Unter Wölfen - Der verborgene Feind

Kriminalroman
Nürnberg 1942: Isaak Rubinstein ermittelt

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Ein jüdischer Antiquar, getarnt als hochrangiger Nazi-Ermittler ... »Alex Beer kann einfach historische Spannung.« Emotion

Nürnberg, April 1942: Der jüdische Antiquar Isaak Rubinstein, der sich noch immer als Sonderermittler Adolf Weissmann ausgibt, lässt sich auf eine Liaison mit der Nazigröße Ursula von Rahn ein. Durch sie erhält er Zugang zu den höchsten gesellschaftlichen Kreisen und bekommt Einsicht in die Pläne der Gegenseite. Doch dann wird Nürnberg plötzlich von brutalen Morden erschüttert. Zwei junge Frauen werden erdrosselt aufgefunden. Ausgerechnet Isaak bekommt von Berlin die Order, den »Würger« aufzuspüren. Darüber hinaus hat er noch ganz andere Probleme: Seine Popularität hat Neider auf den Plan gerufen und besonders ein Mann könnte ihm gefährlich werden …

Alle Bücher der Serie:
Unter Wölfen (Bd. 1)
Unter Wölfen – Der verborgene Feind (Bd. 2)

Die Kriminalinspektor-Emmerich-Reihe:
Der zweite Reiter: Ein Fall für August Emmerich (Bd. 1)
Die rote Frau: Ein Fall für August Emmerich (Bd. 2)
Der dunkle Bote: Ein Fall für August Emmerich (Bd. 3)
Das schwarze Band: Ein Fall für August Emmerich (Bd. 4)

»Eine sehr berührende Geschichte, atmosphärisch dicht und mörderspannend.«

B5 Kulturnachrichten (12. Oktober 2020)

eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-26850-3
Erschienen am  12. Oktober 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Isaak Rubinstein

Leserstimmen

Isaak Rubinstein

Von: Literaturwerkstatt-kreativ / Blog

23.01.2021

„Literaturwerkstatt- kreativ / Blog“ stellt vor „Unter Wölfen - Der verborgene Feind“ von Alex Beer 1. Unter Wölfen 2. Unter Wölfen – Der verborgene Feind 1942 Nürnberg / Deutschland „Er war Jude unter Nazis, ein Lamm unter Wölfen“ Immer noch gibt sich der jüdische Antiquar Isaak Rubinstein, als Sonderermittler Adolf Weissmann aus. Er lässt sich sogar auf eine Liaison mit Ursula von Rahn ein, der schönen Sekretärin von Gestapo Chef Georg Merten. Diese bewegt sich in den höchsten Nazi-Kreisen Nürnbergs. Rubinstein hofft so an Unterlagen einer bald stattfindenden geheimen „Operation“ zu gelangen, um schnellstmöglich Nürnberg – und die Rolle des Sonderermittlers – hinter sich zu lassen. Ausgerechnet zur gleichen Zeit werden in der Stadt jedoch zwei junge Frauen brutal erdrosselt. Und da sich Adolf Weissmann, alias Isaak Rubinstein, gerade in Nürnberg auffällt, bekommt er aus Berlin den Befehlt die Morde aufzuklären. „Darüber hinaus hat er noch ganz andere Probleme: Seine Popularität hat Neider auf den Plan gerufen und besonders ein Mann könnte ihm gefährlich werden … Fazit: Die Österreicherin Alex Beer – eigentlich Daniela Larcher – hat den zweiten Teil ihrer Krimireihe „Unter Wölfen“ herausgebracht. Der zweite Fall des Isaak Rubinstein führt uns wieder nach Nürnberg und ist ebenso spannend zu lesen wie der erste Teil. Wieder ein sehr interessanter und atmosphärisch dicht erzählter Krimi, bei dem bis zum Ende offen bleibt, wer denn nun die Morde begangen hat. Die einzelnen Charaktere haben mir abermals sehr gut gefallen und auch diesmal gelingt es der Autorin, den einzelnen Figuren ein überzeugendes und gut durchdachtes Profil zu geben. Allen voran natürlich Isaak Rubinstein, den sie sehr glaubhaft charakterisiert inszeniert und um den wir Leser immer wieder fürchten müssen, da er stets kurz davor steht enttarnt zu werden. Aber genau da liegt ja auch der Reiz und das Besondere dieses Krimis. Hier geht es um keinen Ermittler der seinen Beruf von der Pike auf gelernt hat, sondern um einen Juden der einfach nur überleben möchte und immer wider improvisieren muss. Alex Beer hat auch diesmal – wie von ihr bekannt – gut recherchiert und ein sehr detailliertes Bild von Nürnberg und des sogenannten 3. Reiches aufgezeigt. Beide Teile können natürlich unabhängig voneinander gelesen werden, empfehlen würde ich aber mit dem ersten Teil zu beginnen, um die komplette Geschichte rund um Isaak Rubinstein besser kennenzulernen und zu verstehen. Krimis von Alex Beer machen, trotz der düsteren geschichtlichen Umstände, einfach Spaß! Besten Dank an den "Limes Verlag" für das Rezensionsexemplar.

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"Operation Georg" und der Würger! Isaak Rubinstein ist zurück ...

