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Wacholdersommer

Ab 14 Jahren

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€ 8,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 11,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-21515-6

Erschienen:  10.07.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

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Der Duft von Freiheit

Die 17-jährige Halbindianerin Kaye war schon als Kind in Will verliebt, den Enkel eines benachbarten Schafzüchters und Silberschmieds, doch dann geschah etwas Schreckliches. Als der 19-jährige Will nach fünf Jahren Gefängnis plötzlich wieder auftaucht, ist Kaye ratlos: Ihre Briefe hat er nicht einmal gelesen – und doch kann sie nicht glauben, dass er getan hat, wofür er angeklagt wurde. Außerdem ist da noch immer die unverminderte Anziehungskraft zwischen den beiden ...

Dieses Buch ist bereits unter dem Titel "Zweiherz" bei cbt erschienen.

"Antje Babendererde beschreibt sehr einfühlsam die Liebesgeschichte von Kaye und Will sowie das heutige Leben der Indianer in den Reservaten mit all seinen Problemen."

Associated Press

Antje Babendererde (Autorin)

Antje Babendererde, geboren 1963, wuchs in Thüringen auf. Nach einer Töpferlehre arbeitete sie als Arbeitstherapeutin mit Kindern in einem Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Neurologie. Seit 1996 ist sie freiberufliche Autorin mit einem besonderen Interesse an der Kultur, Geschichte und heutigen Situation der Indianer. Ihre einfühlsamen Romane zu diesem Thema für Erwachsene wie für Jugendliche fußen auf intensiven Recherchen und USA-Reisen und werden von der Kritik hoch gelobt.

"Antje Babendererde beschreibt sehr einfühlsam die Liebesgeschichte von Kaye und Will sowie das heutige Leben der Indianer in den Reservaten mit all seinen Problemen."

Associated Press

"Spannend und gefühlvoll erzählt die Autorin die Gratwanderung zwischen Moderne, Mystik und Tradition."

nrz am sonntag

"Antje Babendererde zeigt, was passieren kann, wenn Menschen aus Vorsicht oder Aberglaube keine Fragen mehr stellen und dabei die Wahrheit aus den Augen verlieren."

Berliner Zeitung

"Frei nach Alfred Kerr: Diesen Namen wird man sich nicht merken müssen. Wir werden ihn immer wieder hören: Antje Babendererde."

Eselsohr

"Antje Babendererdes Romane sind wegen der fundierten und auf eigener Anschauung beruhenden Kenntnissen einzigartig."

Nicola Bardola

mehr anzeigen

eBook (epub), 28 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-641-21515-6

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbj Jugendbücher

Erschienen:  10.07.2017

  • Leserstimmen

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ein Jugendroman, der mich sehr fasziniert hat

Von: Manja Datum: 24.08.2017

https://manjasbuchregal.de/

Kurzbeschreibung
Der Duft von Freiheit
Die 17-jährige Halbindianerin Kaye war schon als Kind in Will verliebt, den Enkel eines benachbarten Schafzüchters und Silberschmieds, doch dann geschah etwas Schreckliches. Als der 19-jährige Will nach fünf Jahren Gefängnis plötzlich wieder auftaucht, ist Kaye ratlos: Ihre Briefe hat er nicht einmal gelesen – und doch kann sie nicht glauben, dass er getan hat, wofür er angeklagt wurde. Außerdem ist da noch immer die unverminderte Anziehungskraft zwischen den beiden …
(Quelle: cbt)

Meine Meinung
Die Autorin Antje Babendererde kannte ich bereits von einem anderen Buch, das mir damals bereits gut gefallen hatte. Nun hatte ich die Möglichkeit „Wacholdersommer“ aus ihrer Feder zu lesen. Bereits das Cover hat mich hier sehr angesprochen und nachdem ich dann den Klappentext gelesen hatte war für mich klar, dieses Buch muss ich lesen.

Von den Charakteren war ich hier angetan. Sie wirkten auf mich facettenreich und vielseitig gezeichnet, als Leser findet man hier eine richtig gute Mischung.
Kaye ist ein 17-jähriges Mädchen. Sie ist eine Halbindianerin, die mit dem Vater nach dem Indianerbräuchen in einem Reservat lebt. Sie ist ziemlich hartnäckig und selbstbewusst, ihre Stärke zeichnet sie sehr aus. Nach dem Tod ihrer Mutter musste Kaye schon recht früh Verantwortung übernehmen, sie hat beispielsweise den Laden ihrer Mutter übernommen. Dadurch wirkt sie natürlich auch recht reif für ihr Alter.
Will wirkte auf mich sehr verschlossen. Er und Kaye kennen sich bereits sehr lange, sie hat ihn während er im Gefängnis saß nicht vergessen. Einerseits fühlt sich Will sehr zu Kaye hingezogen, auf der anderen Seite aber stößt er gerade sie immer wieder vor den Kopf. Seine Vergangenheit macht ihm sehr zu schaffen, er leidet unter ihr.

Die weiteren Charaktere dieses Romans sind ebenfalls richtig gut gelungen. Als Leser kann man sie sich sehr gut vorstellen und die Handlungen sind nachvollziehbar und verständlich.

