WEST

Roman

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Best Book of the Year: The Sunday Times. The Guardian.

»WEST lässt uns eintauchen in den Mythos des amerikanischen Westens und erzählt von der Hingabe und Verletzlichkeit des Menschen.« San Francisco Chronicle »Dieses Buch geht einem nicht mehr aus dem Kopf.« Claire Messud

Pennsylvania, im Jahr 1815: Der einfache, gutherzige Maultierzüchter Cy Bellman findet keine Ruhe mehr, seit er in der Zeitung von einer unglaublichen Entdeckung gelesen hat. Um seinem Traum nachzujagen, bringt er das größte Opfer und lässt seine 10-jährige Tochter Bess in der Obhut ihrer ruppigen Tante zurück. Während Bess auf sich allein gestellt zur Frau wird, erlebt Bellman im tiefen Westen ein Abenteuer, das sich völlig anders entwickelt als erwartet. Carys Davies hat eine »eine traurig schöne Geschichte« (The Times) geschrieben über die tiefe Sehnsucht, alles hinter sich zu lassen und seinem Leben einen neuen Sinn zu geben.

  • »Eine Geschichte von unvergleichlicher Wucht.«

  • Best Book of the Year: The Sunday Times. The Guardian.

  • »WEST lässt uns eintauchen in den Mythos des amerikanischen Westens und erzählt von der Hingabe und Verletzlichkeit des Menschen.«

  • »Dieses Buch geht einem nicht mehr aus dem Kopf.«

  • »Ein literarisches Kleinod.«

  • Gewinnerin des Frank O'Connor Short Story Awards.

»Eine Geschichte von unvergleichlicher Wucht.«

Colm Tóibín

Aus dem Englischen von Eva Bonné
Originaltitel: West
Originalverlag: Scribner
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-22285-7
Erschienen am  10. Juni 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ein Buch wie ein Fluss

Von: ulrike rabe

02.02.2020

Pennyslvania, 1815: Der Westen des Landes, der „Wilde Westen“ ist noch größtenteils unerforscht Der Mythos lebt von der Unendlichkeit der weiten Welt, den verborgenen Schätzen, der urtümlichen Wunder. The American Dream in seinen Ursprüngen. Auch Cy Bellmann, verwitweter Farmer und Maultierzüchter, Vater der 10-jährigen Bess, träumt diesen Traum. Ein Zeitungsartikel über einen außergewöhnlichen Knochenfund im fernen Westen, veranlasst ihn, Haus und Hof, sein Kind zu verlassen und sich auf die Suche nach dem Unbekannten zu machen. Wie von einem ungestillten Durst getrieben zieht es Cy Bellman immer weiter fort von seinem alten Leben. Seine Liebe zu seiner Tochter manifestiert sich in unzähligen Briefen, die er in der Wildnis dem Kind schreibt. Bess, die daheim unter der Kuratel der spröden und lieblosen Tante steht, verteidigt die Idee ihres Vaters. Doch der Keim der Hoffnung auf dessen Wiederkehr wird mit den Jahren immer kleiner. Bess und Cy, beide sind sie auf Ihre Art stoisch, unbeeindruckt von Äußerlichkeiten, nehmen die Dinge wie sie kommen. Während Bess in ihrer Zeit des Erwachseneren auf sich allein gestellt ist, ringt ihr Vater mit den Elementen, unbeirrt und mit einer Sturheit, die er wohl von seinen Maultieren abgeschaut hat. Auch als ihm der junge Indianer „Alte Frau aus der Ferne“ als Begleiter zuteilwird, kann ihn nichts und niemand von der Unwegbarkeit seines Vorhabens abbringen. Carys Davies erzählt keine wilde Geschichte von Cowboys und Indianern. Sie erzählt eine ruhige langsame Geschichte von Träumen, Sehnsüchten, einem inneren Brennen, von Getriebenheit. Wie Cy in seiner Unbeirrbarkeit ist es ist ein Buch wie ein Fluss, treibend, fordernd, zehrend. Ein Fluss, den nichts vom Fließen abhalten kann.