Von: Birgit Pirker

23.01.2021

In diesem zweiten Fall für den jüdischen Antiquar Isaak Rubinstein, ist die Hoffnung, endlich Nazi-Deutschland verlassen zu können, groß. Während er, in seiner Rolle als SS-Sturmbandführer und Kriminalkommissar Adolf Weissmann, auf seine Kontaktperson des Widerstandes wartet, wird Gisela Hofmann, die Tochter eines hochrangigen Nationalsozialisten ermordet. Ihr Vater gibt sich nicht mit dem in Berlin zuständigen Kriminalbeamten Paul Köhler zufrieden. Er will „den Besten der Besten“, nämlich Adolf Weissmann! Wie zu erwarten, gefällt das Köhler nur wenig. So lauert er auf jeden noch so kleinen Fehler seines Konkurrenten. Und damit ist er nicht der einzige, denn auch der Journalist Felix Bachmeyer erkennt mit der untrüglichen Nase des Enthüllungsjournalisten, dass mit Weissmann etwas nicht stimmt … Felix Bachmeyer hat ein Auge auf Ursula von Rahn geworfen, selbst eine Nazi-Größe und Tochter eines Industriellen, der maßgebliche Informationen zur „Operation Georg“ haben soll, die der Widerstand so dringend braucht. Um an diese Dokumente zu kommen, geht Isaak mehrmals mit der jungen und hübschen Ursula aus, die ihrerseits sich in Rubinstein verliebt hat. Mehrmals steht er deshalb knapp vor der Enttarnung. Nur mit großer Chuzpe gelingt es ihm, seine falsche Identität zu wahren. Dazu kommt, dass weitere Frauenmorde nach demselben Morbus Operandi geschehen und er mit Köhler als Partner weiterermitteln muss. Die Zusammenarbeit gestaltet sich schwieriger als gedacht, denn auch dieser hat seine Geheimnisse. Bereits im ersten Band der Reihe, war der Wandel des ruhigen introvertierten jüdischen Antiquars in den aufgeblasenen, cholerischen SS-Sturmbannführers ein großes Manko für mich. Damals ging mir das Ganze einfach zu glatt und reibungslos von Statten. In „Der verborgene Feind“ bügelt Alex Beer diesen Fehler aber meiner Meinung nach wieder aus. So wirkt Isaak Rubinstein auf mich menschlicher und ich konnte seine Zweifel und Gedankengänge viel besser nachvollziehen. Auch die Geschichte ist klarer erzählt und lässt für den Leser die Vermutung offen, dass es im NS-Staat einige Ungereimtheiten und Doppelbödigkeiten gab, sodass ein solches Wechselspiel durchaus möglich gewesen wäre. Alex Beer arbeitet die allgegenwärtige Angst vor der Entdeckung Isaak Rubinsteins wahren Identität sehr gut aus. Die Person selbst ist klar charakterisiert und wirkt auf mich mittlerweile unheimlich sympathisch. Mit der polizeilichen Ermittlungsarbeit hat er ja eigentlich nichts am Hut, außer, dass er ein Fan Sherlock Holmes ist. Immer wieder zitiert er aus den Büchern von Arthur Conan Doyle, was naturgemäß gegenüber Paul Köhler vergeblich Liebesmüh ist. Als er dann aber erkennt, dass der Frauenmörder einem bestimmten Muster nachgeht, hat er die zündende Idee … Die Geschichte wird natürlich auch diesmal wieder vom klaren, lebendigen und mitreißenden Schreibstil der Autorin begleitet und schafft für mich so ein perfektes Lesevergnügen. Ihre Erzählstimme ist bildhaft und betont sehr schön die Feinheiten der Geschichte. Die Spannung wird durch zahlreiche überraschende Wendung hochgehalten und auch an den nötigen Details und dem historischen Hintergrund wird nicht gespart. Die Begeisterung, die die Nürnberger bei den Feiern zu Hitlers Geburtstag an den Tag legen, wird beängstigend echt geschildert. Auch nachdem die Serie der Frauenmorde aufgeklärt ist, kann Isaak Rubinstein seine Rolle als Adolf Weissmann noch nicht an den Nagel hängen. Ein dritter Band dürfte nicht mehr lange auf sich warten lassen …

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Vita

Alex Beer, geboren in Bregenz, hat Archäologie studiert und lebt in Wien. Nach »Der zweite Reiter«, ausgezeichnet mit dem Leo-Perutz-Preis für Kriminalliteratur, »Die rote Frau«, nominiert für den Friedrich Glauser Preis 2019 und »Der dunkle Bote« erscheint im Mai 2020 der vierte, von den Fans lang erwartete Roman um August Emmerich. Neben dem Wiener Kriminalinspektor hat Alex Beer mit Isaak Rubinstein eine weitere faszinierende Figur erschaffen, die während des Zweiten Weltkriegs in Nürnberg ermittelt. Um es mit den Worten der Jury des Leo-Perutz-Preises zu sagen: »Was Alex Beer erzählt, betrifft auch die heutige Zeit, aber wie sie erzählt, lässt die ferne Vergangenheit lebendig werden.«

www.alex-beer.com

Zur Autor*innenseite

Events

29. Okt. 2021

Ladies Crime Night im Rahmen des Festivals Mord am Hellweg

19:30 Uhr | Erwitte | Lesungen
Alex Beer
Das schwarze Band

Pressestimmen

»Spannend, kritisch, mit sympathischen Helden, die sehr menschliche Schwächen haben.«

WDR 4 Bücher (10. November 2020)

»Menschlich, historisch und kriminalistisch packend!«

Kronen Zeitung (20. November 2020)

»Spannungsgeladene Fortsetzung des dramatischen und gefährlichen Doppelspiels unter Wölfen!«

Mainhattan Kurier (27. Oktober 2020)

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