Voran, voran, immer weiter voran

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Ein literarisches Meisterwerk über das Scheitern und Weitermachen, über Verlust und Verzeihen und über die Suche nach Liebe

Amerikanischer Mittelwesten, Anfang der 1950er-Jahre: Chic Waldbeeser hat gerade seine Highschool-Liebe Diane geheiratet und sieht hoffnungsfroh in eine Zukunft als Familienvater und Eigenheimbesitzer. Sein Bruder Buddy ist ein ruheloser Geist, dem es schwerfällt, seinen Platz im Leben zu finden und sesshaft zu werden, und der nicht weiß, dass seine Frau Lijy ihr eigenes Geheimnis hütet. Über fünfzig Jahre hinweg werden die beiden Brüder versuchen, trotz aller Schicksalsschläge und Niederlagen immer weiterzumachen. Und Chic wird im Alter noch eine letzte Chance bekommen, sein Glück zu finden.

In der Tradition von John Williams’ Stoner erzählt dieser epische Roman von zwischenmenschlichen Missverständnissen, die mit der Zeit zu unüberwindlichen Barrieren werden, vom Mittelmaß und den kleinen und großen Dramen des Lebens. Mit einer lakonischen und eingängigen Sprache macht Ryan Bartelmay uns zu Zeugen einer sich über ein halbes Jahrhundert entfaltenden Familiengeschichte.

"Die Figuren im Debüt des Amerikaners Ryan Bartelmay haben eine Seltsamkeit, wie man sie wohl nur im Mittleren Westen der USA findet."

Glamour (30. April 2015)

Aus dem Amerikanischen von Friedrich Mader
Originaltitel: Onward Toward What We're Going Toward
Originalverlag: IG Publishing
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-13788-5
Erschienen am  30. März 2015
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Roman, der nachdenklich macht

Von: Gabriela Pagenhardt von Mainberg

05.08.2015

Der 1975 geborene Autor Ryan Bartelmay studierte Kreatives Schreiben. Heute ist er Dekan an der erziehungswissenschaftlichen Fakultät des Kendall College in Chicago. Seine Kurzgeschichten erschienen in diversen amerikanischen Literaturmagazinen. Im März 2015 erschien sein Debütroman “Voran, voran, immer nur voran”, der die tragisch-komische Geschichte zweier Brüder erzählt, im Blessing Verlag. Die Übersetzung aus dem Amerikanischen stammt von Friedrich Mader. Dramatische Familiengeschichte Nachdem Chic Waldbeeser in den 50iger Jahren seine High-School-Liebe Diane heiratet, hat er eine gute Zukunft als Eigenheimbesitzer und Familienvater vor sich. Sein Bruder Buddy tut sich sehr schwer, seinen Platz im Leben zu finden und irgendwo sesshaft zu werden. Er ahnt nicht, dass seine indische Frau Lijy ein großes Geheimnis hat. 22 Jahre später: Die Profi-Pool-Billard-Spielerin Mary Norwood hält mit ihrem Beruf ihren Freund Lyle aus. Sie trennt sich von Lyle, als sie ihn beim Fremdgehen erwischt. In den folgenden Jahren geht Mary keine feste Bindung mehr ein. 1998: Im April heiratet Mary ganz spontan den Buchhalter Green. Doch dieser erleidet kurze Zeit später einen Schlaganfall und wird zum Pflegefall. Als sich Mary und Chic Waldbeeser im Juni zufällig treffen, bekommen beide noch einmal eine Chance, ihr Glück zu finden. Aber werden sie diese auch nutzen und aus ihren früheren Fehlern lernen? Fazit Was für ein wunderbarer Familienroman! Man begleitet die Familie Waldbeeser über 50 Jahre in guten wie in schlechten Zeiten. Dramen geschehen und beeinflussen das Leben der beiden Brüder in nachhaltiger Weise. Und dennoch muss ihr Leben weitergehen, nach dem Motto “Voran, voran, immer weiter voran”. Der geniale Schreibstil des Autors macht die vergeblichen Versuche der Protagonisten deutlich, ihr Leben in den Griff zu bekommen. Jeder hat sein Päckchen zu tragen und keiner findet in der Blüte seines Lebens das Glück. Hier werden die Beziehung der Protagonisten zueinander seziert und von allen Seiten beleuchtet. Eine düstere Geschichte, die mich in ihren Bann gezogen hat und mich nachdenken lies. Ein Roman über Verzweiflung, Hoffnung und den Mut, immer weiter zu machen. Ein außergewöhnliches Roman-Debüt, das sich zu lesen lohnt! “Voran, voran, immer weiter voran” – Roman von Ryan Bartelmay, erschienen im März 2015 im Blessing Verlag, gebunden, 432 Seiten, 21,99 Euro, ISBN 978-3896675262 Herzlichen Dank an den Blessing Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Bildnachweis: copyright Blessing Verlag

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Von: Jürgen Hees

22.05.2015

Zum Buch "Voran, voran, immer weiter voran". Ja, das möchte man dem Autor auch zurufen: Mach voran, Junge! Ich hab das Buch ja durchaus gerne gelesen und unterm Strich finde ich es auch gelungen, nur rotiert Bartelmay meines Erachtens viel zu oft um die gleichen Pole und wiederholt sich. Mindestens 100 Seiten weniger, dann wäre das aus einem Guss, so wirkt es ziemlich redselig. Dementsprechend kann ich nicht nachvollziehen, wie man Bartelmay mit John Williams oder Philip Roth vergleichen kann, das geht nicht, die spielen in einer ganz anderen Liga. Bei Roth brennt alles lichterloh, man liebt und hasst die Figuren und am Ende würde man vor lauter Aufregung das Buch am liebsten wegschmeißen (herrlich!) und bei Williams sitzt jedes Wort und trifft ins waidwunde Herz, das man sich nur noch wundert, wie einer so schreiben kann. Bartelmay ist mehr Brise statt Sturm, mehr Busch als Baum. Aber trotzdem: es ist ein durchaus gelungenes Buch (mit einigen Längen) und Bartelmay sicher ein Autor, den man beobachten muss. Nicht der ganz große Wurf, aber allemal noch überm Durchschnitt.

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Vita

Ryan Bartelmay

Ryan Bartelmay, geboren 1975, hat an der Columbia University Kreatives Schreiben studiert. Seine Kurzgeschichten wurden in verschiedenen amerikanischen Literaturmagazinen veröffentlicht. Voran, voran, immer weiter voran ist Bartelmays erster Roman. Er ist Dekan an der erziehungswissenschaftlichen Fakultät des Kendall College in Chicago. Ryan Bartelmay lebt mit seiner Familie in Chicago.

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Pressestimmen

"Eine neue Stimme im großen Konzert der amerikanischen Romanciers. Ein schönes schlimmes Buch."

Johannes Mundry, Hessische/Niedersächsische Allgemeine (27. April 2015)

"Blessing hat den Roman ... zum Spitzentitel dieses Frühjahrs gemacht - man habe sich 'unsterblich verliebt'. Schön ... für den Leser."

Presse am Sonntag (10. Mai 2015)

"Prall gefüllt mit Leben und Krisen."

Format (19. Juni 2015)

"Ryan Bartelmay überzeugt als Romanautor seine Leser, er schlägt sie in Bann."

Wolf Peter Schnetz, Nürnberger Nachrichten (23. Juli 2015)