Vardo – Nach dem Sturm

Roman

eBook epubNEU
15,99 [D] inkl. MwSt.
15,99 [A] | CHF 19,00 * (* empf. VK-Preis)

Wir lieben unsere Buchhandlungen!
Machen Sie mit bei #BuchladenLiebe und bestellen Sie wenn möglich bei Ihrer lokalen Buchhandlung.

Vardø, Norwegen am Weihnachtsabend 1617. Maren sieht einen plötzlichen, heftigen Sturm über dem Meer aufziehen. Vierzig Fischer, darunter ihr Vater und Bruder, zerschellen an den Felsen. Alle Männer der Insel sind ausgelöscht – und die Frauen von Vardø bleiben allein zurück.

Drei Jahre später setzt ein unheilvoller Mann seinen Fuß auf die abgelegene Insel. In Schottland hat Absalom Cornet Hexen verbrannt, jetzt soll er auf Vardø für Ordnung sorgen. Ihn begleitet seine junge norwegische Ehefrau. Ursa findet die Autorität ihres Mannes aufregend und hat zugleich Angst davor. Auf Vardø begegnet sie Maren und erkennt in ihr etwas, das sie noch nie zuvor erlebt hat: eine unabhängige Frau. Doch für Absalom ist Vardø nur eins - eine Insel, die von Gott verlassen wurde und die er von teuflischer Sünde befreien muss.

»(...) ein literarisches Denkmal.«

BRIGITTE (11. März 2020)

Aus dem Englischen von Carola Fischer
Originaltitel: The Mercies
Originalverlag: Picador
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-24946-5
Erschienen am  02. März 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Die Hexe soll brennen

Von: Daniela

21.03.2020

Weihnachtsabend 1617 ein gewaltiger Sturm, den vorher so niemals jemand erlebte, tötet fast 40 Männer. Neben den Frauen, sind nur noch alte und Kinder auf Vardó übrig. Nun sind sie auf sich gestellt und versuchen alleine zurecht zu kommen. Doch gerade als sie lernen ihren Lebensunterhalt alleine zu bewältigen, wird ihnen Hilfe geschickt in Form eines Mannes. Comissionar Cornet. Aber die Dinge ändern sich nicht zum positiven. Während Maren in einem Erzählstrang das harte Leben auf Vardò lebt, wird Ursa, eine Dame aus Bergen mit dem Comissioner Absalom Cornet verheiratet. Beide Erzählstränge treffen aufeinander, als Ursa mit Absalom nach Vardó reist, um wieder Ordnung in der Ortschaft herzustellen. Zitat S.390 《Jeder Zauberer oder Gläubige, der Gott sowie sein heiliges Wort und das Christentum opfert und einen Bund mit dem Teufel eingeht, soll mit dem Tode bestraft und auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden.》 Als Marens Freundin der Hexerei beschuldigt wird, beginnt ein Kampf gegen Windmühlen, denn was haben Frauen im 17. Jahrhundert schon auszurichten. Man fiebert mit und trauert um die Frauen dieser Zeit. Die Autorin schafft einen authentischen Bezug zu damaligen Zeiten, der einen bedrückt zurücklässt. Gefühlvoll und emotionsgeladen wird der geschichtliche Hintergrund der Hexenverfolgung interessant und spannend in die Geschichte eingebunden. Fazit: Ein Roman, der den kranken Glauben an Hexerei und die Hilflosigkeit der Frauen dieser Zeit historisch wiedergibt. Erschreckend und tragisch, was diese Seelen erleiden mussten. Aber auch die Stärke und der Kampfgeist dieser Frauen wird hervorgehoben.

Lesen Sie weiter

Gefühlvoll, mitreißend, packend!

