Vaterjahre

Roman

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Ein zeitgenössisches Sittenbild und ein deutsches Jahrhundertpanorama

Ein Mann, seine Frau(en), seine Kinder, seine Familie, seine Arbeit, seine Freunde. Seine Stadt. Seine Zeit. Karlmann Renn ist ein moderner Jedermann zwischen Lächerlichkeit und Triumph, und sein Alltag, der Weltalltag unserer Epoche.

Der Roman erzählt von der Liebe und Sorge eines Vaters, von Selbstbehauptung im Beruf, von der Konfrontation mit Kindheit und Familie, den Abgründen der Freundschaft, den Verlockungen des Ausbruchs und vom Einbruch des Todes. es ist die Geschichte des mühevollen Reifeprozesses und der Bewährungsproben Karlmann Renns, der sein Leben ohne die Tröstungen der Religion, der Kunst und der Philosophie meistern muss.

Michael Kleeberg gestaltet seine Welt mit vielfältigen Stimmen, Klängen und Rhythmen, durch die multiplen Perspektiven seines Erzählens. Komik und Tragik, Lakonie und Zärtlichkeit – die sprachschöpferische Lust dieses Romans ist so groß wie seine Präzision unerbittlich.

»Michael Kleeberg ist ein unendlich begabter, unverschämt maliziöser Schriftsteller, der souverän über alle Register der großen Romanorgel verfügt. Dieses Buch hat Ruhm und Ehre verdient.«

DIE ZEIT, Ijoma Mangold (25. September 2014)

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ISBN: 978-3-641-13964-3
Erschienen am  18. August 2014
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Vita

Michael Kleeberg, 1959 in Stuttgart geboren, studierte Politische Wissenschaften und Geschichte. Nach Aufenthalten in Rom und Amsterdam lebte er von 1986 bis 1999 in Paris. Heute arbeitet er als freier Schriftsteller und Übersetzer in Berlin. Für sein literarisches Werk wurde er vielfach ausgezeichnet, u.a. 2008 als Mainzer Stadtschreiber. Zu seinen wichtigsten Büchern zählen: „Ein Garten im Norden“ (1998), „Der König von Korsika“ (2001) und "Karlmann" (2007). 2010 erschien der Roman „Das amerikanische Hospital“, der für den Deutschen Buchpreis nominiert wurde und für den Michael Kleeberg 2011 den Evangelischen Buchpreis erhielt. Sein neuester Roman „Vaterjahre“ wurde u.a. mit dem Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg ausgezeichnet. 2016 erhielt Michael Kleeberg für sein Gesamtwerk den Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung.

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Zitate

»Karlmann Renn ist endlich wieder da! Michael Kleebergs lebenskluger Roman weiß alles über den Mann in den besten Jahren und teilt es großzügig mit uns.«

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Peter Körte (17. August 2014)

»Kleeberg […] gelingt, was den großen realistischen Romanen gelungen ist: menschliche Schicksale im Kapitalismus zu schildern, ohne dass eine ideologische Meinung oktroyiert wird.«

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 21.12.2014

»Wie beiläufig die großen Augenblicke des Lebens über uns kommen, davon erzählt dieser große, kluge und tröstliche Roman.«

FAZ, Sandra Kegel (15. August 2014)

»Mit seinem ›Karlmann‹-Zyklus liefert Kleeberg nicht weniger als eine physiognomische Geschichte der Bundesrepublik, psychisch, geistig und sozial, von den frühen Achtzigern bis in die Gegenwart.«

Süddeutsche Zeitung, Burkhard Müller (18. August 2014)

»Großartig, […] hervorragend komponiert und souverän erzählt.«

DER SPIEGEL, 20.10.2014

»Wie Michael Kleeberg daraus einen ungemein dichten, mal pathetischen, mal ironischen, mal tiefsinnigen, mal karikierenden, in alledem lebensklugen, geradezu weisen Roman macht, ist schlichtweg großartig.«

Der Tagesspiegel, Erhard Schütz (24. August 2014)

»›Vaterjahre‹ sollte man lesen. Weil Kleeberg mit der scharfen Klinge des Wortes sehr lustvoll in dieser Welt zwischen Karriere, Kinder, Kopulinen und Karohemden unterwegs ist.«

»Wie Michael Kleeberg Zeitgeschichte einfließen lässt und elegant mit der Biografie Charly Renns verknüpft, das ist große Kunst.«

NDR Kultur - Journal, 10.09.2014

»Eine Trostreichung für alle in einer allzu gemächlich-glücklichen Biografie Gestrandeten, die nur manchmal noch daran denken, dass das Leben auch ganz anders sein könnte.«

»Ein souverän komponiertes, handlungsreiches, aber auch stilistisch vielerlei Register ziehendes Werk.«

Welt am Sonntag, Tilman Krause (17. August 2014)

»Wer lesen will, wie assoziationsreich und entdeckungsselig, wie facettenreich und sorgfältig man beschreiben kann, der lese dieses Buch.«

taz, Dirk Knipphals (24. August 2014)

»Immer wieder setzt Michael Kleeberg punktgenaue Sentenzen, die man abschreiben und sich einrahmen möchte.«

Sächsische Zeitung, Ulrich Steinmetzger (16. August 2014)

»... von umfassender Bildung und Belesenheit des Weltgereisten und einer präzisen detektivischen Beobachtungsgabe, gepaart mit tief empfundener Menschlichkeit und Kritik an unserer materialistisch ausgerichteten Welt...«