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Vielschichtig und berührend - Ein kleines Buch mit einer großen Geschichte

Von: Virginie Storm

26.08.2019

»Julie, ich muss fort«, hatte er so laut und deutlich gesagt, wie seine Stimme es zuließ. »Es wäre schön, wenn du dich eine Weile um Bess kümmern könntest.« Julie starrte ihn wortlos an, drehte das Huhn auf den Rücken und rupfte weiter, als wäre es das Vernünftigste, so zu tun, als hätte ihr großer, rothaariger Bruder gar nichts gesagt. Bellman erklärte, er wolle in einem Jahr wieder zurück sein. »In einem Jahr?« Julies Stimme klang gepresst und hoch, als hätte sie etwas verschluckt und müsste nun gegen das Ersticken ankämpfen. Bellman blickte auf seine Stiefel. »Nun ja, vielleicht ein bisschen länger. Höchstens zwei Jahre.« Alle halten ihn für verrückt. Er solle etwas Sinnvolles tun, sagen sie. In die Kirche gehen oder sich eine neue Frau suchen. Doch der einfache, gutherzige Maultierzüchter Cy Bellman begibt sich auf eine ungewissen Reise von über 2000 Meilen. Und das nur aufgrund eines Zeitungsartikels. Seine zehnjährigen Tochter Bess dagegen bleibt bei seiner pragmatischen Schwester Julie zurück. Auf seiner Reise engagiert Bellmann einen eingeborenen Amerikaner, der ihn in die Wildnis begleiten soll. Die Perspektive dieses Shawnees fügt der Erzählung eine weitere Facette hinzu. Im Tausch für glitzernde Dinge, Tabak und Rum hat er damals sein Land verlassen und ist nach Westen gezogen. Während ihr Vater unterwegs ist, wird die Situation für seine Tochter Bess immer bedrohlicher. Vom Guardian und der Sunday Times als bestes Buch des Jahres bezeichnet, gehen auf Amazon die Meinungen auseinander. Vordergründig ist “West” eine Geschichte über Träume, Sehnsucht und Heimat. Doch Davies reiche Symbolsprache schafft eine große Tiefe. Man kann es lesen wie eine Abenteuergeschichte und mag enttäuscht sein. Denn das Geheimnis der Geschichte verbirgt sich für mich auf der symbolischen Ebene. Es ist ein modernes Märchen, das die inneren Anteile eines Menschen in einzelnen Protagonisten visualisiert. Geschickt baut Davies mit Rück- und Vorblenden sowie einem zweiten Erzählstrang die Spannung immer weiter auf. Ich konnte mit Bellmann fühlen, wenn er seinem Traum nachläuft und ebenso berührt war ich von seiner Tochter Bess. An zwei Stellen kamen mir die Tränen. Eine vermeintlich einfache und doch erstaunlich vielschichtige Geschichte, die die Seele berührt und einen so schnell nicht mehr loslässt. Leseempfehlung!

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Vita

Carys Davies wurde 2015 für ihren Short-Story Band »The Redemption of Galen Pike« mit dem Frank O’Connor International Short Story Award ausgezeichnet. Sie wurde in Wales geboren und wuchs in den Midlands auf. Nach einer elfjährigen Zwischenstation in New York und Chicago lebt sie jetzt in Lancaster, im Nordwesten Englands.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Mit ›West‹ ist Carys Davies ein grandioser Roman über den Mythos des noch unentdeckten amerikanischen Westens gelungen.«

Thomas Andre / Hamburger Abendblatt (01. Juli 2019)

»Carys Davies schafft es, die elegante Balance zwischen Komik und Tragik zu halten.«

»Carys Davies hat mit ›West‹ einen kraftvollen Roman geschrieben.«

»Die Geschichte des Abenteurers Bellman und seiner halbwüchsigen Tochter, fein kalibriert übersetzt von Eva Bonné, ist kein historischer Roman im herkömmlichen Sinne.«

Elke Schmitter / Der Spiegel (15. Juni 2019)

»Einfache Geschichten können sehr wuchtig sein. ›West‹ ist so eine Geschichte.«

Ferdinand Quante / WDR 5 (08. Juni 2019)