Der Schreibstil der Autorin ist ziemlich flüssig und man kommt locker und leicht durch die Seiten dieser Geschichte. Besonders die Gefühle und Emotionen der Charaktere werden hier sehr gut zum Leser transportiert. Man kann sich so gut ins sie hineinversetzen und mit ihnen mitfiebern.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen Sichtweisen. Somit wird das Geschehen umfangreich und vielsichtig. Man lernt alles sehr gut kennen und findet sich am Ende sehr gut zurecht.
Die Handlung strotzt jetzt nicht unbedingt vor Spannung, dennoch aber hat sie mir sehr gut gefallen. Die Autorin legt viel Wert auf die Beziehung zwischen Kaye und Will. Diese entwickelt sich langsam und ist damit glaubhaft und realistisch gehalten. Daneben erfährt man letztlich auch was mit Will passiert ist. Für mich war dies eine Überraschung, denn ich hatte es so nicht erwartet.
Außerdem gibt es vielerlei Einblicke In die Bräuche der Indianer. Diese fand ich persönlich sehr interessant. Und auch die detaillierten Beschreibungen hatten es mir angetan.

Das Ende empfand ich als gelungen. Es passt wirklich gut zur hier erzählten Gesamtgeschichte, schließt sie ab und macht sie letztlich auch schön rund. Als Leser konnte ich meinen Kindle am Ende zufriedengestellt zur Seite legen.

Fazit
Zusammenfassend gesagt ist „Wacholdersommer“ von Antje Babendererde ein Jugendroman, der mich sehr fasziniert hat.
Sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein leicht und flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die eine sehr schöne Liebesgeschichte enthält und in der man als Leser so einiges über Indianer erfährt, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Wacholdersommer

Von: Steffi Datum: 28.11.2017

leseglueck.blogspot.de

Erster Satz:
Düster und unheimlig war der Anfang allen Seins.

Cover:
Das Cover sieht wunderschön aus. Die Farben sind stimmig und der Wacholder passt super zum Titel und spielt auch im Buch eine Rolle.

Meinung:
Wacholdersommer ist mein erstes Buch das ich von Antje Babendererde gelesen habe, obwohl es schon einige Bücher von dieser Autorin auf dem Markt gibt. Diese Geschichte ist 2007 schon einmal unter dem Titel Zweiherz bei cbj erschienen, wobei mir der aktuelle Titel besser gefällt. Der Schreibstil ist flüssig und passt zum Spielort und Menschen in diesem Buch. Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven, was mir gefallen hat und ab und zu auch aus der Sicht von Zweiherz. Diese Passagen haben mir nicht so gut gefallen, warum kann ich gar nicht genau sagen, aber es gibt nicht viele davon so dass es meinen Lesefluss keineswegs beeinträchtigt hat. Außerdem sind diese Passagen in denen Zweiherz erzählt, beziehungsweise spricht, wichtig für diese Geschichte. Die Idee um Zweiherz und die Welt darum fand ich gut.

Die Hauptprotagonistin in diesem Buch ist Kaye. Sie ist siebzehn und Halbindianerin. Kaye wirkt anfangs sehr erwachsen für ihr Alter und ich fand dass sie eine tolle und starke junge Frau ist, mit dem Herz am rechten Fleck. Wie sie beschrieben wurde, muss sie eine Indianerinnenschönheit sein und ich konnte sie die ganze Zeit bildlich vor mir sehen. Im Laufe des Buches gab es einige Situationen in der mir ihr Verhalten etwas zu naiv war, hatte ich doch am Anfang einen ganz anderen Eindruck von ihr. Trotzdem konnte sie mich überzeugen und ich hätte gerne noch eine Fortsetzung in der es um Kaye geht.

Will spielt eine genauso wichtige Rolle in dem Buch wie Kaye. Die Zwei sind zusammen aufgewachsen bis sich ihre Wege wegen eines schlimmen Ereignisses in Wills Leben getrennt haben. Kaye ist ihm aber viele Jahre treu geblieben und als Will wieder in ihr Leben getreten ist, ist sie bereit ihn mit offenen Armen zu empfangen, nur Will hat sich verändert und er muss erst wieder sein Leben in den Griff bekommen bis er Kaye näher kommen kann. Dabei wurden ihm so einige Steine in den Weg gelegt, aber auch gute Freunde hat er dabei gefunden. Will ist eine starke Persönlichkeit und mir hat es gefallen dass er nicht sofort der absolute Traumtyp ist, sondern so viele Ecken und Kanten hat das es sehr realistisch wirkt.

In dem Buch lernt man viel über die alten Traditionen der Indianer und über ihr Leben in den Reservaten, die vielen Probleme die es dort tatsächlich gibt, werden angesprochen. Bis jetzt habe ich noch kein Buch mit diesem Thema im Mittelpunkt gelesen. Es scheint aber so dass die Autorin gerne diese Indianerreservate zum Mittelpunkt ihrer Geschichten macht, und so werde ich wohl die Augen nach weiteren Titeln von Antje Babendererde offen halten.

Fazit:
Wacholdersommer ist ein Jugendroman der in einem Indianerreservat spielt und zwei starke überzeugende Charaktere aufzuweisen hat. Es geht um Liebe, Freundschaft und die alten Bräuche dieser Gegend. Das Buch lässt sich leicht lesen und ist perfekt für heiße Sommertage. Ich vergebe 4 von 5 Sterne.

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