Verdis letzte Versuchung

Roman

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Verdis letzte Versuchung
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Der große Komponist zwischen zwei Frauen

Giuseppe Verdi und seine Frau Giuseppina galten als ein glückliches Ehepaar, als er die Sopranistin Teresa Stolz kennenlernte – ausgerechnet bei Proben zu »Die Macht des Schicksals«. Giuseppina, einst selbst eine umjubelte Primadonna, musste erdulden, dass die junge Diva immer wichtiger wurde für ihren Mann. 1871 trennte Teresa sich von ihrem Verlobten, 1872 sang sie in der italienischen Erstaufführung die »Aida«. Von da an spitzte sich das Drama zu. Von Giuseppina zur Entscheidung genötigt, protestierte Verdi: »Diese Frau bleibt, oder ich erschieße mich.« Es passierte, was Verdi ein Leben lang vermeiden wollte: Sein Privatleben wurde Anlass für Klatsch, Gerüchte und Schlagzeilen. Doch schließlich verbrachten sie ihre Urlaube zu dritt. Giuseppina bedachte die Konkurrentin sogar in ihrem Testament. Wie es dazu kam, ist ein bewegendes menschliches Abenteuer. Und eine Reise ins Innere von Giuseppe Verdi.

„Ein erfreulicher Vorbote zur Jubiläumsfeier von Guiseppe Verdis 200. Geburtstag im Oktober dieses Jahres.“

Der SPIEGEL (25. März 2013)

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ISBN: 978-3-641-08553-7
Erschienen am  24. September 2012
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Eine Dreiecksbeziehung und dennoch keine Ménage-à-trois

Von: Kerry

02.03.2015

Giuseppe und Giuseppina Verdi leben ein glückliches und zufriedenes Leben. Guiseppe, der ein sehr eigener und mit unter aufbrausender Charakter ist, hat in Giuseppina förmlich seine Seelenpartnerin gefunden, die es schafft, seinem Leben Halt und Ausgeglichenheit zu geben. Als sie 1859 heirateten, waren sie bereits vorher elf Jahre ein Paar gewesen, eine Situation, die seinerzeit für Aufsehen sorgte. Beide genießen ihr Leben in stiller Zweisamkeit. Er arbeitet nach wie vor an Opern, sie hat sich komplett aus dem Opern-Geschäft zurück gezogen und lebt ein zufriedenes Leben als Ehefrau und Hausfrau. Dann jedoch lernt Giuseppe Teresa Stolz kennen. Sie, die die Titelrolle in "Aida" sang, wurde bald Verdis Muse und vielleicht auch mehr. Jedenfalls führte die Freundschaft, die Giuseppe und Teresa miteinander verband, zu extremer Eifersucht bei Giuseppina. Diese Situation zu lösen, ist gar nicht so einfach, zumal drei ausgesprochen Starke Persönlichkeiten involviert sind. Eine Dreiecksbeziehung und dennoch keine Ménage-à-trois! Der Plot wurde jeweils aus der Sicht von Giuseppe, Giuseppina und Teresa erarbeitet. Jeder der drei kommt abwechselnd in eigenen Kapiteln zu Wort und erzählt so ihre gemeinsame Geschichte, wie sie begann und wohin sie führte. Der Roman wurde sehr detailliert und ruhig angelegt, er konzentriert sich voll und ganz auf das Leben der drei Protagonisten und deren Beziehung zueinander. Die Figuren wurden sehr detailliert angelegt, gerade auf Grund der jeweiligen Sicht der Protagonisten, die ja selbst ihre Geschichte erzählen, gelingt es der Autorin, dass der Leser sich direkt in diese hinein versetzen kann. Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, wer also auf eine heftige Story rund um eine Ménage-à-trois spekuliert, für den ist das Buch eher ungeeignet, wer sich jedoch für Giuseppe Verdi und sein Leben interessiert, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt.

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Vita

Lea Singer

Lea Singer studierte Kunstgeschichte, Literatur- und Musikwissenschaften und wurde in München promoviert. Dort lebt und arbeitet sie als Schriftstellerin, Publizistin und Sachbuchautorin. Sie hat einige hochgelobte Romane über große Persönlichkeiten und Begebenheiten der Musikgeschichte geschrieben, wie »Konzert für die linke Hand« (2008) über den einarmigen Pianisten Paul Wittgenstein. 2010 erhielt sie den renommierten Hannelore-Greve-Literaturpreis für ihr belletristisches Gesamtwerk.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

"Hervorragend recherchiert und fesselnd geschrieben, voller Tiefsinn und Empathie. Ein faszinierender literarischer Beitrag zum Verdi-Jahr."

BR Klassik "Leporello" (18. Dezember 2012)

„Das Buch ist wie ein stimmungsvolles Liebestrio, in dem die Moll-Tonart überwiegt.“

Passauer Neue Presse (08. Oktober 2013)

„Bewegend und klug erzählt“

Madame (01. Dezember 2012)

"Mit ihrem mitreißenden und gut recherchierten Roman nimmt Lea Singer den Leser mit auf eine Reise in Verdis Gefühlswelt."

crescendo (18. Oktober 2012)

„Ein bewegendes Seelendrama, wie es sich auch heute ereignen könnte.“

Das Opernglas (29. Oktober 2013)

"Für Freunde der italienischen Oper ist dieses Buch geradezu ein Muss, für alle anderen eine spannende Dreiecksgeschichte, die sich sehr gut liest."

Schwarzwälder Bote (23. April 2013)

"Ein lesenswerter Beziehungsroman."

Ostthüringer Zeitung (23. März 2013)

„Die bildhafte Sprache und das psychologische Einfühlungsvermögen der Autorin versprechen ein Lesevergnügen.“

Vorarlberger Nachrichten (20. April 2013)

„Ein bewegendes menschliches Abenteuer und eine Reise ins Innere von Giuseppe Verdi.“

Buch-Magazin (01. Dezember 2013)