie eins gemeinsam. Sie erzählen die Geschichten von Menschen, die alle auf ihre Weise das typisch britische verkörpern. So trifft er sich mit verarmtem Landadel aus Devon, begleitet den "schlechtesten Boxer Englands" in den Ring, lernt in Schottland die unnahbare, elfengleiche Tilda Swinton - zumindest ein bisschen - kennen. Von Heidi, einem Kate- Double erfährt er, dass Imitation immer auch eine Anerkennung für die Person ist, so funktioniere auch das Wachsfigurenkabinett und darum lieben die Briten Doppelgänger. Den unkonzentrierten Boris Johnson versucht er in der U-Bahn zu interviewen und John le Carrè erklärt ihm, was es mit der Figur des englischen Spions auf sich hat. Ein Tag bei einem Pfandleiher in Blackpool macht deutlich, wie sich die britische Gesellschaft verändert hat und immer noch verändert. D ie Kluft zwischen aufstrebenden Dienstleistungsarbeitern (v.a. in London) und der kaum noch vorhandenen working class wird größer. So rutschen immer mehr Menschen in die Armut ab. Beim Pfandleiher kommt man dem Abstieg und der Verzweiflung auf der Insel bedrückend nahe.
Viele weitere Geschichten über Begegnungen mit Briten aus den unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten finden sich in diesem Buch und zeichnen ein skurriles, liebenswertes und farbenfrohes Bild eines ganz ungewöhnlichen Volkes. Ich liebe es!

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