Die Tagespost, Würzburg, Gerhild Heyder (22. August 2014)

»Der Roman bietet zwar ein brillantes Lesevergnügen, aber gleichwohl von großer Trauer durchwirkt ist & bis in die Tiefen tödlicher Melancholie reicht.«

»...weil dieses Leben ... vielschichtig ist, und weil dieser Romanschreiber fähig ist, dieser Komplexität eine angemessen kluge, charmante und überdies unterhaltsame Form zu geben.«

Frankfurter Neue Presse, Dierk Wolters (25. August 2014)

»Michael Kleeberg kann Romanszenen ausfalten, die ohne Zweifel zum Besten der deutschen Gegenwartsliteratur gehören.«

Die Zeit

»Kleeberg kann schreiben, dass es einem schwindlig wird.«

NDR

"Kleeberg ist ein Ethnologe des Inlands, er schildert bis in die feinsten Verästelungen Sitten, Bräuche, soziale Codes und Kommunkationsweisen."

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

"Wer sein Publikum über 500 Seiten zu unterhalten versteht mit einem ernsten Roman, der ist schon ein toller Kerl."

Süddeutsche Zeitung über KARLMANN

"Man müsste lange suchen, um ein gleichwertiges Prosastück in unserer Literatur zu finden ... ein fabelhafter und fabulöser Spannungsroman."

Frankfurter Rundschau zu EIN GARTEN IM NORDEN

»Deutsche Literatur aus dem Geist des Erzählens: Er hat etwas von der Welt gesehen und gießt das in Geschichten, die man nicht vergessen kann.«

Tilman Krause

"Kleeberg erzählt leserfreundlich, klug und elegant."

Neue Zürcher Zeitung zu DER KÖNIG VON KORSIKA

"Diese Verdichtung von Menschenkunde und Zeitgeschichte ist ein Glücksfall."

Der Tagesspiegel zu DAS AMERIKANISCHE HOSPITAL

»Keiner vermag wie Kleeberg, so minutiös, genauestens recherchiert und in sprachlicher Opulenz das Psychogramm eines derart literaturfernen Mannes herauszupräparieren.«

Alb-Bote, 16.08.2014

»Ein großes Lesevergnügen eines Meisters der genauen Beobachtung. Faszinierend, wie [Kleeberg] aus einem kurzen Moment die Lebensumstände eines Menschen entwickelt und die Seelennöte sichtbar macht.«

dpa, 23.08.2014

»Es handelt sich um einen Gesellschaftsroman im besten Sinne, bei dem ein Leser um die 40 immer wieder hochschreckt und denkt: Der meint doch mich.«

stern, 28.08.2014

»Einen solch durchkomponierten 500-Seiten-Wurf über einen deutschen Jedermann hat es länger nicht gegeben in deutscher Sprache.«

Süddeutsche Zeitung, Olaf Przybilla, 27.08.2014

»Dieses Buch möchte man mehr als ein Mal lesen.«

Berliner Zeitung, 30.08.2014

»[Eine] mosaikartige wie anspielungsreiche Reflexionsprosa.«

Süddeutsche Zeitung, 02.09.2014

»Kleeberg steht in heftiger Konkurrenz quasi zu allen Zeitgeist-Trends. [...] Er hat den Mut zur Idylle. Immer ironisch gebrochen, immer auch ein wenig gefährdet.«

DIE RHEINPFALZ - Bad Dürkheimer Zeitung, 29.11.2014

»Es sind nicht die großen Ereignisse, die ›Vaterjahre‹ den Rhythmus geben, sondern es schlägt der leise, gleichmäßige Takt des Alltags.«

Lohrer Echo, 27.09.2014

»Der beste Hamburg-Roman der Saison ist eindeutig ›Vaterjahre‹ – er ist unterhaltsam, stilistisch gekonnt [...] und hat [...] wunderbare Dialoge und Szenen, die rühren und amüsieren.«

Hamburger Abendblatt, 08.10.2014

»Michael Kleeberg hat einen klugen und wohltuend leise erzählten Roman vorgelegt und darin viel über die Denkweise und die Mentalität seiner Generation eingefangen.«

Bogener Zeitung (03. Oktober 2014)

»Lebensklug, menschenfreundlich, voller Situationskomik und weisem Trost - und das alles in einer reichen, reifen Sprache!«

DAS MAGAZIN, 10/14

»Ein Meisterwerk. Hier kann man einen Autor auf der Höhe seiner Kunst bewundern. Alle Register ziehend, Ober- wie Untertöne beherrschend, höllisch ernst und himmlisch heiter.«

literaturkritik.de, 22.10.2014

»Hier begegnet man überschäumender Sprachlust. […] Ein Buch voller starker Szenen und schöner Sätze.«

Kreiszeitung Böblinger Bote, 10.01.2015

»Mit welchem Witz und Scharfsinn hier die deutsche Gegenwart verhandelt wird.«

Kölnische Rundschau, 17.01.2015

»Michael Kleeberg […] gelingt mit ›Vaterjahre‹ der Coup, die keineswegs heldenhaften Befindlichkeiten einer Generation von Männern abzubilden und dabei deren Ego zu streicheln.«

SZ Extra, 12.02.2015

»Stoff für Germanistik-Gourmets.«

Wilhelmshavener Zeitung, 06.03.2015

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