Von: Vicky

20.03.2020

Vardo - Nach dem Sturm hat mich wirklich unglaublich begeistert. Zu Anfang fand ich den Schreibstil mehr als nur seltsam, wollte eigentlich aufgrunddessen schon gar nicht mehr weiterlesen. Trotzdem habe ich es getan, weil irgendwie hat es mich doch sehr gepackt. Auch die Thematik mit der Hexerei hat mich so angesprochen, dass ich einfach weiterlesen musste. An den Schreibstil, der doch etwas außergewöhnlich ist, hatte ich mich sehr schnell gewöhnt und dann konnte ich dieses Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Es ist sehr gefühlvoll und detailliert beschrieben. Ich liebe die nordische Szenerie, und das kalte, windige Gefühl, das man beim Lesen bekommen hat. Die Charaktere waren alle toll beschrieben; man konnte sich vor allem in die Protagonisten Maren und Ursa sehr gut hineinversetzen, trotz Erzähler aus "Vogelperspektive". Auch die Handlung konnte mich vollends überzeugen. Ich liebe alles, was mit Hexen und der Hexenverfolgung zu tun hat. Dass dieses Thema nicht nur toll umgesetzt wurde, sondern auch noch historisch korrekt ist (die Personen, die generelle Geschichte hat so in etwa tatäshlich stattgefunden) hat mich sehr begeistert und mitgerissen. (Hexenverfolgung war natürlich extrem schlimm - versteht mich nicht falsch! Aber ich lese einfach so gerne darüber.) In Vardo - nach dem Sturm geht es um die kleine Insel Vardo. Heiligabend 1617 bricht jedoch ein schwerer Sturm über das davorgelegene Meer und ertränkt alle Männer, die auf der See waren. Die Insel steht nun ohne starke Männer da, die ihnen die nötige Nahrung bringt. Lediglich die, die zu schwach / alt / krank waren, haben aufgrund ihrer Nichtanwesenheit auf See überlebt. Deshalb müssen die Frauen nun selbst anpacken: Sie müssen selbst auf See fahren, selbst die Felder bestellen, selbst für sich sorgen. Währenddessen soll in einer weit entfernten Stadt Ursa (Ursula) verheiratet werden. Ihr nobler Ehemann Commisioner Comet ist im Auftrag des Königs unterwegs, um in seinem Namen Gottes Wort zu verbreiten und alles Satanische auszulöschen. Mit ihm zusammen zieht sie auf die Insel Vardo und lernt so Maren kennen, die ihr am Anfang im Haushalt hilft. Die beiden kommen sich immer näher und erkennen zusammen, dass es schlecht um die Frauen auf Vardo steht. Denn der Commissioner erzählt immer mehr von Hexenprozessen, Verbrennungen und Folter. Dabei fallen auch einige Namen der Frauen auf Vardo. Das Buch bekommt von mir 5 / 5 Sternen. Trotz der anfänglichen Schwierigkeiten hat mich dieses Buch umgehauen und mitgerissen. Es hat mich so begeistert, dass ich nach dem Beenden große Schwierigkeiten hatte, ein neues Buch anzufangen.

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Kiran Millwood Hargrave wurde 1990 in Surrey geboren. In ihrem ersten Jahr an der Universität begann sie Lyrik zu verfassen und veröffentlichte drei Gedichtbände und ein Theaterstück. Ihre Kinderbücher wurden in England sofort zu Bestsellern, sie gewann den Waterstones Children's Book Prize und den British Book Awards für das Children's Book of the Year. »Vardø. Nach dem Sturm« ist ihr erster Roman für Erwachsene. Mit ihrem Mann Tom und der Katze Luna lebt die Autorin in Oxford direkt am Fluss.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Kiran Millwood Hargrave erzählt eine packende Geschichte über Tragik, Liebe, Macht und Machtmissbrauch und über die Menschlichkeit, die dazwischen zerrieben wird. Mit viel Feingefühl fängt sie das Leben der Inselbewohnerinnen ein (...). (…). Stark!«

EMOTION (04. März 2020)

»Die britische Autorin Kiran Millwood Hargrave hat aus diesem historischen Stoff einen starken Roman gemacht rund um Themen, die auch heute noch große Bedeutung für Frauen haben: den Kampf um Freiheit und ein selbstbestimmtes Leben.«

FREUNDIN (04. März 2020)

»Die Autorin hat diesen Frauen eine ganz tolle Stimme gegeben, und ich kann es wirklich jedem nur empfehlen.«

BRIGITTE Podcast (24. März 2020)

»„Vardø“ erzählt eine packende Story über Mut und Mythen im Jahr 1617 (Headline). Kraftvolle Sprache, intensive Bilder: Kiran Millwood Hargrave weiß, wie man spannend und einfühlsam erzählt. (...) Ein universeller Roman über Mut und Unabhängigkeit. Berührend.«

FÜR SIE (18. März 2020)

»"Vardø - Nach dem Sturm" ist der erste Roman für erwachsene Leser*innen von der jungen Ausnahmeautorin Kiran Millwood Hargrave. Auf der Grundlage einer wahren Begebenheit schreibt sie eine intensive Geschichte über einen Überlebenskampf, die mit jeder Seite packender wird und ihre Leser*innen nicht mehr loslässt.«

www.lovelybooks.de; in “Die besten neuen Hardover-Neuerscheinungen im März” (17. Februar 2020)

»Dass mit 'Vardø' eine Welt beschrieben wird, die hier kaum bekannt ist und von deren Schicksal nur ein sehr kleiner Personenkreis etwas weiß, macht das Buch zu einem außergewöhnlichen Erlebnis. Die schöne Umschlaggestaltung und die hilfreiche Karte tragen ein Übriges bei, um den Roman aus der großen Masse hervorstechen zu lassen. Es ist allerdings keine spannende Unterhaltung, die hier geboten wird, sondern ein tiefgründiges Gesellschaftsportrait mit kantigen Charakteren. Eines, das noch lange nachwirkt und zu den Büchern gehört, die man nach dem letzten gelesenen Wort noch nicht gleich aus den Händen legt, sondern sich nur langsam zu lösen vermag.«

www.histo-couch.de (01. März 2020)

»Roman über unabhängige Frauen mit historischem Vorbild. (...) Die Schicksale der Protagonistinnen machen gleichermaßen betroffen und wütend. Und die Frage, was ignorante Engstirnigkeit und falsche Behauptungen bewirken können, ist hochaktuell.«

Westfälische Nachrichten/Münstersche Zeitung (12. Februar 2020)