Unversehrt sterben!

Konfliktfall Organspende
Der Kampf einer Mutter. Mit einem Vorwort von Franco Rest

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Streitfall Organspende – Der Mensch ist kein Wertstoffhof

"In diesem Buch erzähle ich meine persönlichen Erfahrungen, die ich nach der Organentnahme bei meinem 15-jährigen Sohn machen musste. Total uninformiert, was eine Organentnahme für Konsequenzen für den sterbenden Spender und seine Angehörigen hat, habe ich mich von den Transplantationsmedizinern manipulieren lassen. Im tiefsten Schock, nicht im Mindesten entscheidungsfähig, gab ich die Erlaubnis zu einer Organentnahme. Die Organe meines Sohnes wurden über Europa verteilt. Der Anblick meines ausgeschlachteten Kindes hat mich zutiefst entsetzt und empört. – Jeder muss klären, ob er der Transplantationsmedizin glaubt, dass ein Mensch mit lebenden Organen eine Leiche ist oder aber ein Sterbender und damit noch am Leben."


Mit Vorwort von Franco Rest
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-03338-5
Erschienen am  02. Oktober 2009
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Danke für das Buch!

Von: Maja Selva aus Berlin

05.04.2019

Durch einen unglücklichen Umstand habe ich alle meine Ausweise verloren. Nach dem Lesen des Buches habe ich einen einzigen nicht neu beantragt, obwohl der Entschluss nicht leicht war. Auch meine fassungslose und völlig verzweifele Familie wurde nach dem "Abschalten" meines Vaters völlig unsentimental mehr aufgefordert als gebeten, die noch verwendbaren Organe freizugeben. Mit Verweis auf die Uhr. Wir haben nicht zugestimmt. Meine Freundin verlor vor kurzem ihren Vater, während des Sterbens im Kreise der Familie sorgte ein Defi im Herzschrittmacher immer wieder für Muskelkontraktionen, bis jemand entnervt tönte, man solle doch mit einem Magneten "dem ein Ende bereiten". Ob er da schon tot war, wird sich nicht mehr klären lassen. Gleichzeitig werden auf ehemaligen Schlachtfeldern alle noch so kleinen Überreste der Gefallenen in die Heimat überführt und dort feierlich beigesetzt. Entweder stimmt bei mir etwas nicht oder diese Gesellschaft hat große Mängel in Sachen Menschlichkeit. Ich habe beschlossen, vollständig und so natürlich wie möglich zu sterben. Mein Körper ist MEIN Besitz auch über das Ende hinaus. Und ich lasse mich nicht per Gesetz enteignen.

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Die dunkle Seite der Organspende

Von: Bachmichels

09.03.2015

Wenn man sich in das Thema Organspende einliest, dann stößt man sehr schnell auf Renate Greinert, deren Sohn Christian mit 15 Jahren verunglückt ist, und die sich von Medizinern, im schlimmsten Moment ihres Lebens, zu einer Organentnahme überreden lässt. In ihrem Buch: Unversehrt sterben!: Konfliktfall Organspende – Der Kampf einer Mutter schildert sie schonungslos, wie sie von den behandelnden Ärzten manipuliert wurde, ihr Sohn, schon bevor die Eltern zustimmten, für die Organentnahme vorbereitet wurde, und was sie bei der Aufarbeitung dieses grausamen Erlebnis noch alles entdecken musste. Dieses Buch zu lesen ist alles andere als einfach. Neben dem persönlichen Schicksal von Frau Reinert und ihrer Familie, gewährt es zudem einen tiefen Einblick in die Praxis der Transplantationsmedizin. Das Buch ist eben nicht nur das Buch einer trauernden Mutter, eines Menschen der feststellt, dass er eine Entscheidung getroffen hat, die sich im Nachhinein als falsch herausstellt. Das Buch ist auch eine Informationsschrift für all diejenigen, die sich umfassend über die Seite von Organspenden informieren wollen, über die uns so gut wie nie erzählt wird. Nicht verschweigen möchte ich, dass ich an manchen Stellen, wo es um ihre persönliche Meinung und Beurteilung von Transplantationsmedizinern oder um Vergleiche mit Menschenversuchen im 3. Reich geht, ihre Wortwahl und ihre Einordnung weder teile und manchmal auch nicht verstehen kann. Das schmälert aber die von ihr aufgeschriebenen Fakten, die man so auch an anderen Stellen nachlesen kann, nicht, und macht es für mich zu einem unentbehrlichen Buch bei der Meinungsbildung zum Thema Organspende.

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Vita

Renate Greinert, geb. 1943, ist Mutter eines Organspenders. Seit 1985 engagiert sie sich für die Aufklärung über Organspende und Hirntod und das damit verbundene Menschenbild. Sie lebt in Wolfsburg.

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